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Kai Strittmatter

Digitale Überwachung in China – perfekt und beängstigend

Chinesen sind nicht zu beneiden, findet Kai Strittmatter. Wie ein Wirbelwind ist die Moderne in den vergangenen hundert Jahren durch das Riesenreich gefegt, hat seine Bewohner und deren Bild vom Leben auf den Kopf gestellt und die Menschen ins 21. Jahrtausend katapultiert. Strittmatter hat selbst drei Jahrzehnte dieser Entwicklung in China miterlebt, zuerst als Student der Sinologie, dann als Korrespondent für die „Süddeutsche Zeitung“. Dass die chinesische Regierung heute so repressiv agiert wie seit dem großen Vorsitzenden Mao Zedong nicht ...

 Die Sinologin Astrid Lipinsky, Professorin in Wien (links) und die Moderatorin Ulrike Felder-Rain antworteten auf schriftliche

Die andere Hälfte des Himmels kann auch die Hölle sein

In der Vortragsreihe des Humpisforums „China – Unbekannte Welt(macht)“ ist es beim zweiten Vortrag um die Frauenfrage gegangen. Unter dem Titel „Von Mulan zu Peng Liyuan. Chinesische Frauen im Dienst von Familie und Staat“ gab die Sinologin Astrid Lipinsky einen Einblick in die Stellung der Frau im vormaoistischen China und der Kulturrevolution bis zur „sozialistischen Marktwirtschaft“ unter Xi Jinping, seit 2013 chinesischer Staatspräsident und „Oberster Führer“.

Kurs von Xi Jinping

China unter Xi Jinping: Droht eine „neue Kulturrevolution“?

Plötzlich werden totgeglaubte «rote Geister» geweckt. In China tobt eine heftige Debatte über die Frage, wo Staats- und Parteichef Xi Jinping das Milliardenreich hinsteuert.

Die laufende «Regulierungskampagne» gegen mächtige Tech-Riesen, Skandale im Showgeschäft, Auswüchse im Online-Gaming und Missstände im Bildungssektor lassen Ultralinke leidenschaftlich nach einer «Säuberung des Hauses» und einer noch radikaleren Kurskorrektur rufen.

Paul Breitner präsentiert 1974 stolz den Weltpokal, neben ihm rechts Hans Georg Schwarzenbeck, Berti Vogts und Jürgen Grabowski.

„Ich habe jederzeit genau das gemacht, was ich machen wollte“: Der Querkopf, Rebell und Weltmeister Paul Breitner wird 70

Er war Europapokalsieger, Welt- und Europameister. Und 1998 Bundestrainer – allerdings nur für 17 Stunden. Er war in seiner Zeit ein Querkopf, ein Rebell, einer mit revolutionären Ideen. An diesem Sonntag wird Paul Breitner 70 Jahre alt. Im Interview mit Patrick Strasser spricht er über seine Kindheit in Kolbermoor und Freilassing, seinen Weg in den Fußball, die Hochzeit mit seiner Frau Hilde und historische Ereignisse, die ihn prägten.

Herr Breitner, ein großer, runder Geburtstag steht an – für viele Menschen ist es eine Zäsur.

Ausschnitt aus dem Cover des Romans „Fahrtwind“ von Klaus Modick.

Klaus Modicks „Fahrtwind“ spielt in der Hippie-Zeit

Beim Abstauben seines Bücherregals stieß Klaus Modick hinter der Hamburger Goethe-Ausgabe zwischen fetten Staubmäusen auf ein Bändchen von Joseph von Eichendorffs „Aus dem Leben eines Taugenichts“. Das zerfledderte Heftchen stammte noch aus seiner Hamburger Studienzeit in den 1970ern, in denen linke Splittergruppen die Seminare sprengten, um über Mao zu diskutieren. Auf die Seitenränder hatte Modick damals mit ein paar Worten den Entwurf für eine moderne Version des „Taugenichts“ gekritzelt.

Goldmedaille

Das war die Olympia-Nacht

Einen Tag vor Ende der Olympischen Spiele von Tokio darf das deutsche Team über seine zehnte Goldmedaille jubeln. Der Kajak-Vierer wird seiner Favoritenrolle gerecht.

Kajak-Jubel: Zum Abschluss der olympischen Kanu-Wettbewerbe hat der deutsche Kajak-Vierer Gold gewonnen und für ein einigermaßen versöhnliches Olympia-Finale der sonst so erfolgsverwöhnten Rennkanuten gesorgt. Max Rendschmidt, Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke triumphierten und gewannen die erst dritte Medaille im Kanu-Rennsport bei den Tokio-Spielen - sechs ...

Xi Jinping

100. Parteijubiläum: Xi warnt Ausland vor „Kollisionskurs“

Kämpferisch hat Staats- und Parteichef Xi Jinping andere Staaten vor einem «Kollisionskurs» gegenüber China gewarnt.

Das chinesische Volk werde ausländischen Kräften niemals erlauben, es «zu schikanieren, zu unterdrücken und zu unterjochen», sagte Xi Jinping am Donnerstag auf einer Massenveranstaltung zum 100. Geburtstag der Kommunistischen Partei Chinas auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking.

Jeder, der das wagen würde, werde auf eine «große Mauer aus Stahl» treffen, die 1,4 Milliarden Chinesen geschmiedet ...

Testlauf

Coe zufrieden mit Olympia-Halbmarathontest in Sapporo

Leichtathletik-Weltpräsident Sebastian Coe hat den olympischen Testwettbewerb über die Halbmarathon-Distanz in Sapporo als erfolgreich bezeichnet.

Die japanischen Organisatoren hätten «die höchste Stufe der Fähigkeit» gezeigt, die Medaillenkämpfe im Marathon und Gehen bei den Tokio-Spielen vom 23. Juli bis 8. August zu organisieren, sagte der britische Chef von World Athletics. Diese Wettbewerbe werden wegen der zu erwartenden Hitze im Sommer nicht in Japans Hauptstadt ausgetragen.

Museum Ludwig

„Andy Warhol Now“ im Kölner Museum Ludwig

Auch das ist ein Corona-Kollateralschaden: Seit einem Vierteljahr hängen im Kölner Museum Ludwig Spitzenwerke von Andy Warhol (1928-1987) an den Wänden, aber bisher war niemand da, um sie anzuschauen.

Eine Ausstellung unter Ausschluss der Öffentlichkeit - irgendwo ist das vielleicht auch schon wieder Kunst. Am Dienstag nun öffneten sich endlich die Türen, allerdings nur für Besucher, die vorher eines der heiß begehrten Tickets ergattert hatten.

Mike Pompeo

US-Außenminister Pompeo sagt Europa-Reise ab

Kurz vor dem Machtwechsel im Weißen Haus hat US-Außenminister Mike Pompeo seine letzte Auslandsreise zu den zunehmend kritisch gestimmten Verbündeten in Europa abgesagt.

Außenamtssprecherin Morgan Ortagus teilte mit, im Zuge der laufenden Übergabe der Amtsgeschäfte an den künftigen US-Präsidenten Joe Biden habe das Ministerium „alle in dieser Woche geplanten Reisen“ abgesagt. Eigentlich hätte Pompeo bei einem zweitägigen Besuch in Brüssel ab heute Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Belgiens Außenministerin Sophie Wilmès ...