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Der Verein Mariphil engagiert sich auf den Philippinen – unter anderem mit der Aktion „Reissack“.

Je 4900 Euro für helfende Projekte

Die Aktion „Helfen bringt Freude“ der „Schwäbischen Zeitung“ hat die Menschen in der Region während der vergangenen Monate erneut dazu aufgerufen, Geld zu spenden. Das wird nun zu gleichen Teilen unter allen unterstützten Projekten aufgeteilt. In diesem Jahr erhalten die Spendenempfänger jeweils 4900 Euro – unter ihnen sind unter anderem die Vereine Mariphil und Gemeinsam für Wapa.

Martin Riester, Vorsitzender des Vereins Mariphil, berichtet, für was das Geld verwendet wird.

Optigrün-Vorstand Uwe Harzmann hat wie in den Jahren zuvor beschlossen, zur Weihnachtszeit Gutes zu tun.

Gögginger Unternehmen Optigrün unterstützt mit dem Geld Projekte aus der Region

Weihnachtsgeschenke können die Kunden der Firma Optigrün aus Göggingen nicht erwarten. Stattdessen tut das Unternehmen etwas für den guten Zweck und spendet über 20 000 Euro an soziale Einrichtungen und Bedürftige. Darüber informiert die Firma, die Architekten und Bauherren über die Varianten der Dach- und Bauwerksbegrünung berät und Produkte- und Systemlösungen rund um die Gebäudebegrünung entwickelt und betreibt, in einer Pressemitteilung.

So konnten die Mitarbeiter Vorschläge einreichen, wohin die Spendengelder fließen sollten.

 Der Computer ist derzeit für die Schüler bei Mariphil eine wichtige Möglichkeit, um Zugang zu Bildung zu erhalten.

Vor allem Obdachlose leiden im Lockdown

Durch die Corona-Pandemie haben sich die Lebensbedingungen für die arme Bevölkerung auf den Philippinen weiter verschlechtert. Martin Riester, Gründer des 2001 in Gutenstein ins Leben gerufenen Hilfsprojekts Mariphil, berichtet, dass die Menschen dort seit dem Frühjahr von der Regierung durchgehend dazu angehalten werden, zu Hause zu bleiben, Polizei und Militär würden die Straßen kontrollieren. Selbst für Lebensmitteileinkäufe brauche man eine Sondergenehmigung.

Laura und Hans-Peter Wessner (links) sowie Karin Gomeringer vom TSV Hettingen übergeben den Benefizlauf-Scheck an Gerhard Sprißl

2069 Euro für ein neues Spielfeld

Der Turn- und Sportverein Hettingen hat den Erlös des 5. Benefizlauf an Gerhard Sprißler überreicht. Auf dem symbolischen Scheck über 2069 Euro sind die Sponsoren, die aufgrund der Pandemie reduziert waren, genannt. Zudem haben 208 Teilnehmer, die Anfang Oktober im Fehlatal 1684 Kilometer gelaufen waren, jeweils mindestens zwei Euro Startgeld bezahlt. Sie alle förderten damit das von Sprißler initiierte Projekt, ein Fussball- bzw. Multifunktionsspielfeld zu bauen sowie die Planung eines Jugendtrainerlehrgangs in Mariphil auf den Philippinen zu ...

Auch zahlreiche alte Menschen benötigen Hilfe, da viele keine staatliche Rente haben.

40 Euro für hungerfreie Weihnachten

- An Weihnachten einen leeren Tisch und keine Geschenke – für Menschen in Deutschland fast unvorstellbar. Dies ist bei vielen Familien im Projektgebiet des Hilfsprojekts Mariphil auf Mindanao (Philippinen) völlig anders, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Genug Reis für die Familie bedeutet für diese benachteiligten Menschen schon ein glückliches Weihnachtsfest. Doch viele Eltern im Projektgebiet von Mariphil wissen auch um die Weihnachtszeit nicht, wie sie sich und ihre Kinder ernähren sollen.

Ein Weihnachtsgeschenk, das Menschen auf den Philippinen glücklich macht: Reis.

