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 Nicht alle Menschen mit Behinderung können aktiv um Hilfe bitten, wenn sie in Notlagen geraten. Sie sind darauf angewiesen, von

E-Rollstuhlfahrerin steht nachts hilflos auf dem Radweg - und lange hilft keiner

„Jetzt geht es mir wieder gut“, sagt Claudia (Name von der Redaktion geändert) am Kaffeetisch zu ihrer Besucherin Regine im Gemeindeintegrierten Wohnen (GIW) der Stiftung Liebenau in Oberteuringen.

Ein paar Tage zuvor sah die Sache anders aus. Regine Ankermann und ihr Mann waren gegen 22 Uhr mit den Fahrrädern auf dem Heimweg von einem Abendessen bei Freunden. Auf dem Radweg entlang der Kreisstraße 7742, zwischen Riedheim und Raderach, sahen sie von weitem zwei helle Lichter und dachten zunächst, dort stünde vielleicht ein Auto ...

 Künstler Jürgen Frankenhauser-Erlitz hat die Vorlage zum „Winnetou“ geliefert, Uwe Karl sorgt nun für ordentlich Farbe.

Im und um das BBF werden Begegnungen groß geschrieben

„Komm mit“: Wir kennen uns gerade mal einen Wimpernschlag, aber kaum hat Uwe Karl mich begrüßt, ist auch schon die Aufforderung ausgesprochen, er greift meine Hand und zieht mich Richtung Kunstraum. Es ist ein ganz normaler Donnerstagvormittag im Bildungs-, Begegnungs- und Förderzentrum, kurz BBF. „Ganz normal“ heißt im Fall dieser Einrichtung, die wie so viele andere im Haus am Teuringer ihre Räumlichkeiten gefunden hat, dass es ziemlich kreativ zugeht.

 Die motivierte Mannschaft, die im Haus am Teuringer alle Fäden zusammenführt: Das Bachäcker-Team setzt sich aus den Leitungen a

Ein Sommerfest für alle: Bachäcker-Team will „Signal an die Gemeinde senden“

Gemeinschaft, Vielfalt, Inklusion: Wer diese Worte nicht schon längst mit dem Haus am Teuringer und Oberteuringen verbindet, soll sie beim ersten Sommerfest am Samstag, 3. August, in der Einrichtung und um sie herum hautnah erleben. Die „Schwäbische Zeitung“ widmet dem Geschehen und den Protagonisten rund ums Thema „Inklusion in Oberteuringen“ zudem in den kommenden Wochen eine Serie in loser Reihenfolge. Zum Auftakt wird das Bachäcker-Team vorgestellt, in dem sich die Leitungen aller am Teuringer ansässigen Einrichtungen zusammenfinden.

 Sozialdezernent Ignaz Wetzel (rechts) überreicht Landkreiswappen an Markus Schababerle vom BBF und die beiden BBF-Schülern Thor

„Wir sind ganz normale Nachbarn“

Seit Juli 2018 leben und lernen Menschen mit Behinderung Mitten in der Gemeinde Oberteuringen und damit auch Mitten in der Dorfgemeinschaft. Die Stiftung Liebenau bietet hier 18 gemeindeintegrierte Wohnplätze in einem Wohngebäude im Neubaugebiet Bachäcker und zwölf Plätze im Bildungs-, Begegnungs- und Förderzentrum (BBF) an. Das Projekt gilt als wegweisend im Bodenseekreis. Wohnhaus und BBF sind am vergangenen Freitag offiziell eingeweiht worden.

„Es hat sich sehr normal angefühlt“, sagte Prälat Michael Brock, der Vorstand der ...

Alexandra Wolzenburg, Thalia Wolzenburg, Nina Hetzius und Joana Wolzenburg gehen gern auf Flohmärkte und haben auch beim Kleider

Mehr als eine Kleiderbörse: Das Kleiderkarussell dreht sich wieder

Im evangelischen Gemeindehaus haben die Besucher am Freitagnachmittag eine Kleiderbörse der etwas anderen Art besuchen können: das Kleiderkarussell. Das Ziel der Veranstaltung war es, abgelegten Kleidungsstücken neues Leben zu schenken. In einem kleinen Café haben die Veranstalter bei Saft, Kaffee oder Sekt Raum für persönlichen Austausch und politische Diskussionen geboten. Die Organisation lag bei der Gruppe „Frauenstärken“ der evangelischen Kirchengemeinde und dem politischen Netzwerk „Attac“ aus Tettnang.

