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Export

Maue Konjunkturaussichten setzen Exportnation Deutschland zu

Internationale Handelskonflikte dämpfen den Konjunkturoptimismus in Deutschland zusehends. Am Donnerstag senkten weitere Wirtschaftsforschungs-Institute ihre Wachstumsprognosen für 2019 und 2020 zum Teil erheblich.

Die heimische Konjunktur kühle sich deutlich ab, die globale politische Unsicherheit setze der Exportnation Deutschland zu, konstatierte das Institut für Weltwirtschaft (IfW). Für 2019 rechnen die Kieler Forscher nun mit 0,6 (bisher 1,0) Prozent Wachstum der deutschen Wirtschaft, für 2020 mit 1,6 (1,8) Prozent.

Handelsstreit zwischen USA und China

Ökonomen sehen Welthandel durch USA-China-Konflikt bedroht

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China könnte nach Einschätzung von Volkswirten die internationalen Wirtschaftsbeziehungen dauerhaft beschädigen.

„Die goldenen Jahre der Globalisierung sind vorbei“, kommentiert Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. „Die Konjunktur im Exportland Deutschland wird weiter vor sich hin dümpeln.“

Vor knapp einem Jahr, am 15. Juni 2018, verhängte US-Präsident Donald Trump erste Strafzölle auf Waren aus China.

Richtungsstreit

Richtungsstreit in Koalition bei Steuer- und Finanzpolitik

In der großen Koalition hat sich drei Wochen vor der Europawahl angesichts der schwächeren Konjunktur der Richtungsstreit über den Kurs in der Steuer- und Wirtschaftspolitik verschärft.

Während die Union umfassende Entlastungen für Unternehmen fordert, lehnt die SPD milliardenschwere „Steuergeschenke“ für Firmen ab. Sie setzt auf Projekte wie die Grundrente. Umstritten ist auch eine mögliche CO2-Steuer. Ein Überblick:

STEUER- UND HAUSHALTSPOLITIK:

Am kommenden Donnerstag (9.

Kevin Kühnert

Kühnert-Debatte schwelt weiter - DIW-Chef sieht „Exzesse“

Kevin Kühnert trifft einen Nerv, der Juso-Vorsitzende beschädigt die SPD: Die Debatte um die Sozialismus-Äußerungen des Chefs der SPD-Nachwuchsorganisation reißt nicht ab.

Aus Sicht des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, ist die Soziale Marktwirtschaft eigentlich eine Erfolgsgeschichte. Er monierte aber auch Missbrauch, etwa am Wohnungsmarkt. Auf den Bühnen der SPD-Veranstaltungen im Europawahlkampf spielte die Debatte um den 29-Jährigen am Wochenende eine nachgeordnete Rolle, ...

Marcel Fratzscher

Kühnert-Thesen: DIW-Chef sieht „Exzesse“ in Marktwirtschaft

DIW-Chef Marcel Fratzscher sieht den Wohnungsmarkt als Beleg für „Exzesse“ in der Sozialen Marktwirtschaft und hat die Politik zu umfassenden Reformen aufgefordert.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sagte der Deutschen Presse-Agentur nach den umstrittenen Aussagen von Juso-Chef Kevin Kühnert: „Die Soziale Marktwirtschaft funktioniert nicht so, wie sie funktionieren sollte. Ich teile nicht die Kritik Kühnerts zu sagen, wir brauchen eine sozialistische Marktwirtschaft.

Kühnert-Thesen: DIW-Chef sieht „Exzesse“ in Marktwirtschaft

DIW-Chef Marcel Fratzscher sieht „Exzesse“ innerhalb der Sozialen Marktwirtschaft und hat die Politik zu umfassenden Reformen aufgefordert. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sagte der dpa nach den umstrittenen Aussagen von Juso-Chef Kevin Kühnert: „Die Soziale Marktwirtschaft funktioniert nicht so, wie sie funktionieren sollte. Ich teile nicht die Kritik Kühnerts zu sagen, wir brauchen eine sozialistische Marktwirtschaft.

DIW-Chef Fratzscher: „Kühnert trifft einen Nerv“

Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, hat Verständnis für die von Juso-Chef Kevin Kühnert angestoßene Sozialismus-Debatte gezeigt. „Herr Kühnert trifft zu Recht einen Nerv“, sagte Fratzscher dem Portal n-tv.de. Die soziale Polarisierung in Deutschland nehme zu. „Wir haben einen ungewöhnlich großen Niedriglohnbereich, das Armutsrisiko steigt trotz Wirtschaftsbooms“, sagte der Ökonom. Die Ungleichheit nehme zu, viele Menschen seien unzufrieden, auch wegen der steigenden Mieten in den Großstädten.

Kevin Kühnert

SPD-Chefin Nahles findet Kühnerts Thesen „falsch“

Nach zwei Tagen hat SPD-Chefin Andrea Nahles mit einer klaren Zurückweisung auf die umstrittenen Sozialismus-Thesen von Juso-Chef Kevin Kühnert reagiert.

Allerdings könne sie „die Aufregung nicht ganz nachvollziehen“, sagte Nahles nach einer Klausur der SPD-Fraktionsvorsitzenden von Bund und Ländern am Freitag in Leipzig. Kühnert hatte zuvor nachgelegt. Die SPD solle die Debatte offensiv führen, forderte er im „Spiegel“. „Ich habe das sehr ernst gemeint, was ich formuliert habe.

Arbeitsagentur

Volkswirte: Saisonbedingt mehr Arbeitslose im Januar

Die Zahl der Jobsucher am deutschen Arbeitsmarkt dürfte nach Einschätzung von Experten im Januar saisonbedingt stark gestiegen sein.

Dank der robusten Wirtschaft sei der Arbeitsmarkt aber grundsätzlich in guter Verfassung, berichteten Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Nach den Berechnungen der Ökonomen waren im Januar etwa 2,391 Millionen Männer und Frauen ohne Job. Das wären rund 181.

Marcel Fratzscher

DIW-Chef: „Wir müssen weg vom Alarmismus“

Die vermehrt geäußerte Sorge um den Aufschwung in Deutschland ist aus Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) überzogen.

„Wir müssen weg vom Alarmismus“, sagte Institutspräsident Marcel Fratzscher der Deutschen Presse-Agentur. „Die deutsche Wirtschaft läuft gut. Die Beschäftigung wird weiter steigen.“ Beim Export drohten Unsicherheiten, aber auch im nächsten Jahr werde vor allem der Binnenmarkt die deutsche Wirtschaft stützen.