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Schwitzen für den guten Zweck: Zum fünften Mal richtet der TSV Hettingen einen Benefizlauf aus.

Teilnehmer legen fast 1700 Kilometer zurück

208 Teilnehmer hat das Organisationsteam beim Benefizlauf des TSV Hettingen am Sonntag gezählt. Wie erwartet waren es wegen der Corona-Pandemie etwas weniger Läuferinnen und Läufer als im Vorjahr, jedoch weit mehr als erwartet. Ein Startgeld von zwei Euro und weitere finanzielle Unterstützung von Sponsoren kommen in diesem Jahr dem „Hilfsprojekt Mariphil“ zugute – und dabei vor allem dem Fußballsport für Kinder und Jugendliche.

Bei zunächst gutem Laufwetter hieß Holger Ott aus dem TSV-Vorstand am Vormittag die Teilnehmer willkommen.

Gerhard Sprißler (links) stellt im Sportheim des TSV Hettingen das Hilfsprojekt „Kinder stark machen im Mariphil Kinderdorf“ vor

TSV Hettingen hält am Benefizlauf fest

Der fünfte Benefizlauf des TSV Hettingen findet am Sonntag, 11. Oktober, unter leicht veränderten Bedingungen statt. Die Strecken im Fehlatal bleiben die bewährten vom Vorjahr. Aber zum einen ist der Lauf in diesem Jahr an einem Sonntag, zum anderen wird das länderübergreifende Hilfsprojekt „Mariphil Kinderdorf“ unterstützt. Auch wird eine kleine Startgebühr erhoben, um Sponsorengelder, die in diesem Jahr coronabedingt ausfallen, ein wenig ausgleichen zu können.

 Der Sturm zerstört die Gärtnerei des Kinderdorfs.

Während Pandemie: Sturm zerstört Teile des Mariphil-Kinderdorfs

Zahlreiche umgestürzte Bäume, eine zerstörte Ernte und Stromausfall – das ist das Ergebnis eines Sturms, der in der Nacht zum Sonntag im Kinderdorf des Gutensteiner Hilfsprojekts Mariphil auf den Philippinen gewütet hat. Laut Martin Riester aus Gutenstein, Vereinsvorsitzender des Hilfsprojekts Mariphil, handelte es sich dabei um ein lokales schweres Gewitter, das mit einer Windhose direkt über dem Kinderdorf gewütet hat.

„Das können wir im Moment überhaupt nicht gebrauchen“, sagt Riester.

 Emma Heim (links) und Freya Kretzer wollen im Mariphil-Kinderdorf auf den Philippinen als Freiwillige arbeiten.

Kommuniziert wird notfalls mit Zeichensprache

Für ein halbes Jahr fliegen Emma Heim und Freya Kretzer in das Mariphil-Kinderdorf auf den Philippinen, um dort ehrenamtlich zu arbeiten. Eigentlich wollten sie zum Arbeiten und Reisen nach Australien gehen, doch als sie in der „Schwäbischen Zeitung“ einen Artikel über das Kinderdorf auf der Insel Mindanao lasen, haben sie sich spontan umentschieden. 

Die beiden jungen Frauen haben gerade das Abitur gemacht. Seit der fünften Klasse sitzen Emma Heim und Freya Kretzer in der Schule neben einander und sind beste Freundinnen.

Die Freiwilligen des Hilfsprojektes entdecken gemeinsam neben ihrer Hilfe die Philippinen.

Mariphil ermöglicht weiterhin Praktika

„Die Corona-Krise hat uns voll im Griff und überlagert momentan fast alles“, erklärt der Vorsitzende des Hilfsprojekt Mariphil, Martin Riester. Das führe seiner Ansicht nach auch dazu, dass viele Menschen den perspektivischen Blick für die Zukunft nur noch verschwommen sehen. Diese Unsicherheit betreffe auch viele junge Menschen, die beispielsweise nach dem Abitur die Welt bereisen oder einen Freiwilligendienst im Ausland absolvieren wollten. „Geht das überhaupt dieses Jahr?

