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Auch am Andermannsberg wird bald gebaut: Der Gemeinderat hat der Erweiterung des Wohngebietes um elf Einfamilienhäuser zugestim

Stadtrat gibt Weg für elf innenstadtnahe Bauplätze frei

Es ist tatsächlich noch möglich, in Ravensburg innenstadtnah einen Bauplatz für ein Einfamilienhaus zu ergattern – wenn es sich im Wohngebiet Am Andermannsberg auch nur elf um Grundstücke handelt: Die Eigentümer einer 7660 Quadratmeter großen Fläche zwischen Sinova-Klinik, Nikolausstraße, dem Blumenweg am Friedhof und der Straße „Im Andermannsberg“ wollen ihre Streuobstwiese einstampfen und als Bauland verkaufen. Der Gemeinderat hat dem Vorhaben zugestimmt und am Montagabend den Bebauungsplan „Erweiterung Wohngebiet Andermannsberg“ beschlossen.

Die Grünen halten den Rauch aus Kaminöfen für eine bedeutende Ursache der Luftverschmutzung in der Stadt.

Grüne: Keine Holzkamine in neuen Wohngebieten

Einen Verzicht auf Holzöfen in Neubaugebieten wollen die Ravensburger Grünen erreichen.

Nachdem sich Berichte häufen, denen zufolge sogenannte Kleinfeuerungsanlagen gefährliche Dreckschleudern sind, machen sich die Umweltpolitiker dafür stark, „dass in den anstehenden Baugebieten der Verzicht auf schadstoffverursachende Kleinfeuerungsanlagen solange aufgenommen wird, bis die Hersteller eine effiziente Filtertechnik einsetzen, die auch unter realen Nutzungsbedingungen in der Lage ist, die Grenzwerte einzuhalten“.


Am Goetheplatz 8 bis 10 in der Südstadt rücken bald die Abrissbagger an.

27 neue Wohnungen am Ravensburger Goetheplatz

27 neue Wohnungen sowie Flächen für Büros und Praxen werden am Goetheplatz in der Ravensburger Südstadt entstehen: Das Projekt der Amann Wohnbau GbR ist nach umfangreichen Vorplanungen und langen Diskussionen jetzt auf der Zielgeraden.

Der Neubau ist zugleich der letzte „Rückwirkungsfall“ aus dem Bündnis für bezahlbaren Wohnraum in Ravensburg. Zur Erinnerung: Unter mehreren Investoren hatte es großen Unmut gegeben, nachdem der Ravensburger Gemeinderat im Jahr 2016 beschlossen hatte, die Bestimmungen für das „Bündnis“ seien auch ...


Sprachen beim diesjährigen Neujahrsempfang der Grünen (von links): Oberbürgermeister Daniel Rapp, Stadträtin Maria Weithmann, S

Kulturelles Miteinander mit vielen Facetten

Im Zeichen der Kultur und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft stand der Neujahrsempfang, zu dem die Ravensburger Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen am Samstag ins Museum Humpis-Quartier eingeladen hatte.

Für die Grünen gehe es vor allem um soziale Gerechtigkeit und den Erhalt der ökologischen Lebensgrundlagen, sagte die Fraktionsvorsitzende Maria Weithmann und verwies auf den weiterhin großen Handlungsbedarf im sozialen Wohnungsbau, in Sachen Luftreinhaltung oder auch bei der Entwicklung neuer Mobilitätsformen.


Nicht ganz so vorrangig: Die Projektentwicklung von Gut Büchel im Westen Ravensburgs.

Gemeinderat verabschiedet Prioritätenlisten

Nun hat die Ravensburger Stadtverwaltung zwar eine Prioritätenliste aller Projekte aufgesetzt, „die je im Raum standen“, wie Baubürgermeister Dirk Bastin es formulierte. Und der Gemeinderat hat sie abgesegnet. Doch wirklich verbindlich ist das Werk nicht, wie in der Stadtratssitzung am Montagabend deutlich wurde.

