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Funkel und Hector

Bundesliga am Dienstag: Vier Spiele, vier Köpfe

Nicht nur auf dem Platz, auch daneben wird es im Saisonendspurt der Fußball-Bundesliga immer interessanter. Gleich vier Trainer spielen zum Auftakt des 30. Spieltages eine besondere Rolle.

1. FC Köln - RB Leipzig (18.30 Uhr)

FRIEDHELM FUNKEL: Die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga hätte sich Friedhelm Funkel komplett anders vorgestellt. Zunächst verlor er mit dem 1. FC Köln bei Bayer Leverkusen mit 0:3, dann wurde über ein TV-Interview des Trainers mit nebulösen Aussagen diskutiert.

Hans-Dieter Flick

Endspurt mit Misstönen - Flick will „gemeinsam feiern“

Hansi Flick war bemüht, das zerrüttete Verhältnis zu den Bayern-Bossen nicht noch weiter zu beschädigen.

Nach dem Ärger um seinen Wolfsburger Alleingang wies der 56-Jährige noch vor der ersten Frage der Pressekonferenz darauf hin, dass es zu den «Diskussionen», seiner «Aussage am Samstag» und der «Stellungnahme des Vereins» nichts mehr zu sagen gebe. Im (Macht-)Kampf auf dem Weg zum meisterlichen Abschied wollte der möglicherweise zukünftige Bundestrainer den Blick exklusiv auf den Weg zur Schale richten.

Andreas Rettig

Rettig über Ablösesummen für Trainer: Kluge Entscheidung

Andreas Rettig hat mit Ablösezahlungen für umworbene Trainer im Fußball-Geschäft kein Problem. Im Gegenteil: «Dass für Schlüsselpositionen viel Geld in die Hand genommen wird, ist nicht überraschend.»

«Im besten Fall macht der Trainer jeden Spieler des Kaders besser. Insofern ist es eine kluge unternehmerische Entscheidung, viel Geld in diese Personalie zu investieren», sagte der 57-Jährige in einem ZDF-Interview. Außerdem habe der Trainer «direkten Einfluss auf den höchsten Kostenblock des Vereins: den Spielerkader.

Adi Hütter

Eintracht-Dilemma nach Pleite zur Unzeit - Hütter bedient

Wie groß sein Dilemma nach dem Debakel ausgerechnet bei seinem künftigen Arbeitgeber nun ist, war Adi Hütter natürlich sofort klar. Entsprechend dünnhäutig reagierte der aktuelle Trainer von Eintracht Frankfurt auf das herbe 0:4 (0:1) in Gladbach.

«Wenn man nicht mehr gegen Borussia Mönchengladbach verlieren darf, verstehe ich die Welt nicht mehr», sagte Hütter irgendwann angefasst auf die immer wiederkehrenden Fragen zur Bedeutung der Niederlage.

Matthias Ginter

Ginter will weitere Personal-Entscheidungen abwarten

Nationalspieler Matthias Ginter macht seinen Verbleib bei Borussia Mönchengladbach von weiteren Personalentscheidungen der Rheinländer abhängig.

«Ich kann mir schon vorstellen, hier auch längerfristig zu bleiben. Es gibt aber noch ein paar Unwägbarkeiten», sagte der 27 Jahre alte Abwehrspieler nach dem 4:0 (1:0) Gladbachs gegen Eintracht Frankfurt bei Sky.

Der Vertrag des Innenverteidigers, der das 1:0 (10. Minute) geköpft hatte, läuft 2022 aus.

Jonas Hofmann

Rose gibt Entwarnung nach Hofmann-Auswechslung

Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose hat nach der Auswechslung von Fußball-Nationalspieler Jonas Hofmann beim 4:0 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt leichte Entwarnung gegeben.

«Gerade in der Kabine ging es ihm schon deutlich besser. Da hat er schon wieder ein Späßchen vertragen», sagte Rose nach dem Spiel.

Hofmann, der nach überstandener Coronavirus-Infektion sogleich wieder in die Startelf der Borussia gerückt war, hatte das 1:0 durch Matthias Ginter (10.

Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt

Schaut „natürlich nicht gut aus“ - Eintracht erlebt Fiasko

Adi Hütter hatte es ganz eilig, seinen künftigen Arbeitsplatz zu verlassen.

Nach dem bitteren 0:4 (0:1) seines aktuellen Arbeitgebers Eintracht Frankfurt bei seinem künftigen Club Borussia Mönchengladbach klatschte der österreichische Coach hastig mit den niedergeschlagenen Eintracht-Profis ab und zog dann bedient ab.

«Herzlich willkommen bei uns», begrüßte wenig später Gladbachs Ersatzkeeper Tobias Sippel, der den rot-gesperrten Yann Sommer vertrat, flapsig via Sky seinen künftigen Chefcoach.

Adi Hütter und Max Eberl

7,5 Millionen Euro: Eberl bestätigt Ablösesumme für Hütter

Borussia Mönchengladbachs Sportchef Max Eberl hat die Ablösesumme in Höhe von 7,5 Millionen Euro für den neuen Trainer Adi Hütter bestätigt.

«Alles korrekt», sagte Eberl am Rande des Spiels gegen Hütters jetzigen Club Eintracht Frankfurt dem TV-Sender Sky mit Blick auf die genannte Summe und den Vertrag bis 2024 ohne Ausstiegsklausel.

Bereits nach der Entscheidung von Marco Rose, die Borussia im Sommer zu verlassen, hatte Eberl sein Interesse beim Berater von Hütter hinterlegt.

Sven Mislintat

Mislintat für Ausstiegsklauseln in Trainerverträgen

Sportdirektor Sven Mislintat vom VfB Stuttgart hält Ausstiegsklauseln in Verträgen von Trainern der Fußball-Bundesliga für eine vernünftige praktische Regelung. «In den meisten Trainerverträgen gibt es Abfindungsregelungen für den Fall des Misserfolgs. Daher finde ich es legitim, wenn ein Trainer nach einer Ausstiegsklausel für den Fall der erfolgreichen Zusammenarbeit fragt», sagte der 48-Jährige im Interview der «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» (Samstag).

Sven Mislintat

Mislintat für Ausstiegsklauseln in Trainerverträgen

Sportdirektor Sven Mislintat vom VfB Stuttgart hält Ausstiegsklauseln in Verträgen von Trainern der Fußball-Bundesliga für eine vernünftige praktische Regelung.

«In den meisten Trainerverträgen gibt es Abfindungsregelungen für den Fall des Misserfolgs. Daher finde ich es legitim, wenn ein Trainer nach einer Ausstiegsklausel für den Fall der erfolgreichen Zusammenarbeit fragt», sagte der 48-Jährige im Interview der «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten».