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Eon

Eon sieht Innogy-Prüfung im Plan

Der Energieversorger Eon ist weiter zuversichtlich, die Genehmigung der EU für die Übernahme der RWE-Tochter Innogy zu erhalten.

Aus den Entwicklungen bei Thyssenkrupp dürften keine Rückschlüsse auf die Prüfungen der Innogy-Übernahme durch Eon gezogen werden, sagte Finanzvorstand Marc Spieker am Montag. Eon habe volles Vertrauen, dass die Kommission nicht einer politischen Agenda folge, sondern die Situation in der jeweiligen Branche prüfe.

Eon-Bilanzvorlage

Eon erwartet nach Innogy-Übernahme Wachstumssprung

Beim Energiekonzern Eon wächst die Vorfreude auf die Übernahme der RWE-Tochter Innogy. Vor allem das Geschäft mit den Verteilnetzen für Strom und Gas soll viel Wachstum bringen.

Nach dem Innogy-Zukauf sollen in Europa rund 50 Millionen Verbraucher an Netze von Eon angeschlossen sein. In diesem Bereich rechnen die Essener mit jährlichen Umsatzsteigerungen von 5 bis 10 Prozent. „Das sind krachende Zuwachsraten“, sagte Eon-Finanzchef Marc Spieker bei der Bilanzvorlage für 2018 am Mittwoch in Essen.

Braunkohlekraftwerk

RWE freut sich auf erneuerbare Energien des Konkurrenten Eon

Gute Nachrichten für den Essener Energiekonzern RWE kamen am Mittwoch vom Noch-Konkurrenten Eon. Dort brummt das Geschäft mit den erneuerbaren Energien, das bald zu RWE wechseln soll.

Um 7 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro ist bei Eon der Umsatz mit den Erneuerbaren in den ersten neun Monaten dieses Jahres gestiegen. Das Ergebnis verbesserte sich um 14 Prozent auf 283 Millionen Euro, wie Eon-Finanzchef Marc Spieker erläuterte. Und in diesen Zahlen ist der neue Eon-Windpark vor Rügen, der im Oktober weitgehend fertiggestellt wurde, ...

Innogy

Innogy fügt sich: Einigung mit RWE und Eon bei Zerschlagung

Die Energieriesen Eon und RWE müssen bei der Neuaufteilung ihrer Geschäfte keinen Widerstand der RWE-Tochter Innogy gegen die eigene Zerschlagung mehr fürchten.

Innogy will die Pläne der bisherigen Konkurrenten positiv begleiten und dabei auch die kartellrechtlichen Verfahren unterstützen. Man habe sich auf „faire Integrationsprozesse“ geeinigt, teilten die drei Unternehmen am späten Mittwochabend mit.

Für Eon-Chef Johannes Teyssen ist die Vereinbarung mit Innogy eine gute Nachricht.

Quartalszahlen

Eon verdient dank guten Netzgeschäfts deutlich mehr Geld

Der Energiekonzern Eon hat in den ersten neun Monaten dank eines guten Netzgeschäftes und niedrigerer Zinslasten deutlich mehr verdient. Inklusive von Sondererträgen aus der zurückerhaltenen Brennelementesteuer lag der Gewinn bei 3,7 Milliarden Euro, wie Eon heute in Essen mitteilte.

Im Vorjahreszeitraum hatte es noch Milliardenverluste wegen hoher Abschreibungen gegeben. Auch um Sondereffekte bereinigt wuchs der Konzernüberschuss in den drei Quartalen um etwa 50 Prozent auf 965 Millionen Euro.

Eon-Chef Johannes Teyssen

Eon sammelt 1,3 Milliarden für Atomausstieg an der Börse ein

Der Versorger Eon hat mit einer Kapitalerhöhung 1,35 Milliarden Euro zur Finanzierung der Risikoprämie beim Atomausstieg eingenommen.

Das teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in Essen nach der Platzierung von gut 200 Millionen neuen Aktien mit. Insgesamt muss Eon nach dem Atomkompromiss knapp zehn Milliarden Euro für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls aus seinen Kraftwerken zahlen - einschließlich eines „Risikozuschlags“ von zwei Milliarden Euro.

Eon Düsseldorf

Rekordverlust bei Eon - Abbau von 1300 Stellen geplant

Der radikale Umbau von Eon wegen der Energiewende kommt das Unternehmen und seine Mitarbeiter teuer zu stehen. Der Konzern meldete am Mittwoch für das Jahr 2016 einen Rekordverlust von 16 Milliarden Euro. Es ist einer der höchsten Fehlbeträge der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Konzernweit würden deshalb bis zu 1300 Arbeitsplätze wegfallen, davon rund 1000 in Deutschland, erklärte das Unternehmen zur Vorstellung der Bilanz in Essen. Mit dem internen Umbau sollten ab dem Jahr 2018 dauerhaft 400 Millionen Euro eingespart werden.