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Ottilie von Faber-Castell

Ottilie von Faber-Castell

Fernsehfilme über historische Frauenfiguren gibt es bei ARD und ZDF immer öfter. Ob „Katharina Luther“, Bertha Benz („Carl & Bertha“) oder Elly Beinhorn („Elly Beinhorn - Alleinflug“) - selbstbewusste Frauen stehen dabei im Mittelpunkt, ohne sich hinter Männern verstecken zu müssen.

So ist das auch bei der dreistündigen Produktion „Ottilie von Faber-Castell - Eine mutige Frau“. Das Erste zeigt sie an diesem Samstag (14.9.) um 20.15 Uhr.

Ich war zuhause, aber...

Eine rätselhafte Filmballade: „Ich war zuhause, aber...“

Auf der Berlinale hat kaum ein Film so kontroverse Reaktionen hervorgerufen: Mit „Ich war zuhause, aber...“ erzählt die Berliner Regisseurin Angela Schanelec eine rätselhafte Geschichte.

Ein Junge (Jakob Lasalle) taucht in der Morgendämmerung auf, nachdem er offenbar verschollen war. Seine Kleidung ist dreckig. Mutter Astrid (Maren Eggert) fragt nicht, wo er war. Schanelec zeigt Tiere auf einer Weide, Hamlet spielende Kinder und eine Familie, die nach einem schweren Verlust weiterlebt.

Ich war zuhause, aber...

„Ich war zuhause, aber...“: Filmgedicht mit Hamlet und Esel

Um ein Gefühl für Angela Schanelecs neuen Film zu bekommen, kann man ein Experiment versuchen. Man setzt sich hin, stellt die Stoppuhr und wartet, bis 37 Sekunden vorbei sind. Klingt nicht viel, kann sich aber wie eine Ewigkeit anfühlen. Im Film „Ich war zuhause, aber...“ dauert eine der ersten Szenen genauso lange - darin beißt ein Hund auf einem Kadaver herum.

Manche Zuschauer lieben das an Schanelecs Filmen: Dass sie die Kamera kaum bewegt und dem Publikum eine Art Gemälde zeigt.

Drei Personen laufen hintereinander

„Tatort“-Ermittler auf der Flucht

Millionen Krimifans sehen zu, und die Kohle stimmt auch: „Tatort“-Kommissar zu werden galt stets als ein Sechser im Lotto. Ist es das heute nicht mehr? Gleich zwei Schauspielerinnen haben aktuell keine Lust mehr auf diesen Traumjob: Meret Becker hat ihren Abschied vom Berlin-„Tatort“ angekündigt, und Aylin Tezel gibt als Kollegin von Jörg Hartmann in Dortmund auf. Sie sind nicht die ersten, die neue künstlerische Herausforderungen suchen, die Liste der Aussteiger ist lang: Zuletzt haben Stefan Konarske in Dortmund, Alwara Höfels in Dresden, ...

69. Berlinale - Roberto Saviano

Mafia-Kritiker Saviano auf der Berlinale

Allen Drohungen zum Trotz will Anti-Mafia-Autor auch künftig weiter schreiben und sich keinesfalls einschüchtern lassen. „Ich bin gelassen, ich werde weiter erzählen“, sagte der unter Personenschutz lebende italienische Journalist am Dienstag auf der Berlinale. Im Wettbewerb stellte der 39-Jährige die Verfilmung seines Romans „La Paranza dei Bambini (Piranhas)“ vor. Auch der dritte und letzte deutsche Beitrag ging am Dienstag ins Rennen um die Bärenpreise.

Franz Rogowski

Letzter deutscher Beitrag startet im Berlinale-Wettbewerb

Die Berlinale geht am Dienstag mit dem letzten deutschen Wettbewerbsbeitrag, einer Romanverfilmung des Mafia-Kritikers Roberto Saviano und abendlichem Starrummel weiter.

Regisseurin Angela Schanelec, eine der bekanntesten Vertreterinnen der sogenannten Berliner Schule, präsentiert ihren Film „Ich war zuhause, aber“. Es ist der dritte deutsche Beitrag im Rennen um die Bärenpreise. Der Film erzählt davon, wie eine Familie mit einem Verlust umgeht.

«Der goldene Handschuh»

Diese Filme konkurrieren um den Goldenen Bären

Bei der 69. Berlinale gehen 17 Filme aus aller Welt ins Rennen um die Preise. Außerdem laufen 6 weitere Filme im Wettbewerb außer Konkurrenz. Die Übersicht:

„Der Boden unter den Füßen“ (Österreich) von Marie Kreutzer mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger

„Der Goldene Handschuh“ (Deutschland/Frankreich) von Fatih Akin mit Jonas Dassler, Margarethe Tiesel, Hark Bohm

„Di jiu tian chang (So Long, My Son)“ (Volksrepublik China) von Wang Xiaoshuai mit Wang Jingchun, Yong Mei, Qi Xi, Wang ...

Markus Eisenbichler

Das bringt der Wintersport am Samstag

Für die deutschen Skispringer geht es heute beim Heim-Weltcup in Oberstdorf weiter, auch die Alpin-Asse sind vor den eigenen Fans in Garmisch-Partenkirchen am Start. Die Kombinierer dürfen im sächsischen Klingenthal ran.

SKIFLIEGEN

Weltcup in Oberstdorf, 16.00 Uhr (ARD und Eurosport)

Die deutschen Skispringer sind beim Fliegen in Oberstdorf erneut gefordert und wollen an den Erfolg vom Vortag anknüpfen. Markus Eisenbichler hatte am Freitag zum Auftakt des dreitätigen Spektakels Rang drei belegt und den ...

Biathlon-Star

Das bringt der Wintersport am Samstag

Laura Dahlmeier will beim Biathlon-Klassiker in Antholz ihren 20. Weltcup-Sieg erkämpfen. Felix Neureuther dagegen zählt beim Kitzbühel-Slalom nicht zu den Favoriten. Podestchancen haben die Alpin-Damen in Garmisch-Partenkirchen. Und in Sapporo wollen die deutschen Skispringer den Tournee-Triumphator Ryoyu Kobayashi bei dessen Heimspiel ärgern. In Winterberg hoffen die Rodler auf weitere Erfolge bei der Heim-WM.

BIATHLON

Weltcup, Antholz/Italien

Verfolgung, Frauen, 10 km, 13.

Franz Rogowski

Ulrich-Wildgruber-Preis für Schauspieler Franz Rogowski

Der Schauspieler Franz Rogowski von den Münchner Kammerspielen wird mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis ausgezeichnet. Der 32-Jährige erhalte die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonntag (20. Januar) beim traditionellen Neujahrsempfang im Hamburger St. Pauli Theater, teilte das Theater am Freitag mit. „Franz Rogowski zeichnet sich aus durch eine ungeheure Intensität und ein sanftes, verletzliches Spiel“, heißt es in der Begründung der Jury. „Sein Gesicht ist die Sensation des Unperfekten.