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Die Katholiken haben ihre Kirchengemeinderäte gewählt.

So haben die Katholiken gewählt

Die Katholiken haben ihre neuen Kirchengemeinderäte gewählt. Erste Ergebnisse auf Gemeindeebene liegen bereits vor. Wegen der Coronakrise gab es aber einige Änderungen bei den Fristen.

Folgendes hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart beschlossen: „In Gemeinden mit allgemeiner Briefwahl läuft die Abgabefrist für Wahlbriefe im Einwurfbriefkasten des jeweiligen Pfarramts bis Sonntag, 22. März, 16 Uhr. Das Auszählen der Stimmzettel kann durch die Neuregelung nun bis Montag, 6.

Durch die Ausgangsbeschränkungen konnten die Wahlplakate nicht erneuert werden.

Wählen in der Corona-Krise

Die Demokratie funktioniert – dieses Signal will Bayern am kommenden Sonntag in besonderer Weise senden: Die Kommunal-Stichwahlen finden statt. Aber: Es ist nur Briefwahl möglich. Was bedeutet das? Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wackelt der Stichwahl-Termin wegen der Corona-Krise?

Nein, betont die Staatsregierung immer und immer wieder. Es bleibe beim 29. März. Das Wahlrecht sehe eine Durchführung der Stichwahl zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang vor.

Ärzte und Schwestern im Lindauer Krankenhaus behandeln derzeit mehrere Coronakranke, von denen einer auf der Intensivstation lie

Ein Coronapatient liegt auf der Intensivstation des Lindauer Krankenhauses

Auch im Landkreis Lindau steigt die Zahl der Coronakranken. Damit steigt auch die Zahl der Patienten, die ins Krankenhaus müssen. Ein Patient liegt in Lindau auf der Intensivstation.

In der Asklepios Klinik Lindau versorgten Ärzte und Schwestern „derzeit vereinzelte Covid-19-Verdachtsfälle“, erklärt Pressesprecher Christopher Horn auf Anfrage der LZ. „Darunter befindet sich auch ein Patient auf Intensivstation.“ Nicht mehr in der Klinik ist der 55-Jährige, der vor einer Woche als erster Coronapatient ins Lindauer Krankenhaus musste.

Marienplatz

Bayern muss Regelung zu Ausgangsbeschränkungen nachbessern

Nach erfolgreichen Klagen zweier Frauen muss die bayerische Staatsregierung die Regelung zu den wegen der Corona-Krise eingeführten Ausgangsbeschränkungen rechtlich nachbessern. Die Auflagen behalten aber landesweit ihre Gültigkeit, wie sowohl das Verwaltungsgericht München als auch die Staatsregierung am Dienstag betonten. Einer Verschärfung dieser Regelungen, wie dies einige oberbayerische Bürgermeister gefordert hatten, erteilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) allerdings eine klare Absage.

Für den TV 05 Fridingen turnten (hintere Reihe, von links): Julian Hilzinger, Herbert Rebholz, Felix Schaz, Florian Bach, Lukas

Turner fehlen 0,35 Punkte zum Sieg

Die Ligamannschaft der Turner des TV 05 Fridingen hat sich vor heimischem Publikum auf Augenhöhe mit der TG Biberach präsentiert. Für die Turner aus dem Donautal war es ein unerwarteter Erfolg, die Begegnung mit 6:6 Punkten nach Geräten abzuschließen. Mit nur 0,35 Punkten Unterschied unterlagen die Fridinger Turner beim 242,40:242,75 dem Gast aus Biberach und verfehlten den Gesamtsieg denkbar knapp.

Am ersten Gerät, dem Boden, hatte die TG Biberach mehr Glück (0:2).

Polizei in München

Bayern mit beschränktem Ausgang: Verstöße und Infektionen

Das Wetter dürfte in den kommenden Tagen eine entscheidende Rolle beim Einhalten der Ausgangsbeschränkungen in Bayern spielen. Das zeigte sich schon am ersten Wochenende: War es am Samstag vielerorts nass und grau und entsprechend leer auf den Straßen, füllten sich die Parks und Alleen bei Sonnenschein am Sonntag. Die ersten Bilanzen von Polizei und Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fielen aber positiv aus: Die meisten hielten sich an die Vorgaben.

Coronavirus - Berlin

Kommt in ganz Deutschland die Ausgangssperre?

Die Menschen in Deutschland halten umfassende Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie weitgehend ein. Seit heute gelten in mehreren Bundesländern verschärfte Regelungen.

Die Straßen waren bundesweit leer. Am Sonntag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten, ob es bundesweit einheitliche Auflagen geben sollen.

Unter Hochdruck arbeiteten die Ministerien weiter an Gesetzen mit Rettungsmaßnahmen, die bereits kommende Woche beschlossen werden sollen.

Joachim Herrmann

Herrmann: Ausgangsbeschränkungen weitgehend eingehalten

Die seit Mitternacht geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden nach Angaben von Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) weitgehend eingehalten. „Es hat da und dort noch ein paar Gruppen von Jugendlichen gegeben, die da irgendwo in der Öffentlichkeit kleinere Partys durchgeführt haben. Die sind dann von der Polizei nach Hause geschickt worden“, sagte er am Samstagmorgen dem Bayerischen Rundfunk („B5-Interview der Woche“). „Aber insgesamt konnten wir in der vergangenen Nacht keine besonderen Probleme feststellen.

Wohnungsumzug

Staatskanzleichef: Umzüge möglichst verschieben

Umzüge sollten in Bayern derzeit nach Möglichkeit verschoben werden. „Umzugsunternehmen dürfen ihre Arbeit machen“, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Samstagmorgen dem Radiosender Antenne Bayern. Aber die Leute sollten jetzt nicht ihre ganze Familie zusammentrommeln. Auch Zwangsräumungen „muss man halt dann machen“. Darüber hinaus gelte für Handwerker, dass sie ihrer Arbeit nachgehen können. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte zudem, auch Heiraten sei möglich - aber nur in kleinem Kreis.

Polizisten in München

Ausgangsbeschränkungen: Kontrollen und neue Infektionen

Die Polizei hat am Samstag vielerorts in Bayern die seit Mitternacht geltenden Ausgangsbeschränkungen kontrolliert. Es blieb zunächst bei wenigen Verstößen. Angesichts steigender Zahlen von Infizierten und Todesfällen machte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) noch einmal deutlich: „Es geht wirklich um Leben und Tod.“ Derweil werden auf Intensivstationen auch in Deutschland immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt, wie der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing ...