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Manche nutzen das Frühlingswetter am Wochenende, um auf dem Uferweg eine Runde zu joggen. Nur hinsetzen ist streng verboten.

Verstöße gegen Infektionsschutz: Unwissenheit schützt vor saftigem Bußgeld nicht

Über mehrere Bußgeldeinsprüche wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz und der Allgemeinverfügung der Stadt Friedrichshafen im März und April hat das Amtsgericht Tettnang am Freitagnachmittag entschieden. Über Wochen hatte die Stadt für beliebte Treffpunkte in Uferabschnitten den Aufenthalt untersagt, so im Bereich der östlichen Uferstraße, in den Uferanlagen, auf dem Freizeitgelände in Manzell und dem Fischbacher Fildenplatz.

Die alleinerziehende Mutter von drei Kindern versteht nicht, was ihr da auf der östlichen ...

 Der größte Teil des Velorings existiert bislang nur auf dem Papier.

Bis jetzt misst der Veloring ganze 925 Meter

Ein kreuzungsfreier Ring für Radler von Manzell bis zur Rotachmündung – das ist die Idee des 2015 beschlossenen Velorings. Gebaut sind bis jetzt ganze 925 Meter. Im Gemeinderatsausschuss für Planen, Bauen und Umwelt war man sich am Dienstag einig, dass es jetzt bald weitergehen soll.

Auslöser der Debatte war ein Sachstandsbericht, den die Verwaltung dem Ausschuss vorgelegt hat. „925 Meter, die im Jahr 2017 eröffnet worden sind – und seitdem ist nichts passiert“, schimpfte Gemeinderätin Regine Ankermann (Grüne).

Sitzen ist tabu: Ab 18. März gilt in Friedrichshafen für mehrere Wochen ein Aufenthaltsverbot in einigen beliebten Uferbereichen

Mehrere Gerichtsverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz

Weil sie gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben sollen, stehen mehrere Menschen am Freitag vor dem Amtsgericht Tettnang. Drei Fälle werden am Nachmittag verhandelt, die sich allesamt in Friedrichshafen und Fischbach abgespielt haben sollen.

Im März und April war für mehrere Wochen der Aufenthalt in einigen Friedrichshafener Uferbereichen untersagt, darunter beliebte Treffpunkte wie Uferpark, östliche Uferstraße und Freizeitgelände Manzell.

 Walter Butscher aus Rappertsweiler auf seinem AP 17, mit dem er schon seit sieben Jahrzehnten unterwegs ist.

Walter Butscher fährt seit 70 Jahren einen der ersten AP 17

Er war 14 Jahre alt, als er einen der ersten AP 17-Schlepper „System Porsche“ im Manzeller Porsche-Werk abholte, und mit ihm – ohne Führerschein aber einer amtlichen Sondergenehmigung vom Amt – auf den elterlichen Hof in Rappertsweiler einbog. „Das war damals so“, sagt Walter Butscher. Der Vater, Hopfenbauer im Tettnanger Ortsteil, hatte bislang mit Pferden im Hopfengarten gearbeitet. Der neue Traktor sollte die Arbeit erleichtern. 70 Jahre später bewegt Butscher seinen orangefarbenen Schlepper immer noch.

Es wird niemand verletzt.

Auto stößt in Fischbach mit Bus zusammen

Ein Autofahrer ist in der Zeppelinstraße in Fischbach am Montag gegen 17.30 Uhr mit einem Bus kollidiert. Der Renault-Fahrer kam aus der Rosenstraße und wollte in die Zeppelinstraße einfahren, als er dem Bus, der in Richtung Manzell unterwegs war, die Vorfahrt nahm. Weder der Autofahrer, noch einer der elf Insassen im Bus wurden verletzt. Am Auto entstand ein Schaden von mehr als 1000 Euro, die Höhe des am Regionalbus entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt, teilt die Polizei mit.

 Nicole Hatzing und Ben Albert absolvieren derzeit ihr freiwilliges ökologisches Jahr bei der Stadt Friedrichshafen. Sie waren u

Für eine grünere Stadt: Bürger spenden 57 Bäume

Auch 17 Jahre nach Beginn der Aktion „Bürger spenden Bäume“ erfreut sich die Aktion großer Akzeptanz und Beliebtheit unter den Bürgern der Stadt Friedrichshafen. Der beste Beweis dafür ist, dass allein in diesem Sommer 57 Bürgerbäume gespendet wurden. Ein Gönner fällt dabei ganz besonders auf: Er spendete gleich drei Bäume auf einmal.

Markus Bauhofer aus Friedrichshafen hat gleich drei Bäume gekauft und sie für seinen Vater Paul Bauhofer zum 84.

Beim Zwischenstopp der Porsche-Diesel-Traktoren in Eintürnen.

Diese Porsche fahren nur 30 „Sachen“

17 Porsche-Oldtimer haben am Freitagnachmittag Station im „kleinen Café“ von Wolfgang Fussenegger in Eintürnen gemacht.

Wer sich dort freilich flotte 356er oder 911er anschauen wollte, war fehl am Platz. Diese Porsche-Karawane war mit einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde von Stuttgart ins Allgäu und zurück unterwegs. Denn bei den Fahrzeugen handelte es sich um Porsche-Diesel-Traktoren aus den 1950er- und 1960er-Jahren.

Die 17 Fahrer sind Mitglieder der Betriebssportgruppe der Porsche AG und des Vereins ...

Setzt den Bäumen zu: der Borkenkäfer.

Borkenkäfer: Stadt fällt im Fährtholz Fichten

Das Fährtholz in Manzell ist einige Tage wegen Baumfällungen nur eingeschränkt begehbar, teilt die Stadt mit. Zur Bekämpfung des Borkenkäfers müssen im Fährtholz mehrere Fichten gefällt werden. Vom Freitag, 11. September, 8 Uhr, bis einschließlich Montag, 14. September, sind die Wege im Waldstück zwischen Virchowstraße und Wasenöschstraße – also zwischen Manzell und Fallenbrunnen – aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt. Im Anschluss wird das Holz noch an die Waldwege gerückt.

Der Chef des Vorkommandos Moskau Franz Six, der bei den Nürnberger Prozessen zu zwanzig Jahren Haft verurteilt wurde.

Braune Seilschaft am Bodensee: Einst war er Eichmanns Chef, dann Werbe-Chef bei Porsche Diesel

Ein wichtiger Ideologe des Nationalsozialismus arbeitete von 1957 bis 1963 als Werbechef der Porsche Diesel Motorenbau GmbH in Friedrichshafen: Franz Alfred Six.

Zwei Jahre lang, von 1937 bis 1939, war Six als Leiter der Abteilung 2 des SD-Hauptamts in Berlin Chef von Adolf Eichmann – bevor dieser sich als Organisator des Holocausts hervortat. In seinem Buch „Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six“ hat der Historiker Lutz Hachmeister Six’ Leben nachgezeichnet.

Historische Aufnahme des zerstörten Anwesens Birnbaum.

Wie der letzte Schlag gegen die Häfler Rüstungsindustrie scheiterte

Der letze von elf Luftfangriffen auf Friedrichshafen sollte am 25. Februar 1945 den bereits schwer getroffenen Maybach-Motorenwerken vollends den Garaus machen. Doch die Bomben verfehlten ihr Ziel komplett und gingen in einem Korridor zwischen Seemoos und Ittenhausen nieder. Zehn Menschen starben (von sechs sind die Namen bekannt), 22 wurden verletzt, mehrere Anwesen wurden zerstört. Die Dorfgemeinschaft Ittenhausen hält die Erinnerung an dieses Ereignis bis heute wach.