Suchergebnis

Abbildung von Bertolt Brecht als 20-jähriger im Jahr 1918

Augsburger Brechtfestival soll Popspektakel werden

Das diesjährige Brechtfestival in der Geburtsstadt des Literaten und Theatermanns wird von den neuen Machern wie ein Popkulturfest präsentiert. Es solle der wilde, laute und punkige Brecht gezeigt werden, kündigten die neuen künstlerischen Leiter Jürgen Kuttner und Tom Kühnel an. Das Festival beginnt am Freitag und dauert bis 23. Februar.

Beide verantworten zum ersten Mal das Festival, das jährlich im zeitlichen Umfeld des Geburtstags von Bertolt Brecht am 10.

Ulrich-Wildgruber-Preises

Ulrich-Wildgruber-Preis für Lilith Stangenberg

Die Schauspielerin Lilith Stangenberg ist mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis ausgezeichnet worden. Die 31-Jährige erhielt die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonntag beim Neujahrsempfang im Hamburger St. Pauli Theater.

„Lilith Stangenberg ist eine Extrem-Schauspielerin im besten Sinne. Was sie auszeichnet ist nicht nur ihre faszinierende Wandlungsfähigkeit, mit der sie in ihre Rollen regelrecht hineinkriecht, um sie bis in die Haarspitzen zu verkörpern“, heißt es in der Begründung der Jury.

Denise Herrmann

Das bringt der Wintersport am Samstag

Heute gibt es für alle Wintersport-Fans das volle Programm:

BIATHLON

Staffel, Damen, Oberhof (12.00 Uhr/ARD und Eurosport)

Staffel, Herren, Oberhof (14.15 Uhr/ARD und Eurosport)

Mit Denise Herrmann auf Rang zwei und Johannes Kühn als Drittem verliefen die Sprintrennen schon mal sehr ordentlich. Bei den Staffelrennen sind vor allem die Damen auf Wiedergutmachung aus, hatten sie doch zuletzt in Hochfilzen mit Platz zwölf das schlechteste Ergebnis überhaupt eingefahren.

Fahne wirbt für Brechtfestival 2013

Augsburger Brechtfestival 2020 setzt wieder auf Prominente

Die neuen Leiter des Brechtfestivals setzten bei der Programmgestaltung wieder verstärkt auf prominente Namen. Bei dem Festival vom 14. bis 23. Februar 2020 in Augsburg werden eine Reihe von bekannten Darstellern wie Corinna Harfouch, Lars Eidinger, Charly Hübner, Milan Peschel, Martin Wuttke, Kathrin Angerer oder Maren Eggert erwartet.

Dem bisherigen künstlerischen Leiter Patrick Wengenroth, der drei Jahre lang das Festival in Brechts Geburtsstadt verantwortet hatte, war vorgeworfen worden, zu wenig bekannte Namen geholt zu haben.

Erdmöbel

Erdmöbel gehen wieder auf Weihnachtstour

Zum angeblichen „Fest der Liebe“ haben sie ein spezielles Verhältnis: Seit vielen Jahren bringen die vier Jungs von Erdmöbel zum Jahresende einen Weihnachtssong heraus, und gehen in den kalten Tagen zwischen 1. Advent und Heiligabend gerne auf Tour.

So auch in diesem Jahr: Ihr Song heißt „Helllichte Nacht“ und wird auf Youtube bereits heftig gemocht, und live kann man Erdmöbel in diesem Jahr auch noch erleben.

Die schöne Tradition mit dem Christmas-Song geht zurück auf das Jahr 2006, als Erdmöbel ihr Coveralbum mit lauter ...

Ottilie von Faber-Castell

Ottilie von Faber-Castell

Fernsehfilme über historische Frauenfiguren gibt es bei ARD und ZDF immer öfter. Ob „Katharina Luther“, Bertha Benz („Carl & Bertha“) oder Elly Beinhorn („Elly Beinhorn - Alleinflug“) - selbstbewusste Frauen stehen dabei im Mittelpunkt, ohne sich hinter Männern verstecken zu müssen.

So ist das auch bei der dreistündigen Produktion „Ottilie von Faber-Castell - Eine mutige Frau“. Das Erste zeigt sie an diesem Samstag (14.9.) um 20.15 Uhr.

Ich war zuhause, aber...

Eine rätselhafte Filmballade: „Ich war zuhause, aber...“

Auf der Berlinale hat kaum ein Film so kontroverse Reaktionen hervorgerufen: Mit „Ich war zuhause, aber...“ erzählt die Berliner Regisseurin Angela Schanelec eine rätselhafte Geschichte.

Ein Junge (Jakob Lasalle) taucht in der Morgendämmerung auf, nachdem er offenbar verschollen war. Seine Kleidung ist dreckig. Mutter Astrid (Maren Eggert) fragt nicht, wo er war. Schanelec zeigt Tiere auf einer Weide, Hamlet spielende Kinder und eine Familie, die nach einem schweren Verlust weiterlebt.

Ich war zuhause, aber...

„Ich war zuhause, aber...“: Filmgedicht mit Hamlet und Esel

Um ein Gefühl für Angela Schanelecs neuen Film zu bekommen, kann man ein Experiment versuchen. Man setzt sich hin, stellt die Stoppuhr und wartet, bis 37 Sekunden vorbei sind. Klingt nicht viel, kann sich aber wie eine Ewigkeit anfühlen. Im Film „Ich war zuhause, aber...“ dauert eine der ersten Szenen genauso lange - darin beißt ein Hund auf einem Kadaver herum.

Manche Zuschauer lieben das an Schanelecs Filmen: Dass sie die Kamera kaum bewegt und dem Publikum eine Art Gemälde zeigt.

Drei Personen laufen hintereinander

„Tatort“-Ermittler auf der Flucht

Millionen Krimifans sehen zu, und die Kohle stimmt auch: „Tatort“-Kommissar zu werden galt stets als ein Sechser im Lotto. Ist es das heute nicht mehr? Gleich zwei Schauspielerinnen haben aktuell keine Lust mehr auf diesen Traumjob: Meret Becker hat ihren Abschied vom Berlin-„Tatort“ angekündigt, und Aylin Tezel gibt als Kollegin von Jörg Hartmann in Dortmund auf. Sie sind nicht die ersten, die neue künstlerische Herausforderungen suchen, die Liste der Aussteiger ist lang: Zuletzt haben Stefan Konarske in Dortmund, Alwara Höfels in Dresden, ...

69. Berlinale - Roberto Saviano

Mafia-Kritiker Saviano auf der Berlinale

Allen Drohungen zum Trotz will Anti-Mafia-Autor auch künftig weiter schreiben und sich keinesfalls einschüchtern lassen. „Ich bin gelassen, ich werde weiter erzählen“, sagte der unter Personenschutz lebende italienische Journalist am Dienstag auf der Berlinale. Im Wettbewerb stellte der 39-Jährige die Verfilmung seines Romans „La Paranza dei Bambini (Piranhas)“ vor. Auch der dritte und letzte deutsche Beitrag ging am Dienstag ins Rennen um die Bärenpreise.