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Donald Trump

Mögliches USA-Taliban-Abkommen: Trump optimistisch

US-Präsident Donald Trump sieht bislang keine Verstöße gegen eine Vereinbarung mit den Taliban über eine Verringerung der Gewalt in Afghanistan.

Sollte sich dies in den kommenden Tagen fortsetzen, wolle er ein Abkommen mit der militant-islamistischen Gruppe unterzeichnen, sagte Trump im Garten des Weißen Hauses. „Ich denke, es wird funktionieren.“ Nach dem offiziellen Beginn einer siebentägigen Phase reduzierter Gewalt nach Mitternacht am Samstag (Ortszeit in Afghanistan) erlebte das Krisenland ein vergleichsweise ruhiges Wochenende.

Kontrollpunkt in Kabul

Afghanistan: Siebentägige Deeskalationsphase gestartet

Im Krisenland Afghanistan ist es nach dem offiziellen Beginn einer siebentägigen Phase reduzierter Gewalt vergleichsweise ruhig geblieben.

Nach Angaben von lokalen Behördenvertretern kam es am Samstag nur vereinzelt zu kleineren Angriffen. US-Außenminister Mike Pompeo hatte am Freitag erklärt, dass die USA und die militant-islamistischen Taliban eine Vereinbarung erzielt hätten, die zu einer signifikanten Verringerung des Blutvergießens führen soll.

 Richard Grenell, US-Botschafter in Deutschland, wird vorübergehend zusätzlich Geheimdienstkoordinator im Weißen Haus.

Richard Grenells Loyalität wird von Trump mit einem Posten belohnt

Die Bestätigung folgte, wie so oft, wenn Donald Trump Personalien zu verkünden hat, über den Kurzmitteilungsdienst Twitter. Er freue sich, bekannt geben zu können, dass der hochgeschätzte Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, neuer amtierender Geheimdienstkoordinator werde, schrieb der Präsident in einem Tweet. „Rick hat unser Land überaus gut vertreten, und ich freue mich darauf, mit ihm zu arbeiten.“

Zu diesem Zeitpunkt hatte das Gerücht über die bevorstehende Ernennung längst die Runde gemacht.

Konflikt in Afghanistan

Friedens-Abkommen zwischen USA und Taliban bis Ende Februar

Die militant-islamistischen Taliban sind optimistisch, demnächst mit den USA ein Abkommen über Wege zu Frieden zu unterzeichnen.

Eine Übereinkunft werde bis Ende Februar unterschrieben, teilte der Sprecher des politischen Büros der Taliban in Doha, Suhail Schahin, über Whatsapp der Deutschen Presse-Agentur mit. Eine Bestätigung von US-Seite gab es zunächst nicht. Die Gewalt im Land dauert weiter an.

Schahin zufolge beinhalte das USA-Taliban-Abkommen, dass alle internationalen Truppen Afghanistan verlassen.

Hotel im Hintergrund, Blumen im Vordergrund

Sicherheitskonferenz: Der Westen sucht seinen Kurs

Am Ende war Wolfgang Ischingers Kalkül aufgegangen. „Westlessness“ – mit diesem Begriff hatte er die Münchner Sicherheitskonferenz 2020 überschrieben und damit nicht nur positive Reaktionen ausgelöst. Die Schwäche des Westens und der damit verbundenen Werte zum Leitfaden einer Veranstaltung zu machen, bei der auch Gäste aus Russland, Iran und China anwesend sind, löste bei einigen Rednern und Konferenzteilnehmern recht deutliches Unbehagen aus. Umso intensiver waren aber ihre Bemühungen, die Probleme der westlichen Welt zu analysieren und ...

Mike Pompeo

US-Außenminister Mike Pompeo: „Der Westen gewinnt“

US-Außenminister Mike Pompeo hält die Dominanz des Westens in der Welt ungeachtet wachsender Sorgen in Europa für ungebrochen.

„Ich bin glücklich Ihnen mitzuteilen, dass der Tod des transatlatischen Bündnisses krass übertrieben ist. Der Westen gewinnt, zusammen gewinnen wir“, sagte Pompeo auf der Münchener Sicherheitskonferenz. Vor Gewissheit strotzend widersprach er Kritik von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Neun Zivilisten bei US-Drohnenangriff in Afghanistan getötet

Mindestens neun Zivilisten sind bei einem US-Drohnenangriff in der ostafghanischen Provinz Nangarhar getötet worden. Der Vorfall habe sich im dem von Taliban kontrollierten Distrikt Sorkh Rod ereignet, erklärten lokale Behörden. Laut einem Sprecher der Provinzregierung hat der Angriff auf Taliban-Kämpfer gezielt, aber nur Zivilisten getroffen. Diese seien auf dem Rückweg von einem Picknick gewesen. US-Verteidigungsminister Mark Esper hatte am Donnerstag in Brüssel gesagt, die USA und die Taliban hätten einen „Vorschlag“ für eine siebentägige ...

Sicherheitskonferenz

US-Verteidigungsminister: Kampf bis zur Niederlage des IS

Die wichtigsten Staaten der Militärkoalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) wollen den gemeinsamen Kampf im Irak nach den politischen Spannungen wieder verstärken.

US-Verteidigungsminister Mark Esper sagte bei einer Pressekonferenz mit seiner Amtskollegin Annegret Kramp-Karrenbauer vor der Sicherheitskonferenz in München, „unbeugsamer Druck“ auf den IS im Irak und Syrien müsse fortgesetzt werden. Beide Politiker hatten Freitagfrüh mit elf weiteren Ministern sowie Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg über die ...

Sicherheit

Sicherheitskonferenz startet mit Grundsatzrede Steinmeiers

Kurz vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hat Leiter Wolfgang Ischinger die deutsche Außenpolitik der vergangenen Jahre deutlich kritisiert.

Die Ruckrede von Ex-Bundespräsident Joachim Gauck im Jahr 2014 mit der Forderung nach mehr deutscher Verantwortung in der Welt habe zwar einiges in Bewegung gebracht, sagte Ischinger in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Angesichts der enormen Geschwindigkeit, in der sich die Weltpolitik entwickelt, geht mir das allerdings zu langsam.

Werbung für die Mauer

Pentagon will Milliarden für Bau von Grenzmauer umwidmen

Das US-Verteidigungsministerium will 3,8 Milliarden Dollar aus Rüstungsprogrammen in den Bau der von Präsident Donald Trump gewünschten Mauer an der Grenze zu Mexiko stecken.Damit sollen rund 285 Kilometer Grenzmauer finanziert werden, erklärte das Pentagon.

US-Verteidigungsminister Mark Esper verteidigte die Entscheidung am Freitag gegen Kritik. „Grenzsicherheit ist nationale Sicherheit und nationale Sicherheit ist unser Auftrag“, sagte er im Beisein von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in München.