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Hat auch nach seiner Zeit als Rektor der PH Weingarten schon wieder einen vollen Stundenplan: Für Werner Knapp steht fortan aber

Ein Kind der Pädagogischen Hochschule

Mit Schiebermütze, dunklem Fleece-Sakko und hellbrauner Ledertasche sieht man ihm die Privatperson bereits an. Sieben Jahre stand er an der Spitze der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH). Doch seit dem 1. Oktober befindet sich Werner Knapp in seinem wohlverdienten Ruhestand. Und auch wenn er immer noch mit „Wir“ über die PH spricht, ist spürbar, dass er diesen Lebensabschnitt hinter sich gelassen hat. Gedanklich schlüpft er im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ aber noch einmal in seine Rolle, erinnert sich an die Höhen und Tiefen, ...

Karin Schweizer ist seit 2010 Professorin an der Pädagogischen Hochschule Weingarten.

Karin Schweizer wird wohl neue Rektorin der PH

Nach Monaten der Ungewissheit bekommt die Pädagogische Hochschule Weingarten (PH) ab der kommenden Woche wohl wieder Planungssicherheit. Sollte bei der Wahl von Senat und Hochschulrat am Mittwoch alles glattlaufen, wird Karin Schweizer, bisherige Prorektorin für Forschung, zur neuen Rektorin der PH gewählt. Das hat die Pressestelle der Pädagogischen Hochschule bestätigt. Damit geht eine einjährige Hängepartie um die Nachfolge vom aktuellen Rektor Werner Knapp zu Ende.


Gerade der Senat sorgte für manch überraschende Entscheidung.

Unrühmliche Tradition

Mit seiner Entscheidung, kurzfristig seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit als Rektor der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) zurückzuziehen, setzt Amtsinhaber Werner Knapp eine unrühmliche Tradition der PH fort. Denn schon vergangene Besetzungen von Führungsposten hatten für jede Menge Aufregung gesorgt – gerade weil der Senat häufig nicht mitspielte.

Nach neun Rektoren in 41 Jahren wurde im Februar 2003 Jakob Ossner zum Rektor gewählt.


Die ehemalige Amtschefin des Kultusministeriums, Margret Ruep, wurde 2013 in den Ruhestand versetzt – zu Unrecht, wie sie am Fr

Geschasste Spitzenbeamtin rechnet mit „Hexenkessel“ Kultusministerium ab

Margret Ruep kann sich noch genau an ihren letzten Arbeitstag erinnern. Es war der 9. Juli 2013, als Minister Andreas Stoch (SPD) seine Amtschefin in sein Büro im Stuttgarter Kultusministerium bestellt habe. Stoch habe am Fenster gestanden. „Ich fühle mich total beschissen bei dem, was ich jetzt tun muss“, habe er gesagt. Und sie dann in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Weil das „Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben ist“, wie es in der Entlassungsurkunde steht.

Ehrung für treue Altsängerinnen (v.l.) Pfarrer Pontian Wassma, Margret Kaltenbach, Chorleiter Roland Hoheisel-Gruler, Kreszentia

Altsängerinnen werden in Scheer geehrt

Im Dienste der Musica Sacra unterwegs zu sein, ist für den Kirchenchor der St. Nikolauskirche immer wieder aufs Neue eine Herausforderung. Nicht zuletzt auch aus einer inneren Überzeugung und Verpflichtung heraus, zum Lobe Gottes und zur Freude der Menschen zu singen. Die Patronin der christlichen Musik, die heilige Cäcilia, gilt als eine der volkstümlichsten Heiligen. In der Eucharistiefeier würdigte Pfarrer Pontian Wasswa Cäcilia als ein Vorbild des Glaubens, der Liebe und der Treue zu Gott.

Bildungsdilemma ist Thema beim Studium Generale

Die frühere Ministerialdirektorin Margret Ruep hält den nächsten Vortrag zur derzeitigen Studium Generale-Thematik „Widersprüche“ heute an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. „Dilemmata in Bildungspolitik und Lehrer(aus)bildung“ lautet ihr Vortragstitel.

Sie will mit ihrem Vortrag aufzeigen, in welchem Spannungsverhältnis ein an Freiheit und Mündigkeit orientierter Bildungsbegriff und politische Handlungsmuster stehen. Während Bildung auf das Individuum und auf dessen Entwicklung zu Freiheit und Mündigkeit gerichtet ist, geht ...

Die Schulrebellen im Bildungsgetriebe

Ravensburg/Stuttgart - Einst waren sie die „Schulrebellen“ aus Oberschwaben. Als in Stuttgart noch unter schwarz-gelben Vorzeichen regiert wurde, war der damalige Rektor der Ravensburger Kuppelnauschule, Rudolf Bosch, ein prominenter Mitstreiter. Immer wieder legte er sich mit dem Kultusministerium (Kumi), seit Gerhard Mayer-Vorfelder eine CDU-Bastion, an und setzte sich für sein Herzensanliegen „Länger gemeinsam Lernen“ ein. Es drohten disziplinarische Strafen.

Martin Staab neuer Oberbürgermeister in Radolfzell

Radolfzell (dpa/lsw) - Martin Staab ist neuer Rathauschef in Radolfzell (Kreis Konstanz). Der 49-Jährige gewann nach Angaben der Stadt die Oberbürgermeisterwahl am Sonntag mit 54,3 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,5 Prozent. Staab, bislang Erster Bürgermeister in Waiblingen, setzte sich klar gegen seine vier Mitbewerber durch: Die Erste Bürgermeisterin in Radolfzell, Monika Laule, kam auf 22,5 Prozent der Stimmen, der Verwaltungswirt Rolf Blocher auf 12,3 Prozent.

Rochade bei der Polizeiführung – Landespolizeipräsident soll zu Öney

An der Spitze der baden-württembergischen Polizei dreht sich wohl bald das Personalkarussell. Landspolizeipräsident Wolf Hammann soll Amtschef im Integrationsministerium von Bilkay Öney (SPD) werden.

„Das Kabinett muss dem aber noch zustimmen“, sagte Öneys Sprecher. Als Hammanns Nachfolger ist demnach sein Vertreter, der Inspekteur der Polizei und damit ranghöchste Polizeivollzugsbeamte im Land, Gerhard Klotter, im Gespräch. Ein Sprecher von Innenminister Reinhold Gall (SPD) wollte die Angaben am Samstag nicht kommentieren.