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Radfahrer ist unterwegs.

Fahrradautobahn soll mitten durch Ravensburg führen

Die Pläne für eine Radautobahn durch das Schussental werden immer konkreter. Die Strecke wird mitten durch das Ravensburger Zentrum führen und soll allen Radlern freie Fahrt zwischen Baindt und dem Bodensee gewähren. Doch bis es soweit ist, warten noch einige Herausforderungen.

2000 Radfahrer jeden Tag soll dieser Schnellweg sicher und komfortabel ans Ziel bringen - und zwar vor allem Menschen auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen, nicht in erster Linie Touristen beim Genussradeln.

Am kommenden Mittwoch startet das Flappachbad in die neue Badesaison.

Weil das Wetter gut ist, bleibt das Ravensburger Freibad zu

Es klingt völlig paradox: Gibt es nächstes Frühjahr wieder einen Sommer im April, wird die Eingangstür des Ravensburger Flappachbades fest verrammelt. Das Badeverbot gilt künftig auch für warme Tage im September oder Oktober. Der Grund: Die Stadt macht sich ansonsten haft- und strafbar, wenn einem Schwimmer etwas zustößt. Eine neue, klar definierte Regel namens „Winteröffnung“ soll das Problem juristisch einfangen. Ob sich damit die öffentliche Diskussion beenden lässt, ist allerdings mehr als fraglich.


Gefrustete ÖPNV-Fans: Ulrich und Bettina Wolf kritisieren die miese Taktung zwischen Bus und Bahn.

Feuer frei: Bürger kritisieren Problemstellen

Nun können die Bürger sich im Internet verbal austoben und zudem auf einer digitalen Karte markieren, wo es ihrer Ansicht in Sachen Verkehr klemmt oder gefährlich ist. Die Gelegenheit haben, seit die Online-Plattform am 18. Juni frei geschaltet wurde, schon etliche Leute genutzt. Der Startschuss zum Internet-Dialog fiel am Montagabend im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten. 50 Leute waren gekommen. Damit geht der Verkehrsentwicklungsplan Mittleres Schussental nun in die nächste Runde.


Die Nachbarn fürchten, dass durch die neuen Wohnungen der Verkehr in der Meersburger Straße stark zunimmt.

Aus 33 Wohnungen werden 100

Etwa hundert neue Wohnungen plant der Bau- und Sparverein in der Ravensburger Weststadt. Dafür werden zwischen der Meersburger Straße und dem Absenreuterweg allerdings zunächst alte, unsanierte Mehrfamilienhäuser mit 33 Wohnungen abgerissen. Der Gemeinderat billigte den Vertrag zwischen Stadt und Bau- und Sparverein bei nur einer Enthaltung von Rolf Engler (CDU), obwohl es Widerstand in der Nachbarschaft gibt: Die Agendagruppe Weststadt fürchtet nicht nur die lange Bauzeit von sieben bis acht Jahren, sondern auch einen Wegfall öffentlicher ...

Tempo 30 - oder Tempo 50? Für beide Vorschläge gibt es Gegner und Befürwörter

Nach Aus für Tempo 30: Grüne machen Druck beim Lärmschutz

Nachdem die Stadtverwaltung ihre Pläne, Tempo 30 auf den Ravensburger Hauptverkehrsstraßen einzuführen, verworfen hat, haken jetzt die Grünen nach: Wie soll der Lärmschutz in der Stadt funktionieren? Wie werden stark belastete Anwohner in den nächsten Jahren geschützt? Und: Woher soll das Geld für den nun favorisierten Einbau des Flüsterasphalts kommen?

Wie berichtet, hatten die Ortschaftsräte und der Ausschuss für Umwelt und Technik schon der Fortschreibung des Lärmaktionsplanes mit der Einführung von Tempo 30 Tag und Nacht in ...


Die Grünen können nicht verstehen, warum die Stadt Ravensburg nichts gegen nachträglich eingebaute Kaminöfen unternimmt – in Ba

Grüne sind empört über illegal eingebaute Holzkamine

Die Ravensburger Grünen können nach wie vor nicht verstehen, warum die Stadtverwaltung nicht gegen illegal eingebaute Holzöfen vorgeht – in Baugebieten, in denen diese eigentlich untersagt sind. Hintergrund ist, dass erst seit kurzer Zeit bekannt ist, dass Holzkamine gesundheitsschädlich für Nachbarn und Betreiber selbst sind, weil sie gefährlichen Feinstaub in großen Mengen produzieren, sogar dann, wenn sie richtig befeuert werden. Sie brachten das Thema in der Fragestunde des Gemeinderats auf.


Um dieses Grundstück in der Ravensburger Weststadt geht es. Das Foto zeigt den Blick von der Henri-Dunant-Straße aus. Im Hinter

Für Sozialwohnungen sollen Pläne erarbeitet werden

In der Angerstraße in der Ravensburger Weststadt sollen neue Wohnungen, vor allem Mietwohnungen, geschaffen werden. Vorgesehen ist, in einem ersten Bauabschnitt 22 Sozialwohnungen zu bauen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen rund 40 „normale“ Wohnungen folgen. Dazu soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. Erst dann erfolgt die genaue Planung. Diesem Vorgehen hat der Gemeinderat jetzt einstimmig zugestimmt.

Wie bereits berichtet, fehlt es in der Stadt Ravensburg an sozialen Mietwohnungen.

Für viele Menschen ein Ärgernis: Tempo 30, hier bei der Einführung nachts in Ravensburg.

Stadt will jetzt Flüsterasphalt statt Tempo 30

Die Idee, auf Ravensburger Durchgangsstraßen auch tagsüber eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern pro Stunde einzuführen, ist vorerst vom Tisch. Nach heftigen Protesten ist das Thema am Montag von der Tagesordnung des Gemeinderates genommen worden. Grund sei laut Oberbürgermeister Daniel Rapp aber nicht der Widerstand von Bürgern und Handel gewesen, sondern neue Erkenntnisse über die mögliche Alternative: Demnach muss nicht die Stadt den teuren Einbau von leisem Straßenbelag bezahlen, sondern der Bund, da es sich weitgehend um ...


So sieht eine blühende, gesunde Streuobstwiese aus.

Grüne: Wichtige Streuobstwiesen werden vernachlässigt

Streuobstwiesen sind nicht nur schön anzusehen. Sie bieten Insekten, Vögeln und Fledermäusen auch Lebensräume. Als ökologische Ausgleichsmaßnahme für Neubaugebiete sind sie beliebt. Die Pflege lässt nach Ansicht der Ravensburger Grünen und der CDU aber oft zu wünschen übrig. Schon 2016 verlangten sie in einem gemeinsamen Antrag an die Stadtverwaltung ein Kataster und Pflegekonzept. Jetzt haben die Grünen den Antrag erneuert und erweitert.

Ulfried Miller ist Geschäftsführer des BUND.


Mehr Sozialwohnungen sollen auch in Schmalegg entstehen, wenn es nach den Grünen geht.

Grüne wollen Sozialwohnungen auch in Schmalegg

Die Ravensburger Grünen wollen prüfen, ob künftig in jedem neuen Baugebiet eine feste Anzahl von Sozialwohnungen ausgewiesen werden kann. Das geht aus einem Antrag der Fraktionen aus den Ortschaftsräten und dem Gemeinderat an Oberbürgermeister Daniel Rapp hervor. Die hohen Wohnungspreise entwickelten sich zunehmend zur „brennendsten sozialen Frage“, heißt es in der Begründung.

„Bezieher geringer Einkommen haben kaum Chancen auf dem freien, hochpreisigen Wohnungsmarkt.