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ESM-Chef Klaus Regling

Corona-Krise: 240 Milliarden Euro für Euro-Staaten

Im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise stehen ab sofort für die Eurostaaten 240 Milliarden Euro aus dem Rettungsschirm ESM bereit.

Die ESM-Spitze gab am Freitag endgültig grünes Licht für die Kreditlinien, die zu einem mehr als 500 Milliarden Euro schweren Rettungspaket gehören. Eurogruppen-Chef Mario Centeno und Bundesfinanzminister Olaf Scholz lobten die rasche gemeinsame Reaktion der Europäer auf die Krise. Die schwierige Debatte über einen umfassenden Wiederaufbauplan steht aber noch aus.

Wirtschaft der Eurozone

EU sieht sich in der schwersten Rezession ihrer Geschichte

Die Corona-Pandemie stürzt die Europäische Union in die schwerste Rezession ihrer Geschichte.

„Europa erlebt einen ökonomischen Schock, wie es ihn seit der großen Depression nicht mehr gegeben hat“, sagte Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni am Mittwoch zur Frühjahrs-Konjunkturprognose. In der Eurozone könnte die Wirtschaftsleistung dieses Jahr um 7,7 Prozent schrumpfen, in der EU als Ganzes um 7,4 Prozent. Für 2021 wird zwar eine deutliche Erholung vorgesagt, doch wird sie den großen Einbruch noch nicht wettmachen.

Noch ist unklar, wie der wirtschaftliche Aufbau nach der Corona-Krise aussehen soll.

So uneinig ist die EU, wenn es um den wirtschaftlichen Aufbau nach der Corona-Krise geht

Zum vierten Mal innerhalb von sieben Wochen ließen sich die EU-Regierungschefs am Donnerstag zum Videogipfel zusammenschalten. Erneut ging es ums Geld. Beschlossen wurde ein Hilfspaket für Kurzarbeiter, Unternehmen und verschuldete Staaten mit Kredithilfen von bis zu 540 Milliarden Euro, auf das sich die Finanzminister bereits vor zwei Wochen verständigt hatten. Doch wie der wirtschaftliche Aufbau nach der Corona-Krise aussehen soll, da liegen die Positionen noch immer weit auseinander.

Halbe-Billion-Paket

EU schnürt 500-Milliarden-Paket gegen die Wirtschaftskrise

Im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise haben die EU-Staaten ein Hilfspaket von mehr als 500 Milliarden Euro für Arbeitnehmer, Firmen und schlingernde Staaten geschnürt. Die Einigung erzielten die Finanzminister nach extrem langwierigen und schwierigen Verhandlungen.

Deutschlands Bundesfinanzminister Olaf Scholz zeigte sich zufrieden. „Heute ist ein großer Tag europäischer Solidarität und auch Stärke“, sagte der SPD-Politiker in Berlin.

Corona-Newsblog: Fast 21.500 Corona-Infektionen im Südwesten

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

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Aktuelle Zahlen für Deutschland und die Region:

Infizierte Deutschland: 103.228 (¹), 110.698 (³) Geheilte Deutschland: 36.081 (³) Kritische Fälle Deutschland: 4895 (³) Todesfälle Deutschland: 1861 (¹), 2016 (³) bestätigte Infizierte Baden-Württemberg: 21.

Coronavirus-Test

Mehr als 2000 Corona-Tote in Deutschland

Trotz aller verhängten Kontaktbeschränkungen steigen die Corona-Infektionszahlen und Todeszahlen weiter. In Deutschland sind jetzt mehr als 2000 Menschen gestorben, die sich mit dem Virus infiziert hatten.

Innerhalb von 24 Stunden nahm die Zahl der nachgewiesenen Infektionen um mehr als 5000 zu. Um vor allem medizinisches Personal besser schützen zu können, will Deutschland gekaufte Schutzmasken jetzt direkt in China abholen. Helfen soll dabei die Lufthansa.

Olaf Scholz

Rettungspaket: EU quält sich mit der Antwort auf die Krise

Sechzehn Stunden Verhandlungen haben nicht gereicht und auch nicht die Aufrufe zu Einheit und Solidarität in der Krise: Ihr Rettungspaket für Arbeitnehmer, Unternehmen und klamme Staaten im Wert von 500 Milliarden Euro haben die EU-Finanzminister nicht über die Ziellinie gebracht.

Noch nicht, sagte der deutsche Ressortchef Olaf Scholz am Morgen nach durchwachter Nacht und bemühte Zuversicht, dass „wir noch vor Ostern die entsprechenden Erleuchtungen bekommen“.

Olaf Scholz

EU-Krisenhilfen: Finanzminister ringen um Kompromiss

Die EU-Staaten haben am Dienstag hart um ein milliardenschweres Rettungspaket für Staaten, Unternehmen und Arbeitnehmer in der Corona-Krise gerungen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz zeigte sich zwar vor den Verhandlungen mit seinen EU-Kollegen verhalten optimistisch. Doch überschattete abermals der Streit über sogenannte Corona-Bonds die Suche nach einem Kompromiss, wie es am Abend aus Verhandlungskreisen hieß.

Frankreich, Italien, Spanien und andere beharrten nach diesen Angaben in der Sitzung darauf, solche gemeinsamen ...

 Wirbt füt europäische Gemeinschaftsanleihen: Italiens Premierminister Giuseppe Conte

Italien wirbt für totgeglaubte „Eurobonds“

Mehr als sechs Millionen Deutsche verfolgten Dienstagabend bei ARD Extra die neuesten Entwicklungen zum Coronavirus. Als Italiens Premierminister Giuseppe Conte aus Rom zugeschaltet wurde und beim deutschen Publikum für europäische Gemeinschaftsanleihen warb, dürfte vielen klargeworden sein, dass das totgeglaubte Thema „Eurobonds“ nun wieder auf dem Tisch liegt. In einer ganzseitigen Anzeige in der FAZ hatten sich am gleichen Tag auch italienische Europaabgeordnete, Bürgermeister und Regionalpräsidenten für die nun Coronabonds getauften von ...