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 Die Busse in Ravensburg sollen nach und nach auf Erdgasantrieb umgerüstet werden, ob mit oder ohne Luftreinhalteplan.

Warum es doch keinen Luftreinhalteplan für Ravensburg gibt

Wie geht es weiter mit der Verbesserung der Luftqualität in Ravensburg? Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen (RP) haben am Mittwochabend im Ausschuss für Umwelt und Technik dargelegt, wie sie zu der Kehrtwende in Sachen Luftreinhalteplan gekommen sind: Wie berichtet, will die Behörde angesichts neuer Messungen, die bessere Ergebnisse brachten als im Jahr 2016, vorerst davon absehen. Was Umweltschützer ärgert. Auch im Ausschuss schlugen die Wellen hoch.

 In Luft aufgelöst haben sich offenbar die Besorgnis erregenden Stickstoffdioxidwerte in Ravensburg.

Warum Ravensburg keinen Luftreinhalteplan bekommt

Die Ravensburger Stadtverwaltung ist erleichtert, Umweltschützer sind entsetzt: Wie berichtet, wird das Regierungspräsidium Tübingen vorerst doch keinen Luftreinhalteplan erlassen, nachdem neue Messungen im Mai und Juni ergeben haben, dass die Stickstoffdioxidwerte unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Am Mittwoch wird das Regierungspräsidium Tübingen im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) erläutern, was es zu der Kehrtwende bewogen hat.

Fahrverbote für ältere Diesel waren zwar nicht im Gespräch, wohl aber andere Maßnahmen ...

Abkehr von Luftreinhalteplan ärgert Umweltschützer

Abgase: Abkehr von Luftreinhalteplan ärgert die Umweltschützer

Nach der überraschenden Nachricht, dass Ravensburg angeblich doch keinen Luftreinhalteplan mehr braucht, sind viele Umweltschützer verärgert. Sie halten es für unseriös, keine Maßnahmen für eine Verbesserung der Luft in Ravensburg zu verordnen. Sie kritisieren vor allem die aus ihrer Sicht dünne Datengrundlage für die Kehrtwende.

Seitdem 2016 eine Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) weit über dem erlaubten Grenzwert gemessen wurde, galt es als sicher, dass ein Luftreinhalteplan kommt.

 Dürfen Besitzer von E-Autos in Ravensburger Tiefgaragen bald kostenlos tanken?

Ravensburg streitet über Stromtankstellen

Sollen Besitzer von Elektroautos künftig in den städtischen Parkhäusern kostenlos Strom tanken dürfen? Oder sogar gratis parken? Und gilt das dann auch für Hybriden? Darüber gab es in der jüngsten Gemeinderatssitzung einen heftigen Streit. Dabei wurde die Sinnhaftigkeit von E-Mobilität überhaupt infrage gestellt.

Eigentlich ging es nur darum, darüber abzustimmen, in der Marienplatztiefgarage, dem Parkhaus Bahnstadt, dem Parkhaus Rauenegg und auf dem Parkdeck Oberamtei ingesamt 46 Ladepunkte für E-Autos einzurichten.

Überraschende Ergebnisse bei Messung der Ravensburger Luft

Völlig überraschend hat Oberbürgermeister Daniel Rapp am Montagabend im Ravensburger Gemeinderat verkündet, dass das Regierungspräsidium (RP) Tübingen nun doch keinen Luftreinhalteplan für die Stadt erlassen werde. „Das RP hat noch mal nachgemessen und festgestellt, dass wir unterhalb der Grenzwerte liegen.“

Auch wenn die Stadt nun nicht mehr verpflichtet sei, die Schadstoffbelastung durch Stickstoffdioxid deutlich zu senken, will sie jedoch an einigen Maßnahmen zur Luftverbesserung festhalten: etwa die Stadtbusflotte auf Gas ...

 Die Stadt Ravensburg lehnt den weiteren Kiesabbau in Eschach-Kögel ab.

Ravensburg sagt Jein zum Kiesabbau

Auch wenn es voraussichtlich nicht viel bringt, hat der Ravensburger Gemeinderat die geplante neue Kiesgrube in Eschach-Kögel am Montagabend abgelehnt und die entsprechende Stellungnahme der Stadtverwaltung zur Rohstoffsicherung an den Regionalverband gebilligt. Die Erweiterung der Grube in Knollengraben wird als nicht so problematisch gesehen. Auch aus taktischen Gründen: Wenn die Stadt den Kiesabbau im gesamten Stadtgebiet kategorisch ablehnen würde wie derzeit fast alle Kommunen in der Region, würden die Chancen auf einen Kompromiss mit dem ...

Grüne bezeichnen Kies-Export als skandalös

Nicht nur viele Bürger lehnen die geplante Erweiterung der Kiesgruben in Knollengraben und Eschach-Kögel ab, sondern zunehmend auch die Politik. Nach der Eschacher SPD wehrt sich nun auch die Ravensburger Gemeinderatsfraktion der Grünen. Der Eschacher Ortschaftsrat votierte am Dienstag einstimmig gegen einen Ausbau des Kiesabbaus in Kögel.

Nun muss sich am Montag der Ravensburger Gemeinderat positionieren. Grundlage für seine Beratung ist eine Stellungnahme des Stadtplanungsamts, unterzeichnet von Bürgermeister Dirk Bastin.


 Am 26. Mai 2019 wird ein neues Stadtparlament gewählt. Einige Parteien und Wählergemeinschaften sind schon weit mit der Kandid

Diese Parteien wollen ins Ravensburger Stadtparlament

Voraussichtlich werden bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 sieben oder acht Parteien, Wählergemeinschaften und sonstige Gruppierungen in Ravensburg antreten. Die Unabhängige Liste, die sich im Juni 2016 von der SPD abgespalten hatte, stellt sich nicht zur Wahl. Ob die AfD für den Gemeinderat kandidiert, entscheidet sich erst Ende November.

Derzeit gibt es sieben Fraktionen im Ravensburger Gemeinderat: CDU, Grüne, Bürger für Ravensburg, SPD, Freie Wähler, Unabhängige Liste und FDP.

 Am Lederhaus hatte sich laut einem Architekten eine gewisse „Stabilität der Instabilität“ eingestellt, bevor verfaulte Balken

Sind historische Häuser in Ravensburg „tickende Zeitbomben“?

Verfaulte Dachbalken im Lederhaus, eine im Grunde von 1930 stammende Elektroinstallation im Rathaus: Die Stadtverwaltung muss sich zur Zeit um große Probleme an den historischen Gebäuden in Ravensburg kümmern. Frühere Generationen haben die Mängel wohl nicht erkannt oder nicht angepackt, hieß es am Mittwoch im Ausschuss für Umwelt und Technik. „Jetzt müssen wir es machen und das kostet Geld“, sagte der Architekt Rainer Ewald.

Das Lederhaus wurde nach Ewalds Information in den 1980er-Jahren grundlegend umgebaut.


 Könnte es bald das Ein-Euro-Ticket für Ravensburger Busse geben?

Grüne fordern Ein-Euro-Ticket für Ravensburger Busse

Die Fraktion der Grünen im Ravensburger Gemeinderat fordert, im Stadtbusverkehr das Ein-Euro-Ticket einzuführen. Dies hat gerade die Stadt Biberach getan. In Ravensburg zahlen Fahrgäste im Bus zumindest an Samstagen nur einen Euro, seit die Marienplatztiefgarage geschlossen hat.

Diese Idee ist eine Erfolgsgeschichte: Zwischen April und Dezember 2017 wurden mehr als 100 000 Ein-Euro-Tickets in Ravensburg verkauft – im Durchschnitt etwa 2600 Tickets pro Samstag.