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Zufrieden mit der CSU, aber nicht mit dem großen Ganzen: Markus Söder, CSU-Vorsitzender und bayerischer Ministerpräsident,

Scherbengericht im CSU-Vorstand

Am Tag nach der Unions-Wahlniederlage gibt sich auch Markus Söder in München weitaus demütiger als noch am Wahlabend in Berlin. Vom "Regierungsauftrag" spricht der CSU-Chef nicht mehr nach der Sitzung des CSU-Parteivorstands. Stattdessen sagt er ohne Umschweife: "Ja, es war eine Niederlage." Und: "Der Gesamteindruck bleibt schlecht." Auch liest er aus dem Wahlergebnis "eine Tendenz zum Wechsel" heraus.

Auf der CSU-Sitzung war ein Scherbengericht vorangegangen.

Hubert Aiwanger

Aiwanger muss zum Rapport: Söder hat nach Lapsus Redebedarf

Verfassungsklagen gegen die eigene Regierungspolitik und Impfverweigerung auf der einen, Sticheleien und Bloßstellungen auf der anderen Seite: Die ohnehin in unruhigem Fahrwasser befindliche bayerische Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern ist nach der Bundestagswahl am Sonntag in die nächste Krise gestürzt. Das persönliche Verhältnis der beiden Protagonisten Markus Söder und Hubert Aiwanger darf als belastet gelten - eine Dauerbelastung für das Regierungshandeln will Söder unbedingt vermeiden.

Der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger (Mitte), weist Vorwürfe aus der CSU zurück.

Aiwanger sieht Koalition in Bayern unbeschädigt

Der Vorsitzende und Spitzenkandidat der Freien Wähler zur Bundestagswahl Hubert Aiwanger hat sich gegen Vorwürfe von CSU und AfD, diesen Parteien jeweils Stimmen weggenommen zu haben, zur Wehr gesetzt. Jede Partei ist für ihr eigenes Ergebnis verantwortlich, sagte Aiwanger am Montag.

Die Freien Wähler seien kein „Plakatiertrupp der CSU“, bekräftigte Aiwanger. Für die Stimmenverluste der Union seien die Freien Wähler, die gegenüber dem vorherigen Wahlgang auf Bundesebene um 1,4 Prozentpunkte auf insgesamt 2,4 Prozent zugelegt hatten, ...

Bundestagswahl - Markus Söder

CSU beansprucht nach Niederlage nicht mehr Regierungsbildung

Nach der knappen Niederlage der Union bei der Bundestagswahl beansprucht die CSU keinen Auftrag zur Regierungsbildung mehr. CSU-Chef Markus Söder betonte nach Teilnehmerangaben am Montag in einer Sitzung des Parteivorstands, dass die Union nach dem Absturz bei der Bundestagswahl keinen zwingenden Anspruch auf die Regierungsführung erheben könne. Die Union sei auf Platz zwei und nicht eins gelandet, es gebe daraus keinen Anspruch auf die Regierungsführung - allerdings ein Angebot für Gespräche, sagte Söder nach Teilnehmerangaben.

Bundestagswahl – Markus Söder

CSU im Rückwärtsgang: kein Regierungsanspruch mehr

Nach der knappen Niederlage der Union bei der Bundestagswahl fordert die CSU keinen Auftrag zur Regierungsbildung mehr ein. CSU-Chef Markus Söder betonte am Montag in einer Sitzung des Parteivorstands, dass die Union nach dem Absturz bei der Bundestagswahl keinen Anspruch auf die Regierungsführung erhebe. Die Union sei auf Platz zwei und nicht eins gelandet.

Mitschuld an der Unions-Niederlage gibt die CSU dem Koalitionspartner und Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger.

CSU-Generalsekretär Markus Blume

CSU sieht Auftrag für bürgerliche Regierung

Nach dem historisch schlechten Abschneiden der Union bei der Bundestagswahl sieht die CSU weiter einen Auftrag zur Regierungsbildung. Sie sei in Bayern «die klar dominierende Kraft», sagte Generalsekretär Markus Blume am Montagmorgen im Bayerischen Rundfunk. Es gebe eine «große Erwartung in der Bevölkerung, dass wir alles dazu beitragen, dass es auch in Deutschland eine bürgerliche Regierung gibt.» Man müsse den Auftrag der Wähler umsetzen.

Blume griff erneut den Vorsitzenden der Freien Wähler und Koalitionspartner in Bayern, Hubert ...

Bundestagswahl

Wahlleiter prüft Aiwangers Twitter-Post

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat seinen umstrittenen Twitter-Eintrag mit Vorab-Wahlprognosen zur Bundestagswahl als «Missgeschick» bezeichnet. «Es war weder böse Absicht noch sonst etwas dahinter», sagte er. Es sei nicht die Absicht gewesen, ein Gesetz zu verletzen.

«Es wäre doch auch widersinnig. Wir verstoßen doch nicht absichtlich gegen Gesetze», sagte der 50-Jährige, der sich am Wahlabend trotz viel Kritik und zahlreichen Nachfragen nicht zu dem Vorfall geäußert hatte.

Bundestagswahl - Wahlparty SPD

Chronologie des Wahl-Krimis: Scholz und Laschet wollen Kanzler werden, Grüne enttäuscht, Linke geschockt

Deutschland hat gewählt: In unserem Newsblog haben wir die wichtigsten Entwicklungen und Ereignisse des Wahlsonntags zusammengetragen.

Das Wichtigste im Überblick: 21.20 Uhr - Hochrechnungen: SPD ganz knapp vor der Union 21.08 Uhr - Union will trotz historisch schlechtem Ergebnis regieren 19.22 Uhr - Scholz sieht in Hochrechnungen Auftrag zu SPD geführter Regierung 23.12 Uhr - Linke schafft es wegen Sonderregel wohl in den Bundestag 21.

Markus Blume, Generalsekretär der CSU, in München.

CSU kassiert schlechtestes Ergebnis seit 70 Jahren

Im Franz-Josef-Strauß-Haus gibt es den ersten Beifall, als auf dem Bildschirm die Prognose für die Linke im Bund gezeigt wurde: fünf Prozent – fraglich, ob die Partei es in den Bundestag schafft. Das befriedigt die CSU-Anhänger, die sich in der Münchner Parteizentrale versammelt haben, es sind hauptsächlich Mitarbeiter der Partei. Weitaus größer ist der Jubel beim Ergebnis für die CSU in der Bundestagswahl in Bayern: 33 Prozent. Immerhin, ein paar Prozentpunkte ist es raufgegangen im Vergleich zur letzten Umfrage des Bayerischen Rundfunks, die ...

 Armin Laschet, CDU-Parteichef.

Union will trotz historisch schlechtem Ergebnis regieren

Die Union beansprucht trotz der historischen Wahlniederlage die Führung der nächsten Bundesregierung für sich. Parteichef und Spitzenkandidat Armin Laschet kann sich vorerst an der Spitze der Partei halten.

Unionsbalken rauscht in die Tiefe Eine „Zukunftskoalition“ also. So lautet der Begriff des Abends bei der CDU, ein Wort, das wie eine Verheißung klingen soll, aber in Wahrheit auch ein Rettungsring ist. Generalsekretär Paul Ziemiak wirft ihn als Erster aus, kaum dass die ersten Prognosen über die Bildschirme gelaufen sind.