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Die Klasse 10 der Verbundschule Isny besuchte jüngst den Weltladen in der Bahnhofstraße.

Im Religionsunterricht mit Verbundschülern in den Weltladen

Schon zum zweiten Mal hat Sport- und Religionslehrer Sven Zaminer diesen Montag mit einer Klasse der Verbundschule im Rahmen des Religionsunterrichts den Isnyer „Weltladen“ in der Bahnhofstraße besucht. Der Lehrplan gibt unter „Teilen in der einen Welt“ Themen vor, wie Menschen im Zusammenhang eines christlichen Menschenbildes dazu beitragen können, dass alle Menschen auf der Erde mehr Gerechtigkeit, ein gesichertes Auskommen und letztendlich auch ein friedliches Miteinander erleben.

 Jeder, der an Heiligabend nicht alleine zu Hause bleiben wollte, war zum Mitfeiern eingeladen.

Weihnachten für alle erbringt 140 Euro für Aktion Mariphil

Rund 50 Personen haben sich am 24. Dezember in der Gotischen Halle im Paul-Fagius-Haus eingefunden, um gemeinsam den Nachmittag des Heiligen Abends zu verbringen. Bereits zum neunten Mal war jeder, der nicht alleine zu Hause bleiben wollte, vor allem ältere Mitbürger, zum Mitfeiern eingeladen.

Wie die Veranstalter berichten, wurde gemeinsam Kaffee getrunken, gesungen, vorgelesen und sich in lockerer Runde unterhalten. Johannes Rahn sorgt mit seinem Harfenspiel für die musikalische Umrahmung und der heilige Bischof mit Knecht ...

 Maren Schmid (Zweite von links) und Jana Ott (rechts) unterstützen gerade auf den Philippinen die Hausmütter im Kinderdorf.

„Unser Leben ist nicht selbstverständlich“

Feiern, ausschlafen, Freunde treffen – was andere Jugendliche nach dem Abitur machen, haben die 19-jährige Jana Ott und die 18-jährige Maren Schmid vorübergehend gegen ein einfaches Leben auf den Philippinen eingetauscht. Sie machen ein Praktikum bei Mariphil und helfen dort ein halbes Jahr lang im Kinderhaus. Mit Mareike Keiper haben sie über diese Entscheidung und ihre Aufgaben gesprochen.

Warum seid ihr für Mariphil auf den Philippinen?

 Steffi Bauer und Martin Riester mit dem symbolischen Scheck für „Mariphil“ in der überfüllten Bibliothek der Allgäuer Genussman

„Pop und Poesie“ spielt Rekordsumme ein

Die unglaubliche Spenden-Geschichte der Benefiz-Konzertreihe zugunsten des Hilfsprojekts „Mariphil“ hat 2014 in Argenbühl begonnen: Das Ehepaar Stephanie und Dirk Bauer wollte etwas auf der Welt bewegen, wollte Kinder unterstützen, die nicht im westlichen Wohlstand leben. Die Idee der Konzerte unter dem Motto „Pop & Poesie und zwischen den Zeilen Gott“ entstand – mit Steffi als Sängerin und Dirk am Schlagzeug, zwei Gitarrenspieler und einer am Bass waren schnell gefunden, ein Konzertprogramm wurde konzipiert.

 Jinky Grace Fernandez (Mitte) hat als eine der ersten den Uniabschluss mit Hilfe von Mariphil geschafft.

Die ersten Mariphil-Kinder machen ihren Abschluss

Vor 18 Jahren hat sich das Hilfsprojekt Mariphil gegründet und trägt seitdem auf den Philippinen unter anderem dafür Sorge, dass Kinder aus bedürftigen Familien Zugang zu Bildung bekommen. In der Zwischenzeit haben die ersten von ihnen ihren College-Abschluss gemacht. Eine von ihnen ist die 21-jährige Jinky Grace Fernandez.

Sie sei von Anfang an durch Mariphil betreut worden, erläutert der Vorsitzende Martin Riester. Durch die finanzielle Unterstützung habe sie ihre schulische Laufbahn abschließen können.

