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Sie will, dass jesidische Frauen selbstbestimmter leben können: Düzen Tekkal, Aktivistin und Journalistin.

Die Sehnsucht der Jesidinnen nach Sicherheit

So unterschiedlich der Lebensweg von Mariam Hassan Kheder und Dilwin Kassem Ibrahim in den vergangenen Jahren gewesen sein mag: Die Sehnsucht nach einem sicheren Ort für ihre Kinder, ihre Familienangehörigen und sich selbst verbindet die jesidischen Frauen in den Flüchtlingscamps der Provinz Dohuk. „Die Frauen brauchen Schutzräume und Sicherheit“, sagt Düzen Tekkal, Gründerin und Vorsitzende von Hawar.help.

Der Verein unterstützt vor allem jesidische Frauen im Camp Qadiya, seine Projekte sind aber auch für christliche und ...

Frau mit Kopftuch hat den Kopf gesenkt

Der Traum von einem neuen Leben nach Flucht und Missbrauch

Es regnet, als die 27-jährige Jesidin Mariam Hassan Kheder hereinbittet. Der erste Regen seit Langem in dem sonst so staubigen Flüchtlingscamp Mam Rashan in der Provinz Dohuk im Nordirak. Mariam Hassan Kheder empfängt die Besucher in einem vielleicht eineinhalb Quadratmeter großen Vorraum zwischen Wohnraum, Kochgelegenheit und Bad. Ihre fünf Kinder im Alter von sechs Monaten bis acht Jahren schlafen noch nebenan.

Die siebenjährige Tochter Salwa ist krank, deshalb war es für alle eine unruhige Nacht.