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Markus Haintz bei einer „Corona-Demo“ auf dem Münsterplatz.

Verfassungsschutz beobachtet Ulmer „Querdenker“

Der Verfassungsschutz Baden-Württembergs beobachtet nach Auskunft des Innenministeriums auch den Ulmer Ableger der „Querdenker“. Dies geht aus einem Schriftwechsel zwischen dem Ulmer Landtagsabgeordneten Martin Rivoir (SPD) und dem Innenministerium hervor.

Ulmer Gruppe als Ableger Wie das Innenministerium wissen lässt, sei auch die Ulmer Initiative „Querdenken 731“ Gegenstand der eingeleiteten Beobachtung der hoch umstrittenen „Querdenker“-Bewegung.

Diese Corona-Schlagzeilen interessierten 2020 am meisten

Ein Jahresrückblick ist 2020 nicht möglich, ohne auch nur ansatzweise das Thema Corona und die Auswirkungen, die das Virus auf die Region hatte, zu streifen. In diesem Teil unseres Jahresrückblicks soll es deshalb ausschließlich um eine Auswahl der Themen gehen, die unsere Nutzer seit Beginn der Pandemie besonders interessiert hat. Unsere Auflistung ist nicht als Rangfolge zu verstehen. 

Doch es gab auch noch andere Themen abseits des Virus.

Reichsbürger unter sich in Ulm: Peter Fitzek bei der Eröffnung der „Gemeinwohlkasse“, die nun aber wohl schließen muss.

Ulmer Querdenker im Visier des Verfassungsschutzes

 Was bis vor Kurzem Mutmaßungen in Facebook-Kommentaren waren, betrachtet die Landesregierung jetzt als Tatsache: Die Querdenken-Bewegung besteht unter anderem aus Reichsbürgern, Selbstverwaltern und Verschwörungstheoretikern. Zu dieser Auffassung kam unter anderem Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU).

Auch einen Ableger in Ulm Das Landesamt für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg beobachtet als erstes in Deutschland die Bewegung Querdenken 711.

NS-Vergleiche bei Kundgebung gegen Corona-Politik

Rund 200 Teilnehmer haben am Samstag mit einem Protestzug durch die Aalener Innenstadt gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung und der Bundesländer demonstriert. Im Anschluss sammelten sich in etwa 350 Menschen auf dem Greutplatz zu einer Kundgebung. Die Veranstaltungen liefen friedlich ab, die Mindestabstände wurden eingehalten. Eine Maskenpflicht bestand nicht.

Auch Übergriffe hat es nicht gegeben. Einzig als der Demonstrationszug an der angemeldeten Gegenveranstaltung an der Greutschule vorbeilief, positionierten sich ...

Ist einer der Redner bei der Kundgebung in Aalen: der umstrittene Rechtsanwalt Markus Haintz

„Querdenker“-Rückzug bloß auf Papier?

Die „Querdenker“ haben die geplante Kundgebung in Aalen abgesagt. Kurz darauf wurde eine neue Veranstaltung für Samstag angemeldet. Seit Mittwoch steht fest, wer dahinter steckt. Mit einer Pressemitteilung melden sich „besorgte Bürger aus Aalen und Heidenheim“ zu Wort. Unterzeichnet ist sie von Sigrun Böhnlein, deren Name bereits im Mai dieses Jahres bei einer Kundgebung vor dem Rathaus auftauchte.

Damals stellte sie sich als angehende Sozialarbeiterin, Bildhauerin und Mutter vor, die sich kritisch mit der Maskenpflicht ...

„Querdenker“ sagen Veranstaltung in Aalen ab – Neuanmeldung mit ausgetauschter Rednerliste

Aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Organisation der Kundgebung „Gemeinsam sind wir stark“ von Gegnern der Corona-Maßnahmen in Aalen am Samstag, 28. November, ist die Veranstaltung zunächst abgesagt worden. Auch sind einige der geplanten Redner abgesprungen. Nun wurde sie erneut bei der Stadt angemeldet.

Das bestätigen sowohl Stadtverwaltung und Polizeipräsidium auf Nachfrage von Schwäbische.de am Dienstag. In der öffentlichen Telegram-Gruppe „Querdenken 7171 Schwäbisch Gmünd“ wurde zunächst über die Absage, dann über eine erneute ...

Der Widerstand gegen die Corona-Einschränkungen treibt weiter viele Menschen auf die Straße. Hier in Ulms Neuer Mitte.

Ulmer „Querdenker“ dürfen den Berufsverkehr nicht lahmlegen

Mal wieder haben die „Querdenker“, Kritiker der Corona-Maßnahmen, in Ulm auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. Die Stadt versuchte noch, den Autokorso am Montag einzubremsen, erhielt aber nur in Teilen die Unterstützung der Justiz.

Verwaltungsgericht Sigmaringen muss entscheiden Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hatte einem Eilantrag nur teilweise stattgegeben. Der in Ulm geplante Autokorso der Querdenken-Bewegung durfte mit Modifizierungen stattfinden.

Auf dem Aalener Greutplatz sind mehrere Redebeiträge bei einer Kundgebung geplant. Zuvor soll ein Demonstrationszug durch die St

„Querdenker“ wollen Ende November in Aalen demonstrieren – Kundgebung auf Greutplatz geplant

Derzeit kursieren in den sozialen Medien Flyer, die zu einem Demonstrationszug sowie einer Kundgebung von Gegnern der Corona-Maßnahmen in Aalen am Samstag, 28. November, aufrufen. Stadtverwaltung sowie Polizeipräsidium bestätigen auf Nachfrage, dass die Veranstaltungen bereits angemeldet sind und unter Auflagen genehmigt werden. Einer der Organisatoren ist die Gruppe „Querdenken 7171 Schwäbisch Gmünd“.

Dabei handelt es sich um eine Lokalinitiative von „Querdenken 711 Stuttgart“.

Gleich zwei „Querdenken“-Demos in Ulm

Gleich zwei „Querdenken“-Demos in Ulm

Gestern Nachmittag (16.11.2020) hat die sogenannte „Corona-Info-Tour“ der Querdenken-Bewegung auf dem Ulmer Münsterplatz Halt gemacht. Mit dabei war auch der mittlerweile bundesweit bekannte Corona-Skeptiker und HNO-Arzt Dr. Bodo Schiffmann sowie unter anderem Wolfgang Greulich, Samuel Eckert und Ralf Ludwig. Ein Autokorso des Ulmer Querdenkers und Rechtsanwalts Markus Haintz legte abends stellenweise den Feierabendverkehr in der Innenstadt lahm. Mit der Auto-Demo sollte die Maskenpflicht bei Versammlungen umgangen werden.

Teilnehmer der Auto-Demo.

Demonstranten im Auto rufen „Freiheit“ und landen im Stau

Um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren, haben sich am Montagnachmittag einige Protestler hinters Steuer gesetzt. Hupend fuhren sie in einem Autokorso durch die Ulmer Innenstadt.

Zähe Blechlawine Um 17 Uhr setzte sich eine Blechlawine nahe des Congress-Centrums in Bewegung. Weil zu dieser Zeit viele Arbeitnehmer nach hause fuhren, geriet dies zu einer eher zähflüssigen Angelegenheit. Zur Rushhour war auf den Straßen rund ums Münster plötzlich noch mehr los als sonst.