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 Paschal Donohoe wird neuer Chef der Eurogruppe.

Irischer Finanzminister wird Chef der Eurogruppe

Der irische Finanzminister Pascal Donohoe wird neuer Chef der Eurogruppe. In einer Online-Abstimmung setzte er sich gegen die spanische Kandidatin Nadia Calvino durch. Damit ist das Gremium der Tradition treu geblieben, einen Finanzminister aus einem der kleineren Eurostaaten mit dieser Aufgabe zu betrauen. Für Calvino sprach, dass sie die erste Frau auf diesem Posten gewesen wäre. Doch Spanien wird vermutlich viel Geld aus dem geplanten Wiederaufbaufonds benötigen.

Paschal Donohoe

Paschal Donohoe wird Chef der Eurogruppe

Mitten in der Corona-Wirtschaftskrise übernimmt der irische Finanzminister Paschal Donohoe den Vorsitz der Eurogruppe. Die 19 Staaten der Gemeinschaftswährung wählten den bürgerlichen Politiker am Donnerstag in einer Videokonferenz für zweieinhalb Jahre.

Donohoe erklärte anschließend die wirtschaftliche Erholung von der Rezession zur Priorität. Viele Menschen in Europa hätten Angst um ihre Jobs und ihre Einkommen, sagte er.

Donohoe folgt auf den Portugiesen Mario Centeno, der das Amt nach zweieinhalb Jahren abgibt.

Ire Donohoe wird Chef der Eurogruppe

Der irische Finanzminister Paschal Donohoe wird neuer Chef der Eurogruppe. Dies entschieden die 19 Staaten der Gemeinschaftswährung am Donnerstag in einer Videokonferenz, wie der scheidende Gruppenchef Mario Centeno auf Twitter mitteilte.

© dpa-infocom, dpa:200709-99-736649/1

Nadia Calviño

Drei Bewerber im Rennen um Spitzenjob der Eurogruppe

Dreierrennen um die Spitze der Eurogruppe: Die Spanierin Nadia Calviño, der Ire Paschal Donohoe und der Luxemburger Pierre Gramegna erklärten ihre Kandidatur für den Vorsitz der 19 Wirtschafts- und Finanzminister der gemeinsamen Währungszone. Gewählt wird am 9. Juli.

Der einflussreiche Posten wird frei, weil der portugiesische Finanzminister Mario Centeno sich nach einer Amtszeit zurückzieht. Sein Mandat endet am 12. Juli. Aufgabe im Vorsitz der Eurogruppe ist die Leitung und Verhandlungsführung bei Themen des Währungsgebiets.

Finanzminister Olaf Scholz

Hürden vor dem EU-Corona-Aufbauplan

Der milliardenschwere EU-Wiederaufbauplan nach der Corona-Krise steht noch vor hohen Hürden. Die EU-Staaten hätten viele Fragen aufgeworfen, sagte EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis nach Beratungen der Wirtschafts- und Finanzminister.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz stellte unter anderem die Größe des Programms in Frage: Der SPD-Politiker plädierte für einen Umfang von 500 Milliarden Euro - während die EU-Kommission 750 Milliarden anpeilt.

ESM-Chef Klaus Regling

Corona-Krise: 240 Milliarden Euro für Euro-Staaten

Im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise stehen ab sofort für die Eurostaaten 240 Milliarden Euro aus dem Rettungsschirm ESM bereit.

Die ESM-Spitze gab am Freitag endgültig grünes Licht für die Kreditlinien, die zu einem mehr als 500 Milliarden Euro schweren Rettungspaket gehören. Eurogruppen-Chef Mario Centeno und Bundesfinanzminister Olaf Scholz lobten die rasche gemeinsame Reaktion der Europäer auf die Krise. Die schwierige Debatte über einen umfassenden Wiederaufbauplan steht aber noch aus.

Wirtschaft der Eurozone

EU sieht sich in der schwersten Rezession ihrer Geschichte

Die Corona-Pandemie stürzt die Europäische Union in die schwerste Rezession ihrer Geschichte.

„Europa erlebt einen ökonomischen Schock, wie es ihn seit der großen Depression nicht mehr gegeben hat“, sagte Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni am Mittwoch zur Frühjahrs-Konjunkturprognose. In der Eurozone könnte die Wirtschaftsleistung dieses Jahr um 7,7 Prozent schrumpfen, in der EU als Ganzes um 7,4 Prozent. Für 2021 wird zwar eine deutliche Erholung vorgesagt, doch wird sie den großen Einbruch noch nicht wettmachen.

Noch ist unklar, wie der wirtschaftliche Aufbau nach der Corona-Krise aussehen soll.

So uneinig ist die EU, wenn es um den wirtschaftlichen Aufbau nach der Corona-Krise geht

Zum vierten Mal innerhalb von sieben Wochen ließen sich die EU-Regierungschefs am Donnerstag zum Videogipfel zusammenschalten. Erneut ging es ums Geld. Beschlossen wurde ein Hilfspaket für Kurzarbeiter, Unternehmen und verschuldete Staaten mit Kredithilfen von bis zu 540 Milliarden Euro, auf das sich die Finanzminister bereits vor zwei Wochen verständigt hatten. Doch wie der wirtschaftliche Aufbau nach der Corona-Krise aussehen soll, da liegen die Positionen noch immer weit auseinander.

Halbe-Billion-Paket

EU schnürt 500-Milliarden-Paket gegen die Wirtschaftskrise

Im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise haben die EU-Staaten ein Hilfspaket von mehr als 500 Milliarden Euro für Arbeitnehmer, Firmen und schlingernde Staaten geschnürt. Die Einigung erzielten die Finanzminister nach extrem langwierigen und schwierigen Verhandlungen.

Deutschlands Bundesfinanzminister Olaf Scholz zeigte sich zufrieden. „Heute ist ein großer Tag europäischer Solidarität und auch Stärke“, sagte der SPD-Politiker in Berlin.

Corona-Newsblog: Fast 21.500 Corona-Infektionen im Südwesten

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

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Aktuelle Zahlen für Deutschland und die Region:

Infizierte Deutschland: 103.228 (¹), 110.698 (³) Geheilte Deutschland: 36.081 (³) Kritische Fälle Deutschland: 4895 (³) Todesfälle Deutschland: 1861 (¹), 2016 (³) bestätigte Infizierte Baden-Württemberg: 21.