Hilfsprojekt Mariphil bietet „wirklich sinnvolle Weihnachtsgeschenke“

Weihnachten bei leerem Tisch und ohne Geschenke – das ist bei vielen Familien auf Mindanao (Philippinen) bittere Realität. Wie das Hilfsprojekt Mariphil in einer Pressemitteilung schreibt, bedeutet genug Reis für die Familie für diese benachteiligten Menschen schon ein glückliches Weihnachtsfest. Doch viele Eltern im Projektgebiet von Mariphil wüssten auch um die Weihnachtszeit nicht, wie sie sich und ihre Kinder ernähren sollen. Ihre Situation habe sich durch die Corona-Pandemie weiter dramatisch verschlechtert.

 Die Agenda Eine Welt Ravensburg hat in Zusammenarbeit mit dem BUND Ravensburg 30 Nuss- und Kastanienbäume sowie Robinien als Al

30 neue Bäume beim Rösslerhof

Die Agenda Eine Welt Ravensburg hat in Zusammenarbeit mit dem BUND Ravensburg trotz strenger Corona-Hygienebedingungen 30 Nuss- und Kastanienbäume sowie Robinien als Allee beim Rösslerhof gepflanzt. Unter dem Motto „Enkeltauglich leben“ werden zwei weitere Pflanzungen mit 55 Hochstamm-Obstbäumen und Eichen im Spätherbst und Frühjahr auf dem Rahlenhof und auf städtischen Wiesen folgen. Zudem werden über die Hilfsorganisation Mariphil e.V. mehr als 5000 heimische Bäume auf den Philippinen gepflanzt.

Nahe der Müllhalden von Davao City will Mariphil einen Sozialarbeiter einsetzen.

Warten auf den Einsatz

Im Rahmen der Spendenaktion „Helfen bringt Freude“ der „Schwäbischen Zeitung“ haben Anfang des Jahres der Verein „Gemeinsam für Wapa“ und das Hilfsprojekt Mariphil jeweiles 3600 Euro erhalten. Während das Geld in Burkina Faso bereits eingesetzt werden konnte, verhindert die Corona-Pandemie an anderer Stelle das Umsetzen eines Plans auf den Philippinen.

„Wir konnten die Spenden wegen der Corona-Pandemie bis jetzt noch nicht einsetzen“, erklärt Martin Riester, Projektmanager von Mariphil.

Schwitzen für den guten Zweck: Zum fünften Mal richtet der TSV Hettingen einen Benefizlauf aus.

Teilnehmer legen fast 1700 Kilometer zurück

208 Teilnehmer hat das Organisationsteam beim Benefizlauf des TSV Hettingen am Sonntag gezählt. Wie erwartet waren es wegen der Corona-Pandemie etwas weniger Läuferinnen und Läufer als im Vorjahr, jedoch weit mehr als erwartet. Ein Startgeld von zwei Euro und weitere finanzielle Unterstützung von Sponsoren kommen in diesem Jahr dem „Hilfsprojekt Mariphil“ zugute – und dabei vor allem dem Fußballsport für Kinder und Jugendliche.

Bei zunächst gutem Laufwetter hieß Holger Ott aus dem TSV-Vorstand am Vormittag die Teilnehmer willkommen.

Gerhard Sprißler (links) stellt im Sportheim des TSV Hettingen das Hilfsprojekt „Kinder stark machen im Mariphil Kinderdorf“ vor

TSV Hettingen hält am Benefizlauf fest

Der fünfte Benefizlauf des TSV Hettingen findet am Sonntag, 11. Oktober, unter leicht veränderten Bedingungen statt. Die Strecken im Fehlatal bleiben die bewährten vom Vorjahr. Aber zum einen ist der Lauf in diesem Jahr an einem Sonntag, zum anderen wird das länderübergreifende Hilfsprojekt „Mariphil Kinderdorf“ unterstützt. Auch wird eine kleine Startgebühr erhoben, um Sponsorengelder, die in diesem Jahr coronabedingt ausfallen, ein wenig ausgleichen zu können.