 Leben mit der Corona-Krise in Florenz: Katharina Weiger aus Sigmaringen und ihre dreijährige Tochter.

Freiwillige sitzen auf den Philippinen fest

Die Corona-Krise ist auf der ganzen Welt spürbar. Die „Schwäbische Zeitung“ berichtet von drei unterschiedlichen Geschichten.

Gutenstein - Auch zwölf Freiwillige der Hilfsorganisation Mariphil sitzen noch auf den Philippinen fest, sagt der Vorsitzende Martin Riester. Die drei Praktikanten seien schon zurück, doch wegen der Verteilung der Freiwilligen auf den Inseln der Philippinen sei deren Rückreise schwieriger. In zwei Gruppen aufgeteilt befinden sich manche auf der Insel Negros, andere auf der Insel Iloilo.

„Fastensuppen-Essen“ bis Ostern startet diesen Freitag

(sz) Sieben Wochen lang Routinen des Alltags hinterfragen, neue Perspektiven einnehmen und entdecken, worauf es ankommt im Leben: Seit mehr als 30 Jahre lädt die bundesweite Fastenaktion „7 Wochen ohne...“ dazu ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst zu gestalten. Auch die Offene Behindertenarbeit Isny (OBA) und die beiden Kirchengemeinden beteiligen sich ab diesen Freitag, 28. Februar, im Rahmen des Café-Treffs um 12 Uhr in der gotischen Halle des Paul-Fagius-Hauses.

Die Kinder leben auf der Müllhalde. Mariphil möchte nun dafür sorgen, dass die Kinder dort auch unterrichtet werden.

Mehr Hilfe auf der Müllhalde

Die Notwendigkeit, aktiv zu werden, war letztlich der ausschlaggebende Punkt, warum sich das Hilfsprojekt Mariphil vor 19 Jahren in Gutenstein gegründet hat. Ihr Ziel: Den Menschen und vor allem den Kindern auf den Philippinen helfen. Daraus haben sich diverse Aktivitäten entwickelt, denen zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche inzwischen auf dem Inselstaat nachgehen. Durch die Aktion „Helfen bringt Freude“ der „Schwäbischen Zeitung“ und die Spendenbereitschaft unserer Leser kamen für Mariphil 3600 Euro zusammen.

Die Klasse 10 der Verbundschule Isny besuchte jüngst den Weltladen in der Bahnhofstraße.

Im Religionsunterricht mit Verbundschülern in den Weltladen

Schon zum zweiten Mal hat Sport- und Religionslehrer Sven Zaminer diesen Montag mit einer Klasse der Verbundschule im Rahmen des Religionsunterrichts den Isnyer „Weltladen“ in der Bahnhofstraße besucht. Der Lehrplan gibt unter „Teilen in der einen Welt“ Themen vor, wie Menschen im Zusammenhang eines christlichen Menschenbildes dazu beitragen können, dass alle Menschen auf der Erde mehr Gerechtigkeit, ein gesichertes Auskommen und letztendlich auch ein friedliches Miteinander erleben.

 Jeder, der an Heiligabend nicht alleine zu Hause bleiben wollte, war zum Mitfeiern eingeladen.

Weihnachten für alle erbringt 140 Euro für Aktion Mariphil

Rund 50 Personen haben sich am 24. Dezember in der Gotischen Halle im Paul-Fagius-Haus eingefunden, um gemeinsam den Nachmittag des Heiligen Abends zu verbringen. Bereits zum neunten Mal war jeder, der nicht alleine zu Hause bleiben wollte, vor allem ältere Mitbürger, zum Mitfeiern eingeladen.

Wie die Veranstalter berichten, wurde gemeinsam Kaffee getrunken, gesungen, vorgelesen und sich in lockerer Runde unterhalten. Johannes Rahn sorgt mit seinem Harfenspiel für die musikalische Umrahmung und der heilige Bischof mit Knecht ...