Jo Schober, Waltraud Peltz, Markus Schabarberle und Karl Ludwig Biggel von der Attac-Gruppe wollen mit der Aktion in der Fußgäng

Attac zeigt drohendes Zukunftsszenario

Die Buchhandlungen Fiederer und Ravensbuch mit leeren Schaufenstern in der Häfler Innenstadt - mit diesem drohenden Zukunftsszenario wollen Jo Schober, Waltraud Peltz, Markus Schababerle und Karl Ludwig Biggel von der Attac-Gruppe Friedrichshafen-Tettnang ein rechtzeitiges Zeichen setzen. Am Samstag zeigten sie, wie die Innenstädte aussehen könnten, wenn nur noch überwiegendl bei Internet-Riesen wie beispielsweise Amazon eingekauft würde.

Durch die drohende Verdrängung des Einzelhandels wird nach Meinung von Jo Schober die ...


Lokaler Buchhandel versus Handelsriese: Auf das Thema Steuerflucht wollen Attac und der Tettnanger Buchhandel in der Innenstadt

Attac und der Tettnanger Buchhandel wollen am Samstag ein Zeichen gegen Amazon setzen

Einen Aktionstag gegen Steuertricks veranstaltet das Netzwerk Attac am Samstag, 26. Mai, europaweit – in Tettnang sind diesmal die Stadtbuchhandlung in der Montfortstraße und Ravensbuch in der Karlstraße mit an Bord. Die Kritik richtet sich vor Ort zentral gegen die Online-Plattform Amazon. Ab etwa 10 Uhr gibt es Infostände vor beiden Läden und zeitversetzt auch Lesungen in den Geschäftsräumen.

„Es gibt Schlupflöcher, die internationale Unternehmen gezielt ausnutzen, um Steuern einzusparen“, sagt Markus Schababerle von der ...

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner lächelt zu den Ränkespielen ihrer Partei.

Ilse Aigner ist nur Zuschauerin im Machtkampf

Als Hoffnungsträgerin und stellvertretende Ministerpräsidentin wurde Ilse Aigner (CSU) 2013 von Berlin zurück nach Bayern geholt. Um Landesvater Horst Seehofer als Schützenhilfe gegen seinen Widersacher Markus Söder (beide CSU) zur Seite zu stehen, trat sie von ihrem Amt als Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zurück. Doch in den aktuellen Ränkespielen ihrer Partei verzichtete die 52-Jährige offenbar auf eine Kandidatur und ermöglichte Söder so einen glatten Durchmarsch.


Die Tettnanger Ehrenamtsbeauftragte Melanie Friedrich ist zufrieden mit der Auslastung der Anlaufstelle für Bürgerengagement –

Noch dürfen nicht alle Ehrenamtlichen rein

Ein Ort, wo die Fäden für ehrenamtliche Aktivitäten in Tettnang zusammenlaufen, ist im Frühjahr mit der Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement geschaffen worden. Neben Sprechstunden der Ehrenamtsbeauftragten Melanie Friedrich können auch Vereine, Organisationen oder andere ehrenamtlich Aktive die Räumlichkeiten in der Montfortstraße 2 nutzen. Kommende Woche will der Verwaltungsausschuss darüber entscheiden, ob auch andere Gruppen oder politische Vereinigungen das Angebot wahrnehmen dürfen.


Karin Plettscher und Markus Schababerle engagieren sich in der Tettnanger Attac-Regionalgruppe, die für aktuelle politische und

„Letztendlich geht es darum, global für mehr Gerechtigkeit zu sorgen“

Steueroasen, das Freihandelsabkommen TTIP oder die Schere zwischen Arm und Reich zählen zu in den Medien allgegenwärtigen Schlagworten, und doch sehen viele darin keinen direkten Bezug zu ihrem Alltag. Dabei hätten diese Themen Auswirkungen für jeden Einzelnen, finden Markus Schababerle und Karin Plettscher von der Tettnanger Attac-Ortsgruppe. Initiiert wurde die Regionalgruppe, die aktuell elf Aktive aus Tettnang, Meckenbeuren und Friedrichshafen zählt, im Januar 2013 von der Tettnangerin Bruna Wernet, die bereits zuvor in der Attac-Gruppe in ...