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«Mosaic»-Expedition

„Polarstern“-Crew muss länger als geplant an Bord bleiben

Markus Rex hat im Moment kaum eine ruhige Minute. Ständig ist er im Austausch mit Behörden, dem Auswärtigen Amt oder Kollegen. Der Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut (AWI) ist Leiter der einjährigen „Mosaic“-Expedition, die am 1. April Halbzeit feiert.

An diesem Meilenstein zumindest will er keinen Zweifel aufkommen lassen: „Wir gehen weiterhin davon aus, dass die „Polarstern“ wie geplant am 12. Oktober nach Bremerhaven zurückkehren wird.

Eisschollen treiben auf dem Arktischen Ozean am Nordpol

Forscher sehen erstmals Ozonloch über dem Nordpol

Mehrere Forschergruppen haben zum ersten Mal ein Ozonloch über der Arktis festgestellt. Atmosphärenforscher beobachteten dies über Satellitendaten, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München am Mittwoch mitteilte. Von einem Ozonloch sprechen die Forscher, wenn die Schutzschicht so dünn wird, dass sie den Normalwert um etwa ein Drittel unterschreitet. Schon zuvor war ein starker Ozonabbau über dem Nordpol festgestellt worden.

«Polarstern»

Schichtwechsel auf der „Polarstern“

Mit rund zweiwöchiger Verzögerung hat der russische Eisbrecher „Kapitan Dranitysn“ das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ erreicht - rund 150 Kilometer vom Nordpol entfernt.

Noch nie habe es ein Schiff zu dieser Jahreszeit aus eigenem Antrieb so tief in die zentrale Arktis geschafft, sagte Expeditionsleiter Markus Rex. Der Kapitän des Versorgungsschiffes habe mit dieser Leistung große Kompentenz bewiesen. „Wir sind an der Grenze des Machbaren“, betonte Rex.

Gruppenbild der Arktisforscher

Verspäteter Crew-Wechsel auf „Polarstern“

Alles war eigentlich gut geplant. Mitte Februar sollte die derzeitige Mannschaft an Bord des deutschen Forschungsschiffes „Polarstern“ abgelöst werden. Doch jetzt stockt der Ablauf: Dichtes Meereis in der zentralen Arktis verzögert den Austausch um Wochen.

Der Versorgungseisbrecher „Kapitan Dranitsyn“ kommt kaum vorwärts. „Die Stimmung an Bord der "Polarstern" ist sehr angespannt“, sagt Fahrtleiter Professor Christian Haas. „Es herrscht Unsicherheit, wie es weiter geht.

Eisbären werden von der Forschungsstation angelockt.

„Die Arktis ist das Epizentrum des Klimawandels“

Ein Jahr lang im Eis eingefroren, driftet das deutsche Forschungsschiff Polarstern durch die Arktis. 300 Wissenschaftler aus 16 Ländern wechseln sich bei ihrer Erforschung des wichtigsten Klimazentrums der Welt ab. Geleitet wird die bisher größte Polarexpedition Mosaic vom Klimaforscher Markus Rex. Der Physiker arbeitet für das Alfred-Wegner-Institut, das Stationen an beiden Polen unterhält. Nach mehreren Monaten an Bord der Polarstern weilt Rex derzeit wieder an seinem Arbeitsplatz in Potsdam, wo er im Gespräch mit Wolfgang Mulke ein erstes ...

Im Eis

Schichtwechsel bei Arktis-Expedition „Mosaic“

Seit Oktober driftet das Forschungsschiff „Polarstern“ mit dem arktischen Meereis. Nun gibt es einen ersten Schichtwechsel.

Wie das Alfred-Wegener-Institut (AWI) am Montag in Bremerhaven mitteilte, tauschen in diesen Tagen rund 100 Menschen die Plätze zwischen der „Polarstern“ und dem russischen Versorgungseisbrecher „Kapitan Dranitsyn“. Wegen eines Orkantiefs in der Barentsee hatte sich die Ablösung um eine Woche verzögert. Der neuen Besatzung stehe die dunkelste und kälteste Phase der „Mosaic“-Expedition bevor, hieß es.

Nordpolarmeer

„Polarstern“ findet Eisscholle für Drift durch die Arktis

Kurz vor Einbruch der Polarnacht hat das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ eine geeignete Eisscholle für seine Expedition durch die Arktis gefunden.

An der etwa 2,5 mal 3,5 Kilometer großen Scholle lasse sich der Eisbrecher im Rahmen der Arktis-Expedition MOSAiC festfrieren, teilte das Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung am Freitag mit. Ein Jahr lang soll die „Polarstern“ mit dem Meereis durch die zentrale Arktis driften.

«Polarstern»

Ein Jahr im Packeis: Eisbrecher „Polarstern“ gestartet

Die Vorfreude steht dem Leiter der größten bisherigen Arktis-Expedition ihrer Art ins Gesicht geschrieben. „Es passiert. Es passiert wirklich“, sagt Markus Rex am Freitag bei einer Pressekonferenz im norwegischen Tromsø.

Wenige Stunden später und eingehüllt von der abendlichen Dunkelheit geht es für den deutschen Eisbrecher „Polarstern“ von der nordnorwegischen Stadt aus los in Richtung der zentralen Arktis. Dort wollen die Forscher das Schiff einfrieren lassen, um während der Drift des Eises entscheidende Kenntnisse zum Weltklima ...

 German Brass kommen zum 5. Positively Brass & Percussion Symposium Anfang Oktober nach Trossingen.

German Brass kommt zum Symposium nach Trossingen

Höhepunkt im Konzertprogramm der Musikhochschule Trossingen im Oktober wird das 5. Positively Brass & Percussion Symposium sein. Special Guest ist dabei das Ensemble German Brass.

Von Donnerstag, 3. Oktober, bis Sonntag, 6. Oktober, wird es im Konzertsaal ganztägig Konzerte, Meisterkurse, Vorträge und Wettbewerbe geben. Gastdozenten sind Kristian Steenstrup (Trompete), Marie-Luise Neunecker (Horn), Katy Jones (Posaune), Rex Martin (Tuba) und Guido Marggrander (Schlagzeug);

Polarstern

Große Erwartungen an Arktis-Expedition „Mosaic“

Die Wissenschaftler der am Freitag beginnenden einjährigen Arktis-Expedition „Mosaic“ haben große Erwartungen an ihre eigene Forschungsreise. „Ich bin sicher, damit werden wir einen Durchbruch in der Klimaforschung erreichen“, sagt Expeditionsleiter, Markus Rex.

Ein Jahr lang wird das Forschungsschiff „Polarstern“ des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts mit dem Meereis durch die zentrale Arktis driften, angedockt an eine riesige Eisscholle.