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Draghi in Berlin

Merkel und Draghi wollen Flüchtlingsabkommen neu verhandeln

Deutschland und Italien wollen sich für eine rasche Weiterentwicklung des Flüchtlingsabkommens der Europäischen Union (EU) mit der Türkei einsetzen.

«Wir müssen schon eine Perspektive eröffnen, wie das weitergeht», sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag am Rande eines Treffens mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi in Berlin. Die Türkei beherberge sehr viele Flüchtlinge, mehr als drei Millionen, und habe deswegen «alles Recht, dafür von uns auch weiter unterstützt zu werden».

Staats- und Regierungschefs beim Gruppenbild für den G7-Gipfel

Das sind die wichtigsten Beschlüsse des G7-Gipfels

Mehr als zwei Milliarden kostenlose Corona-Impfdosen für die Welt, bessere Koordination bei kimafreundlichen Infrastruktur-Projekten, klare Konkurrenz zu China – zum Abschluss des G7-Gipfels im englischen Cornwall haben die Staats- und Regierungschefs am Sonntag erhebliche staatliche Investitionen versprochen und die globale Führungsrolle für die größten westlichen Industriestaaten bekräftigt. Umweltlobbyisten und Entwicklungshelfer kennzeichneten die Ergebnisse als „eine historische verpasste Gelegenheit“, die Covid-Pandemie zu besiegen und ...

Traute Runde: Ursula von der Leyen (v.l-r), Präsidentin der Europäischen Kommission, Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich,

Eine Milliarde Corona-Impfdosen gespendet

Wie kann sich die Weltwirtschaft möglichst rasch von der katastrophalen Corona-Pandemie erholen, ohne in klimaschädliche Verhaltensweisen zurückzufallen? Die Frage stand am Freitag im Mittelpunkt der Beratungen auf dem G7-Gipfel in Cornwall. Gemeinsam verpflichteten sich die wichtigsten westlichen Industrienationen auf die Finanzierung und Produktion von einer Milliarde Dosen Impfstoff bis Mitte nächsten Jahres – ein Plan, den Hilfsorganisationen heftig als „zu wenig und zu spät“ kritisierten.

„Stille und Schmerz“ - Ein Gondelabsturz erschüttert Italien

An einem steilen Waldhang im norditalienischen Piemont kämpfen sich Rettungskräfte durch Gestrüpp und über umgefallene Bäume - vor ihnen ein grandioser Ausblick auf den Lago Maggiore, daneben der grauenvolle Anblick einer völlig zerstörten Gondel und von Toten.

Am Pfingstsonntag, einem der ersten Wochenenden mit weniger Corona-Beschränkungen und mehr Freiheiten und bestem Ausflugswetter, stürzte die Kabine auf dem Weg zur Station am Monte Mottarone plötzlich ab.

Retter arbeiten am Wrack einer Gondel, die in der Nähe des Gipfels der Stresa-Mottarone-Linie in der Region Piemont, Norditalien

Seilbahnunglück in Italien - 14 Menschen bei Absturz getötet

Tödliche Fahrt ins Alpen-Panorama: Der Absturz einer Gondel am norditalienischen Lago Maggiore hat 14 Menschen am Sonntag das Leben gekostet. Dazu zählt auch eines der beiden Kinder, die der Bergwacht zufolge zunächst mit Rettungshubschraubern in eine Klinik in Turin im Piemont geflogen wurden.

Es starb bis zum Abend. Die Gondel war auf dem Weg zwischen dem kleinen Ort Stresa am Westufer des beliebten Sees und dem Monte Montarrone, dessen Gipfelkreuz auf 1491 Metern liegt, unterwegs.

Angela Merkel

G20: Mehr Kooperation in Gesundheitskrisen

Besser für künftige Gesundheitskrisen gewappnet sein: Die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) haben sich bei einem digitalen «Welt-Gesundheitsgipfel» auf Grundsätze für eine stärkere Zusammenarbeit in Krisen wie der Corona-Pandemie geeinigt.

Man habe die Lektion in dieser Krise gelernt, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitagabend in Rom. Exportstopps und blockierte Lieferketten wie in dieser Pandemie solle es nicht mehr geben.

 Ahoi: Die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) planen, kommende Woche in die Saison zu starten.

Corona-Newsblog: Internationale Bodensee-Schifffahrt startet wieder

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 25.700 (484.507 Gesamt - ca. 449.000 Genesene - 9.811 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 9.811 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 80,2 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 173.500 (3.635.

Lampedusa

2000 Migranten auf Lampedusa: Verdrängte Fragen in Europa

Sie kommen mit einem Rucksack oder einer Plastiktüte in der Hand in Lampedusa an. Sie klettern aus überfüllten Schlauchbooten und Holzbarken, sie werden auf See von italienischen Patrouillenschiffen an Bord geholt.

Mehrere hundert Bootsmigranten mussten Anfang dieser Woche ihre erste Nacht in Europa im Freien auf der Hafenmole der kleinen Insel schlafen. Über 2100 Männer, Frauen und Kinder waren in nur 24 Stunden eingetroffen. Aufnahme der Daten, Corona-Tests, Transport in ein Auffanglager, auf Quarantäneschiffe oder nach Sizilien: ...

Bootsmigranten

Über 2000 Bootsmigranten erreichen Lampedusa

Auf der kleinen italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind innerhalb kurzer Zeit mehr als 2000 Bootsmigranten angekommen - und weitere Boote wurden am Montag erwartet. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

In Italien mehrten sich die Alarmrufe, nachdem sich die Zahl der Ankünfte im Vergleich zu Vorjahr insgesamt verdreifacht hat.

In der Nacht zu Montag hatten Patrouillenschiffe vor Lampedusa mehrere hundert Menschen aus kleinen Booten aufgenommen und an Land gebracht.

Venedig

Veranstalter erwarten Reiseboom

Hoffnungsschimmer für Reisehungrige und die Tourismusbranche nach langer Corona-Zwangspause: Die Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) gab am Dienstag ein Signal zum Neustart der Branche.

Italiens Regierungschef Mario Draghi versprach als G20-Vorsitzender den Start des digitalen EU-Corona-Passes ab Mitte Juni. Die Buchungszahlen deutscher Reiseveranstalter gehen jetzt schon hoch. Und erste Bundesländer kündigen Öffnungen zu Pfingsten an.