 An den Stränden Costa Ricas lässt es sich aushalten.

„Costa Rica“ für den guten Zweck erleben

Für das in Isny aus der Taufe gehobene Indonesien-Hilfsprojekt Mariphil führt Rupert Barensteiner mit seiner Fotoshow „Costa Rica“ am Mittwoch, 4. Dezember, die Besucher heraus aus Mitteleuropa, hinein in die mittelamerikanischen Landesteile. Der Referent war dort in den vergangenen Jahren mehrfach unterwegs.

Der Bildervortrag beginnt um 19.30 Uhr im Paul-Fagius-Haus am Isnyer Marktplatz, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, um freiwillige Spenden für das Kinderdorf Mariphil wird gebeten.

Falcata-Bäume, deren Holz Mariphil verkauft, sind die am schnellsten wachsenden Bäume der Welt: Diese Exemplare, die Martin Ries

Deswegen pflanzt Mariphil 17 000 Bäume für ein Kinderdorf

Manchmal muss eine Idee scheitern, um sich zu verbessern. Genauso erlebt haben es die Mitglieder des Hilfsprojekts Mariphil, das 2001 in Gutenstein gegründet wurde und armen Menschen auf den Philippinen helfen möchte. War das Mariphil-Projekt „Bäume für Bildung“ ursprünglich ökonomisch gedacht und sollte kurzfristig Ertrag für das Mariphil-Kinderdorf erwirtschaften, hat es inzwischen als „100 000 Bäume für den Klimawandel“ auch den Umweltschutz vorgenommen.

Ältere Frauen sprechen mit einer jüngeren Frau

Spendenaktion: Welche Hilfsprojekte wir dieses Jahr unterstützen

Dengue-Fieber, keine Wasserpumpe im Ort, kaum bezahlte Arbeit für Frauen, Leben auf einer Müllhalde – alles Probleme, die hierzulande niemanden (mehr) plagen. In anderen Teilen der Erde sieht das aber anders aus. In den kommenden Wochen wird sich die „Schwäbische Zeitung Sigmaringen“ wieder zwei Hilfs-Projekten widmen. Sowohl das Hilfsprojekt Mariphil (Philippinen) als auch der Verein „Gemeinsam für Wapa“ (Burkina Faso) freuen sich über zahlreiche Leser-Spenden im Zuge unserer Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“.

 Diesen Sonntag erklingt zum letzten Mal 2019 „Pop und Poesie – und zwischen den Zeilen Gott“ in St. Maria in Isny.

„Pop & Poesie“ am Sonntag in Isny

Nach drei Konzerten „Pop & Poesie – und zwischen den Zeilen Gott“ mit rund 2000 Besuchern in drei Städten in diesem Jahr wollen die Musiker noch einmal alles geben für den guten Zweck: Diesen Sonntag, 3. November, um 19 Uhr laden Initiatorin Stephanie Bauer aus Eisenharz und ihre Freunde zum letzten der vier Auftritte 2019 in die Kirche St. Maria in Isny ein.

„Nach dem grandiosen Einstieg in die Konzertreihe im Februar soll unser Konzert in Isny denjenigen noch eine Chance geben, die im Februar nicht mehr in die Kirche gekommen ...

 Die Konzertreihe gastiert in verschiedenen Kirchen in der Region, im September kommt „Pop & Poesie“ nach Ravensburg.

„Pop & Poesie“ kommt wieder nach Ravensburg

Silbermond, Pink, Herbert Grönemeyer, Michael Jackson, stimmungsvolle Beleuchtung und fast dreißig Musiker auf der Bühne: Das ist die Fortführung der Benefizkonzertreihe „Pop & Poesie und zwischen den Zeilen Gott“ in vier Kirchen der Region. Am Sonntag, 13. Oktober, laden die Initiatoren um Stephanie Bauer um 19 Uhr zum dritten der vier Konzerte in die Kirche St. Jodok in Ravensburg ein, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Neuauflage von „Pop &