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Esther Duflo

Schritt für Schritt im Kampf gegen Armut

Wie lässt sich wirksam verhindern, dass jedes zweite Kind weltweit ohne Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen die Schule verlässt? Wie können Staaten die Misere bekämpfen, dass immer noch mehr als 700 Millionen Menschen mit extrem niedrigen Einkommen klarkommen müssen?

Und wie kann die Weltgemeinschaft vermeiden, dass jährlich fünf Millionen Kleinkinder an Krankheiten sterben, wo doch bereits billige Medikamente oder vorbeugende Medizin geholfen hätten?

Nobelpreisträger

Chemie-Nobelpreis für die Väter der Lithium-Ionen-Batterie

Ohne ihre Forschung wäre die Welt eine andere: Für die Entwicklung der besonders leistungsstarken, allgegenwärtigen Lithium-Ionen-Batterien erhalten drei Materialforscher den diesjährigen Nobelpreis für Chemie.

Der US-Amerikaner John Goodenough, Stanley Whittingham, der Brite und US-Amerikaner ist, und der Japaner Akira Yoshino hätten diese Technik entscheidend mitentwickelt, teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm mit.

Per Olov Enquist

Promi-Geburtstag vom 23. September: Per Olov Enquist

„Absolut nichts deutete darauf hin, dass gerade er von der Schreibsucht befallen werden sollte“, schreibt der schwedische Schriftsteller Per Olov Enquist in seiner Autobiografie „Ein anderes Leben“ (2008).

Seine Familie seien Kleinbauern und Holzfäller gewesen. „Strebsame und rechtschaffende Menschen. Von Dichten keine Spur.“ Dass Enquist also an seinem 85. Geburtstag am Montag (23. September) als einer der erfolgreichsten schwedischen Autoren gefeiert wird, war alles andere als vorhersehbar.

Sonnenblume

Wie die Menschen in der Solarstadt leben

Kinderlachen schallt zwischen den Häusern. Bewohner gehen Gassi mit ihren Hunden. Jugendliche sitzen auf einer Bank und zeigen sich Handyvideos. Seit gut zwei Jahren ist das Leben eingekehrt in der neuen Siedlung der Solarstadt in Wiggenhausen Süd.

Zwei Nachbarinnen verweilen auf der Straße und unterhalten sich. „Es ist richtig schön geworden hier“, sagt Beate Pege. Sie lebt seit gut anderthalb Jahren zur Miete in einer Wohngemeinschaft.

Toronto International Film Festival

Deutschland mit 30 Beiträgen beim Filmfest in Toronto

Nordamerika rückt nach Venedig langsam in den Blick der Filmwelt: Während das Filmfest in Italien noch im Gange ist, werden im kanadischen Toronto ab dem 5. September die roten Teppiche ausgerollt.

Dort startet am Donnerstagabend das 44. Toronto International Film Festival (TIFF) mit einer doppelten Weltpremiere: Zum ersten Mal in der TIFF-Geschichte eröffnet ein in Kanada gedrehter Dokumentarfilm das Filmfest - Daniel Rohers „Once Were Brothers: Robbie Robertson and The Band“ über Leben und Werk des Musikers Robbie Robertson.

 Leser besuchen das frühere Kasernenareal und informieren sich über den aktuellen Stand der Konversion.

Die Konversion kommt in Fahrt

Der Sigmaringer Wirtschaftsförderer schafft das scheinbar Unschaffbare: Innerhalb einer guten Stunde erklärt Uwe Knoll einer Gruppe von 40 Lesern der „Schwäbischen Zeitung“, wie es aktuell auf dem Kasernengelände aussieht und was aus dem 215 Hektar großen Areal werden soll.

Manche Leser denken immer noch, dass es sich um ein militärisches Sperrgebiet handelt. Sicherheitshalber parken sie vor dem Kasernentor und gehen bis zum Treffpunkt zu Fuß.

 Cécile und Oskar Vogt mit einer ihrer beiden Töchter, die ebenfalls bedeutende Wissenschaftlerinnen geworden sind.

Sie brachte konservierte Hirne mit in die Ehe

Wenn eine Straße nach einer bedeutenden Persönlichkeit benannt ist, dann soll damit auch die Erinnerung an deren Leistungen bewahrt werden. Das gilt auch für den Spaichinger Cécile-Vogt-Weg, dessen Namen an eine Frau erinnert, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Wissenschaftsgeschichte geschrieben hat.

Rund um das Spaichinger Klinikviertel gibt es eine Reihe von Straßennamen, die an bedeutende Pioniere der medizinischen Forschung erinnern.

 Gemütlich zusammensitzen: Das klappt beim „Treff bei Marie“ schon mal ganz gut.

Im „Treff bei Marie“ wird’s gemütlich

Mit einem „Tag der offenen Tür“ wurde am Sonntag bei strahlend blauem Himmel die Namensgebung des Quartiersbüros in Wiggenhausen-Süd gefeiert. Knapp 100 Leute trafen sich bei Quartiersmanagerin Katharina Binzler zu Kaffee und Kuchen und warteten gespannt auf die Verkündung des Namens, der zuvor durch einen Wettbewerb ermittelt wurde.

Insgesamt 31 Namensideen waren hierfür eingereicht worden, drei davon sogar mit einem passenden Logo, davon waren 22 Wettbewerbsteilnehmer Kinder und neun Einreichungen kamen von Erwachsenen.

Das erste Treffen der Generationen

Generationengespräch: Wie Jung und Alt besser zusammenleben können

Sie wollten miteinander ins Gespräch kommen: die Häfler Generationen. Hierfür haben sie sich im Haus Sonnenuhr zum ersten Generationengespräch getroffen. Organisiert von der Stadt und dem Jugendparlament. Am Ende kam zwar nur ein Mitglied des Jugendparlaments, Impulse gingen jedoch jede Menge aus dem generationsübergreifenden Gespräch hervor.

Rund 20 Senioren, zwei Stadträte, Quartiersmanager und ein Häfler Jugendparlamentarier haben sich im Haus Sonnenuhr getroffen.

Mann mit Brille erklärt etwas

George Smoot im Interview: „Angriffe auf die Forschung schaden der Gesellschaft“

Lindau im Hochsommer: Während Touristen in Massen am See entlangschlendern und ihr Eis genießen, debattieren Nobelpreisträger und Nachwuchswissenschaftler in der Inselhalle über die Zukunft der Physik. Der Astrophysiker George F. Smoot war zum siebten Mal bei der Nobelpreisträgertagung in Lindau zu Gast. Im Interview mit Daniel Drescher erklärt der 74-Jährige, woher Dunkle Materie ihren Namen hat, warum die ganze Gesellschaft darunter leidet, wenn Menschen die Wissenschaft attackieren – und ob Forschungsergebnisse Gott überflüssig machen.