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„Hurra, wir leben noch!“ haben die Macher das 29. Aalener Jazzfest überschrieben. Und wie, möchte man nach Marla Glens (rechts)

Milow und Marla: Die Kultur ist zurück

Die Kultur meldet sich zurück: Dem 29. Aalener Jazzfest am Wochenende im Stadtgarten waren zwar noch die Nachwirkungen der langen Corona-Pause anzumerken, aber gut 1000 Zuschauer erlebten an den beiden Tagen ein abwechslungsreiches Programm an einem Ort, der – nach dem Probelauf im Vorjahr – auch diesmal alle seine Reize ausspielte. Jazz und mehr in schönem Ambiente, vom eher stillen Singer/Songwriter Milow am Freitag über Marla Glen und den R’n’B-Haudraufs The Legendary Ghetto Dance Band am Samstag – Festivalatmosphäre.

Der aus Aalen stammende Gitarrist Roman Spilek eröffnete mit seinem Trio um Sängerin Kim Hofmann das 29. Aalener Jazzfest.

Milow: Locker-flockig ins Jazz-Wochenende

Mit dem aus Aalen stammenden Gitarristen Roman Spilek und seinem Trio und mit dem belgischen Singer/Songwriter Milow ist am Freitagabend das 29. Aalener Jazzfest gestartet. Den über 500 Zuschauerinnen und Zuschauern im herrlichen Ambiente des Aalener Stadtgartens war die Erleichterung nach der langen Corona-Pause anzumerken. Als sie am Ende von Milows Auftritt auf Bänken und Tischen standen, herrschte im Stadtgarten Festivalatmosphäre, wie sie viele lange vermisst hatten.

Markus Beyeler mit seiner Hündin

Fußball-EM: Beistand für die Schweiz aus Essingen

Die Familienhündin, ein Appenzeller Sennenhundmischling, hört auf den Namen „Ricola“, den Kaffee beim Besuch der Familie Beyeler gibt’s in einer roten Tasse mit Schweizerkreuz. Nein, wir sind nicht im Schweizer Bergland, wir sind mitten in einem Essinger Wohngebiet. Markus Beyeler ist Deutsch-Schweizer, in Aalen geboren, und hat eigentlich mit Fußball nicht so viel am Hut. Aber als Yann Sommer, Schweizer Nationaltorhüter, am Dienstag im Achtelfinale der Fußball-EM weit nach Mitternacht Kilian Mbappés Elfmeter parierte, saß er natürlich vor dem ...

Ayo: Der belgische Singer/Songwriter Milow ist Topact des Jazzfest-Freitags im Aalener Stadtgarten.

Jazzfest bespielt den Stadtgarten

„Hurra, wir leben noch!“ Unter diesem Motto steht das 29. Aalener Jazzfest, das als zweitägiges Open-Air am Wochenende im Stadtgarten steigt. Topact am Freitag ist der belgische Singer/Songwriter Milow, am Samstag steht Marla Glen auf der Bühne. Die Wetterprognosen sind nicht die schlechtesten. „Wir haben mit Know-how aus der medizinischen Ecke ein Hygienekonzept erarbeitet, das Themen wie Infektionsschutz, Security und Erfahrungen aus dem Vorjahr umfasst“, heißt es in der Pressemitteilung.

Aalener Kind: Roman Spilek kommt zum 29. Aalener Jazzfest.

Aalener Jazzfest wandert in den Stadtgarten

„Hurra, wir leben noch“, schreibt das Aalener Jazzfest. Ja, es ist tatsächlich schon die 29. Auflage, und es wird, wenn keine Imponderabilien dazwischekommen, ein ganz reales, handfestes Jazzfest. Die Macher machen Appetit auf ein zweitägiges Open-Air in Aalens wunderschönem Stadtgarten am 2. und 3. Juli.

„Wir haben ja letztes Jahr mit dem Galgenberg-Verein zusammen ein lokales Open-Air im Stadtgarten gemacht. Das normale 29. Aalener Jazzfest ist dann bekanntlich der aktuellen Situation im letzten November leider zum Opfer gefallen.

