Suchergebnis

Das Leben vor mir

Das Leben vor mir

„Manchmal ist Familie wie eine Tombola, die nur Scheiße verlost“, wirft die alt gewordene linke Journalistin Julia dem Vater ihrer beiden erwachsenen Kinder an dessen ergrauten Strubbelkopf.

Dabei hat die so bissig und selbstgerecht auftretende Frau (Eleonore Weisgerber, „Bist du glücklich“) auf den ersten Blick allen Grund, sich zu erregen: Verließ der gut situierte Akademiker Cornelius (zweifacher Grimme-Preisträger Matthias Habich, „Das Gewinnerlos“) sie doch vor 25 Jahren, nachdem er seine Homosexualität und seine Liebe zum ...

«Ottilie von Faber-Castell»

Historisches Epos im Ersten: „Ottilie von Faber-Castell“

Immer wieder zieht es deutsche Fernsehsender nach Prag, um dort angesichts günstiger Produktionsbedingungen und passender Kulissen historische Filme umzusetzen. Jetzt ist die ARD wieder dran.

Die Regisseurin Claudia Garde verfilmt das Schicksal der Ottilie von Faber-Castell, die Ende des 19. Jahrhunderts nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters die Chefin der Bleistiftdynastie wird und bald zwischen zwei Männern steht, wie die ARD-Filmtochter Degeto am Montag mitteilte.

Regisseurin Claudia Garde mit Darsteller von ARD-Film

„Ottilie von Faber-Castell“: historisches Epos im Ersten

Die ARD verfilmt das Leben von Ottilie von Faber-Castell, die Ende des 19. Jahrhunderts nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters die Chefin der Bleistiftdynastie wurde. Umgesetzt wird das Ganze angesichts günstiger Produktionsbedingungen und passender Kulissen in Prag. Regisseurin Claudia Garde verfilmt das Schicksal der Ottilie von Faber-Castell, die bald zwischen zwei Männern steht, wie die ARD-Filmtochter Degeto am Montag mitteilte.

In der Hauptrolle spielt Kristin Suckow, weitere Parts übernehmen Martin Wuttke, August Zirner, ...


Zurück in Laupheim: der 2012 ausgemustere Planetariumsprojektor.

Berlin-Mission mit Baby-Pause

Er ist zurück! 21 Monate dauerte die Berlin-Mission des 2012 im Laup-heimer Planetarium ausgemusterten Sternenprojektors, jetzt steht er wieder am gewohnten Platz in der Kundenhalle der Kreissparkasse.

Vom Altenteil zu neuen Sternstunden – genau das war dem Projektor, der 22 Jahre die Planetariumskuppel illuminierte, ehe er durch einen digitalen Kollegen ersetzt wurde, vergönnt. Am Deutschen Theater Berlin war er wichtige Requisite, wirkte im Juni 2016 mit bei der Uraufführung des Schauspiels „Gespräch wegen der Kürbisse“ von Jakob ...

Erdmöbel

Erdmöbel geben „Hinweise zum Gebrauch“

Sie haben sich Zeit gelassen mit ihrem neuen Album, nach „Kung Fu Fighting“ (2013) und dem wunderbar widerständigen „Krokus“ (2010), aber jetzt sind Erdmöbel wieder da.

Ihr neuntes Studioalbum nennt die Kölner Band sehr prosaisch „Hinweise zum Gebrauch“ (Rough Trade), und überreicht uns damit eine Wundertüte aus zehn Songs, die im deutschsprachigen Pop immer noch einzigartig sein dürften.

Sänger und Songwriter Markus Berges ist sich treu geblieben, hat wieder schön schräge bis skurrile Lyrics geschrieben, die oft mitten ...

Valery Tscheplanowa

Ulrich-Wildgruber-Preis für Valery Tscheplanowa

Die Schauspielerin Valery Tscheplanowa hat am Sonntag in Hamburg den Ulrich-Wildgruber-Preis erhalten. Die 37-Jährige nahm die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung beim traditionellen Neujahrsempfang im St. Pauli Theater entgegen.

Die Laudatio hielt der Maler Mark Lammert. Tscheplanowa spielte im vergangenen Jahr in Berlin in Frank Castorfs letzter großer Volksbühnen-Inszenierung „Faust“ und in seiner Adaption von Hugos „Les Misérables“ am Berliner Ensemble.

Erdmöbel

„Nonstop Christmas“: Erdmöbel live in Berlin

Zum Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel und der ganzen dunklen Zeit drumherum hat die Kölner Band Erdmöbel ein ganz besonderes Verhältnis. Pünktlich im November gibt es meistens einen Weihnachtssong, und die Wochen vor dem Fest ist das Quartett meistens auf Tour.

Selbst in Songs, die absolut nichts mit dem Fest zu tun haben, schleicht sich schon mal eine „Weihnachtspyramide“ ein, wie Bassist und Arrangeur Ekki Maas zugeben musste. Zusammen mit Sänger Markus Berges, Schlagzeuger Christian Wübben und Wolfgang Proppe an Piano und ...

Und der alte Zeiss-Projektor aus Laupheim zaubert in Bälde Sterne dazu: Das Inszenierungsfoto zeigt die Schauspielerinnen Maren

Vom Altenteil zu neuen Sternstunden

Nanu, wo ist der Sternenprojektor hin? 22 Jahre lang hat er die Kuppel im Laupheimer Planetarium illuminiert, ehe er 2012 ausgemustert und durch einen digitalen Kollegen ersetzt wurde. Seither stand er in der Kundenhalle der Kreissparkasse, beschäftigungslos, aber doch hin und wieder neugierig beäugt. Vor einigen Tagen haben ihn Mitarbeiter einer Spedition verladen. Warum? Wird er womöglich verschrottet?

Keine Bange, liebe Sternenfreunde, dem Projektor geht es gut.

Marcel Kohler

Alfred-Kerr-Preis für Marcel Kohler

Der 24-jährige Marcel Kohler ist zum Abschluss des Berliner Theatertreffens mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis ausgezeichnet worden. Kohler, Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin, nahm den mit 5000 Euro dotierten Preis am Sonntag entgegen.

Er erhielt die Auszeichnung für seine Rolle des Studenten Arkadij Nikolajitsch Kirsanow in Daniela Löffners Inszenierung „Väter und Söhne“ (Brian Friel nach Iwan Turgenjew), wie die Berliner Festspiele mitteilten.

Theaterstück Stolpersteine

Doppelte Premiere beim Berliner Theatertreffen

Gleich zweifach ist am Montagabend beim 53. Berliner Theatertreffen Premiere gefeiert worden: Zum ersten Mal zeigte das Badische Staatstheater Karlsruhe eine Inszenierung bei der Bestenauswahl der deutschsprachigen Bühnen.

Sein Theatertreffen-Debüt gab auch Dokumentartheater-Macher Hans-Werner Kroesinger. Gezeigt wurde seine Inszenierung „Stolpersteine Staatstheater“, die vom Publikum mit viel Applaus aufgenommen wurde. In dem Stück arbeitet das Theater seine Vergangenheit in der Zeit des Nationalsozialismus auf.