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Hauptversammlung

Diskussion um stille Hauptversammlungen in Corona-Zeiten

Proteste vor der Halle, lautstarke Kritik von Aktionären, Sitzungsmarathon - all dies ist Vorständen deutscher Großkonzerne im Corona-Jahr 2020 weitgehend erspart geblieben.

Reihenweise verlagerten die Unternehmen wegen der Pandemie ihre Hauptversammlungen komplett ins Internet. Weil die Lage unsicher bleibt, verlängerte die Bundesregierung die Sonderregelung für virtuelle Aktionärstreffen bis Ende 2021. Unumstritten ist das nicht.

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und die europäische ...

Bernd Pischetsrieder

Pischetsrieder soll Daimler-Aufsichtsrat führen

Daimler schiebt einen Generationswechsel an der Spitze seines Aufsichtsrats erstmal auf und setzt für die kommenden Jahre auf einen erfahrenen, aber auch nicht immer unumstrittenen Auto-Manager.

Bernd Pischetsrieder soll das Kontrollgremium künftig leiten und damit die Nachfolge des langjährigen Chefkontrolleurs Manfred Bischoff antreten, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Der 72-Jährige, der seit 2014 im Daimler-Aufsichtsrat sitzt, war in den 1990er-Jahren Vorstandschef bei BMW, nach der Jahrtausendwende stand er ...

Der Schriftzug von Wirecard ist an der Firmenzentrale zu sehen

DSW: Wirecard-Aktionäre sollten Schadenersatz anmelden

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hat Wirecard-Aktionäre aufgerufen, beim Insolvenzverwalter Schadenersatzansprüche anzumelden. Bei der Gläubigerversammlung im November gehörten die Aktionäre des Zahlungsdienstleisters „unbedingt mit an den Tisch“, forderte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler am Donnerstag. Sie müssten sogar „als größte Gläubigergruppe im Gläubigerausschuss vertreten“ sein.

Normalerweise zählen Aktionäre als Eigenkapitalgeber bei Firmenpleiten nicht zu den Gläubigern.

Der Schriftzug von Wirecard ist an der Firmenzentrale zu sehen

Wirecard-Skandal: DSW will Offenlegung aller Informationen

Aktionärsvertreter fordern im Wirecard-Skandal die Offenlegung aller Informationen. Das komplette Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG müsse endlich an die Öffentlichkeit, forderte Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), am Donnerstag. Zudem müssten der Insolvenzverwalter sowie der Aufsichtsrat der Wirecard AG den Wirtschaftsprüfer EY von seiner Verschwiegenheitspflicht entbinden, damit die Anleger auch von der Prüferseite Informationen zu den Abläufen erhalten könnten.

Wie ein Kartenhaus ist das Lügengebäude von Wirecard in sich zusammengefallen.

Der Milliarden-Crash von Wirecard

Der in einen Milliardenskandal verstrickte Zahlungsdienstleister Wirecard ist am Abgrund. Das Unternehmen reichte am Donnerstag wegen Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag ein, wie das Münchner Amtsgericht mitteilte. Die Insolvenz kann auch Tochtergesellschaften treffen, ausgenommen bleiben soll die Wirecard Bank. Diese wird laut Wirecard mit Einverständnis der Finanzaufsicht Bafin finanziell und organisatorisch von der Muttergesellschaft abgekoppelt.

Wirecard-Zentrale

Wirecard am Abgrund: Insolvenzantrag im Milliardenskandal

Der in einen Milliardenskandal verstrickte Zahlungsdienstleister Wirecard ist am Abgrund. Das Unternehmen reichte am Donnerstag wegen Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag ein, wie das Münchner Amtsgericht mitteilte. Die Insolvenz kann auch Tochtergesellschaften treffen, ausgenommen bleiben soll die Wirecard Bank. Diese wird laut Wirecard mit Einverständnis der Finanzaufsicht Bafin finanziell und organisatorisch von der Muttergesellschaft abgekoppelt.

Wirecard

Bilanzskandal erschüttert Wirecard - Erdbeben an der Börse

Aus den Manipulationsvorwürfen gegen den Dax-Konzern Wirecard ist ein handfester Bilanzskandal mit Verdacht auf „gigantischen Betrug“ geworden.

Der Dax-Konzern verschob am Donnerstag ein weiteres Mal die Vorlage seiner Jahresbilanz für 2019. Der Grund: Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young) stellte kein Testat für die Bilanz des Zahlungsabwicklers aus, denn bei Buchungen in Höhe von 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten in Asien ist wegen Täuschungsverdachts unklar, ob die Gelder existieren.

Wirecard will mit Staatsanwaltschaft kooperieren

Der wegen Verdachts der Falschinformation von Anlegern ins Visier der Münchner Staatsanwaltschaft geratene Dax-Konzern Wirecard verspricht Kooperation mit den Ermittlern.

„Alle von den Behörden im Rahmen der Durchsuchung angeforderten Daten wurden kurzfristig bereitgestellt“, heißt es in einer Stellungnahme, die der Zahlungsabwickler auf seiner Webseite veröffentlichte. Weitere öffentliche Erklärungen wollen Vorstand und Aufsichtsrat nicht abgeben, da es sich um ein laufendes Verfahren handele.

Ein Techniker arbeitet am Münchner Flughafen am Triebwerk einer Lufhansa-Maschine. Wegen der Corona-Krise ist das Flugaufkommen

Nervenkrieg um Lufthansa

Die Lufthansa benötigt dringend Staatshilfe, doch wie weit der Einfluss des Staates bei der größten deutschen Fluggesellschaft sein wird, darüber streiten sich der Bund und das Unternehmen.

Der Wochenzeitung „Die Zeit" sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr: „Wenn die Bundesrepublik zu große Einflussnahme auf operative Geschäftsaufgaben nehmen wollte, fordert das vielleicht die österreichische Regierung ebenso ein, dann möglicherweise auch die Schweiz, Belgien, Bayern oder Hessen.

Bayer

Hauptversammlung im Internet: Bayer trotzt der Corona-Krise

Keine Protestaktionen vor der Versammlungshalle, keine kritischen Aktionäre am Rednerpult - sondern nur sechs Bayer-Manager in einer sorgsam choreographierten Video-Übertragung.

Als erster Dax-Konzern nutzte der Leverkusener Pharma- und Agrarchemie-Konzern Bayer angesichts der Corona-Pandemie die Möglichkeit, seine Hauptversammlung komplett online durchzuführen. Bei Aktionärsvertretern stieß das Modell aber auf wenig Begeisterung.

„Ich muss zugeben, dass dies eine ganz besondere Situation für uns alle hier ist.