 Jürgen Deeg mit Schallplatten und Musikern, die er für Konzerte in Friedrichshafen eingekauft hat: Keith Jarrett, Snarky Puppy,

Mister Jazz ist jetzt im Ruhestand

Ob Jazz, Popmusik oder Kabarett: Seit 1985 hat Jürgen Deeg Hunderte von Kulturgrößen auf die Häfler Bühnen gebracht - zum Beispiel Keith Jarrett, Rio Reiser oder Gerhard Polt. Seit Dezember ist er nun im Ruhestand. Über seine Arbeit beim Kulturbüro sagt er: „Es war eine dienende Funktion. Und oft extreme Kleinarbeit.“

Ohne Jürgen Deegs Beitrag für das städtische Kulturprogramm wäre Friedrichshafen heute keine festen Station im Tourkalender bekannter Jazzmusiker.

 Die Corona-Pandemie legt erneut etliche Betriebe lahm. Darunter Gastronomie, Fitnessstudios und Kosmetiksalons.

Corona-Krise zwingt Betriebe in die Knie: Das sagen Aalener Betroffene

Die Corona-Pandemie zwingt etliche Betriebe erneut dazu, Geschäfte, Salons, Kneipen und Restaurants für vier Wochen zu schließen. Das haben Bund und Länder am Mittwoch beschlossen. Die Regelungen treten ab Montag, 2. November, in Kraft. Schwäbische.de hat mit Aalener Betroffenen gesprochen. So sind die Reaktionen.

Übersicht Brandbrief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann Das sagt die Stadt Aalen Gastronomie Kino Citymanager Reinhard Skusa Kulturbetriebe Hallenbad und ...

Großer Auftakt mit großer Band: die SWR Big Band.

Trotz Corona: Aalener Jazzfest findet statt

„Aufgrund der aktuellen Landesverordnung Baden-Württembergs vom 18. Oktober 2020 können die Veranstaltungen zum 29. Aalener Jazzfest bis auf weiteres wie geplant stattfinden.“ So steht es auf der Homepage des Veranstalters unter www.aalener-jazzfest.de.

„Stand heute“, so sagt Jazzfest-Macher Ingo Hug, „geht alles seinen geregelten Gang. Was in zwei Wochen ist, wissen wir nicht. Und an irgendeiner Kaffeesatzleserei möchte ich mich nicht beteiligen.

Stammgast beim Aalener Jazzfest: Peter Fessler.

Jazzfest goes Kulturbahnhof

Das eine große Kulturereignis, die Eröffnung des KubAA, ist vorbei, das nächste folgt umgehend. Vom 4. bis zum 8. November findet das 29. Aalener Jazzfest des Vereins kunterbunt statt. Festivalchef Ingo Hug hat mit seinem Team wieder ein Programm zusammengestellt, das locker international mithalten kann – von Milow bis Marla Glen.

Das war unter Corona-Bedingungen nicht einfach. Hug hatte im Vorfeld erklärt, dass es für die Veranstaltungsbranche bereits „Drei nach Zwölf“ sei.

Die Flowers mit (von links) Andi Kemmer, Klaus Brosowsky, Matthias Kehrle und Axel Nagel (unten) sind mit dabei beim großen Eröf

Mit Volldampf in den Kulturbahnhof

„Mit Politik kann man keine Kultur machen, aber vielleicht mit Kultur Politik!“ Dieser sinnige Satz von Theodor Heuss ziert das Programmheft der 3. Aalener Kulturwochen (von heute an bis zum 25. November). Als mindestens ebenso sinnig sieht OB Thilo Rentschler aber das Motto, dass sich die Aalener Kulturschaffenden im Sommer selbst gegeben haben: „We will survive. Wir werden alles dafür tun, damit dieses Ziel erreicht wird.“

Man mag ihm glauben, wenn man die Großereignisse betrachtet, die der Stadt im kommenden Herbst bevorstehen.