Denn: Sowohl wenn etwas Akutes ansteht als auch, wenn die Räte es sich anders überlegen, können sie jederzeit von dieser groben Richtschnur abweichen.


Der Moment der Freude: Daniel Rapp bei seiner Wahl zum Ravensburger OB im März 2010.

Lob für Rapp, Angst vor „Spaßkandidaten“

Am 11. März 2018 wählen die Ravensburger ihren Oberbürgermeister. Mit der öffentlichen Ausschreibung der Stelle beginnt am Samstag die Bewerbungsfrist, die bis 13. Februar läuft. Daniel Rapp (CDU), dessen achtjährige erste Amtszeit am 6. Juni endet, tritt wieder an. Diese Entscheidung begrüßen im Grunde alle politischen Lager des Gemeinderates und stellen Rapp ein sehr gutes Zeugnis aus. Einen oder mehrere ernsthafte Gegenkandidaten hätten sich dennoch viele Fraktionen gewünscht.


Ravensburg wird in Zukunft weiter wachsen. Wie schnell und wo genau, wird der Gemeinderat in den nächsten Jahren entscheiden.

Konsens im Großen, Streit im Kleinen

Keine Frage: Die Stadt Ravensburg steht finanziell gut da. Daher war es nicht verwunderlich, dass der Etat für das kommende Haushaltsjahr ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen verabschiedet wurde. Heftigen Streit gab’s aber bei verschiedenen Anträgen der Fraktionen.

Einerseits billigte das Gremium Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 210 Millionen Euro ohne größeres Murren, andererseits stritt es beispielsweise über den Sinn oder Unsinn einer Baumschutzsatzung.


Weitgehend Lob hat es am Montag für den Ravensburger Haushalt gegeben.

Thema Wachstum prägt die Kommunalpolitik

Als einen Erfolg vieler, zuvorderst des „kreativen und innovativen Gemeinderates“ hat Ravensburgs Oberbürgermeister Daniel Rapp den Haushalt 2018 bezeichnet: „Unsere guten Finanzen sind das Ergebnis einer seriösen Politik.“ Die Kernbotschaften des Etas seien in den hohen Investitionen in die Schulen, Kindertagesstätten und in die Straßen der Stadt enthalten. Die Fraktionen konnten dem OB, der sich im März zur Wiederwahl stellt, am Montagabend darin weitgehend folgen.

Stadt will Bebauung besser steuern

„Wir sind langsam auf der Zielgeraden.“ Mit dieser Einschätzung von Markus Brunner (CDU) im Ausschuss für Umwelt und Technik konnte sich sein Ratskollege Wilfried Krauss (Bürger für Ravensburg) überhaupt nicht anfreunden. Die Meinungsunterschiede betrafen den geänderten Bebauungsplan „Östliche Federburgstraße – Nördlicher Teil“, mit dem das Stadtplanungsamt Bebauungswünsche besser steuern will und der jetzt öffentlich ausgelegt wird.

Der Antrag von Krauss, die Entscheidung zu vertagen und den betreffenden Bereich der Federburgstraße ...


Actic-Mitglieder dürfen das Ravensburger Hallenbad kostenlos nutzen. Zudem investierten die Stadtwerke in die Fitness-Räume im

Wieder Streit um Fitness-Studio im Hallenbad

Die Verpachtung des Obergeschosses im Ravensburger Hallenbad an das Fitness-Studio Actic bringt nicht den gewünschten Erfolg. Wegen geringer Mitgliederzahlen nehmen die Stadtwerke viel weniger Pacht ein als erhofft. Zudem mussten zur ersten Investition ins Gebäude in Höhe von 300 000 Euro weitere 94 000 Euro außerplanmäßig bereitgestellt werden. Darüber entbrannte ein heftiger Streit im Gemeinderat.