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Notkaufprogramm

EZB legt Corona-Notprogramm auf

Europas Währungshüter legen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise nach: Am späten Mittwochabend überraschte die Europäische Zentralbank (EZB) die Märkte mit der Ankündigung eines neuen Notkaufprogramms für Anleihen.

750 Milliarden Euro will die Notenbank in Staats- und Unternehmenspapiere stecken - vorerst. Das hilft Staaten wie Unternehmen: Sie müssen als Anbieter der Wertpapiere nicht so hohe Zinsen bieten, wenn eine Zentralbank als großer Käufer am Markt auftritt.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: martialisch gegen die Krise.

Die „Bazooka“ gegen Corona: Scholz kündigt historisches Hilfsprogramm an

Olaf Scholz wählt martialische Worte, denn es soll ein Tag für die Geschichte werden. „Das ist die Bazooka, mit der wir das Notwendige jetzt tun“, sagt der SPD-Bundesfinanzminister am Freitag vor der Bundespressekonferenz in Berlin.

Die „Bazooka“, die Scholz zusammen mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) an diesem Tag vorstellen, ist ein unbegrenztes Kreditprogramm der Bundesregierung für die Wirtschaft. Dieses wiederum ist Teil eines gewaltigen Sicherheitsnetzes, das Unternehmen vor den Folgen der Corona-Krise schützen soll.

Unternehmenspleite

„Bazooka“ gegen Corona: Bund errichtet Riesen-Schutzschild

Die Bundesregierung will Unternehmen und Jobs angesichts dramatischer Auswirkungen der Coronaviruskrise mit einem gewaltigen Schutzschild schützen.

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kündigten am Freitag unbegrenzte Kreditprogramme für betroffene Firmen an. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte, die Regierung sei gewillt, „alles zu tun, was notwendig ist, alles zu tun, was Deutschland braucht, damit wir durch diese Krise möglichst gut hindurchkommen.

Markus Söder während einer Pressekonferenz

Bayerns Regierungschef Söder stimmt Bürger auf harte Zeiten ein und warnt vor „Corona-Infarkt“ für die Wirtschaft

Markus Söder ist ausgesprochen ernst: „Wir wollen keine Panik schüren“, betont Bayerns Ministerpräsident am Donnerstagnachmittag nach der Sitzung der Ministerpräsidenten in Berlin. Doch die Lage in Sachen Corona-Ausbreitung verschlechtere sich täglich. „Wir müssen unser Tempo der Entwicklung anpassen. Wir müssen uns auf Einiges einstellen, was uns nicht gefällt“. Man dürfe der Lage nicht hinterherlaufen und fasse deshalb die Schließung von Schulen und Kitas ins Auge.

EZB-Chefin Christine Lagarde am Donnerstag in Frankfurt: Die Französin sieht die Coronavirus-Epidemie als einen „wesentlichen Ri

Notkredite und Anleihenkäufe: EZB stemmt sich gegen Corona-Pandemie

Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), sieht die Wachstumsaussichten der europäischen Wirtschaft durch die Corona-Pandemie massiv bedroht und fordert konzertierte Maßnahmen vor allem von haushalts- und finanzpolitischer Seite. Denn die Wirtschaftsaussichten haben sich auch in den Augen der obersten Währungshüter des Euroraumes deutlich eingetrübt. Mit den vorher schon identifizierten Risiken wie steigendem Protektionismus und der Anfälligkeit einiger Schwellenländer stelle die Coronavirus-Epidemie einen ...

Wirtschaftsforscher

Führende Ökonomen: Notfalls Rettungsfonds für Firmen

Führende Ökonomen fürchten einen „Corona-Schock“ für die deutsche Wirtschaft mit massiven Folgen - und haben die Bundesregierung zu entschlossenerem Handeln aufgefordert. Viele Firmen drohten unverschuldet in eine Krise zu geraten.

Die Gefahr: Auch die Verbraucher könnten zunehmend verunsichert sein und Anschaffungen auf die lange Bank schieben. Das könnte die „Abwärtsspirale“ der Wirtschaft noch verstärken, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Mittwoch in Berlin.

Die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde bringt einen neuen Stil in die EZB.

Christine Lagarde macht Schluss mit dem System Draghi

„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun“ – Christine Lagarde zitiert zum Abschluss ihrer Rede beim Neujahrsempfang im Frankfurter Römer den wohl berühmtesten Sohn der Stadt: Johann Wolfgang von Goethe. Und die Französin, die am Samstag seit 100 Tagen die Europäische Zentralbank (EZB) führt, tut es auf Deutsch. Noch gebrochen, aber sie tut es. Standing Ovations, minutenlanger Applaus. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) bejubelt die „frankfurterischste EZB-Präsidentin ...

Draghi und Steinmeier

Steinmeier zeichnet Draghi für Verdienste um Euro aus

Für seine Verdienste um die Stabilität des Euro und der EU hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Draghi habe „in stürmischen Zeiten den Euro und die Europäische Union zusammengehalten“, sagte Steinmeier am Freitag in einer Feierstunde im Schloss Bellevue in Berlin. „Damit haben Sie sich um Europa verdient gemacht.

Steinmeier würdigt Draghis Verdienste um Euro und EU

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Verdienste des früheren EZB-Präsidenten Mario Draghi für die Stabilität des Euro gewürdigt und ihm dafür das Bundesverdienstkreuz verliehen. Draghi habe „in stürmischen Zeiten den Euro und die Europäische Union zusammengehalten“, sagte Steinmeier in einer Feierstunde im Schloss Bellevue in Berlin. Damit habe sich Draghi um Europa verdient gemacht. Die Auszeichnung Draghis stieß wegen dessen umstrittener Niedrig- und Nullzinspolitik auf Kritik.

Mario Draghi

Bundesverdienstkreuz für Draghi - Kritik auch aus der CDU

Nach CSU-Generalsekretär Markus Blume kritisiert auch der CDU-Innenexperte Axel Fischer die geplante Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den ehemaligen EZB-Präsidenten Mario Draghi.

„Die Politik der Europäischen Zentralbank unter Draghi hat nicht nur deutsche Sparer kontinuierlich enteignet, sondern die Altersvorsorge von Millionen Menschen in Deutschland geschmälert. Dafür hat er aus meiner Sicht keine deutsche Auszeichnung verdient“, sagte Fischer der „Bild“-Zeitung (Montag).