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 Steht seit Jahren leer und gehört der Stadt: das Gebäude an der Bahnhofstraße 1. Nun hat das Rathaus neue Pläne.

Diese Sigmaringer Projekte kosten knapp 20 Millionen Euro

Trotz oder gerade wegen Corona: Die Stadt hat sich für 2021 ein umfangreiches Investitionsprogramm vorgenommen: Knapp 20 Millionen Euro sollen ausgegeben werden. Größte Baumaßnahme ist die Sanierung des Hohenzollerngrabens. Ob das Projekt, das mit einer massiven Umleitung verbunden ist, umgesetzt wird, entscheidet sich erst in einigen Wochen Großprojekte wie das Hohenzollern-Gymnasium und der Innovationscampus werden fertiggestellt, der Neubau des Kindergartens gegenüber des Bahnhofs zum Jahresende angegangen.

So entwickeln sich die Einwohner in Sigmaringen seit 2009.

Ohne den LEA-Effekt hätte Sigmaringen um etwa 100 Einwohner zugelegt

Unser Artikel über den Einwohnerrückgang hat für ein großes Echo in der Leserschaft gesorgt. Etliche Bürger fragen sich, wie es sein kann, dass Sigmaringen innerhalb eines Jahres 308 Einwohner verliert, wie in der vergangenen Woche geschrieben. 16 831 Bürger leben aktuell in Sigmaringen.

Der Erste Beigeordnete Manfred Storrer erläutert nochmals, wie es zu dem Einwohnerrückgang kam: „Ohne die Landeserstaufnahmestelle haben wir sogar um knapp 100 Einwohner zugelegt, was eine sehr positiv Entwicklung ist.

Zum Wochenende befassen sich unsere Redakteure im Marktplatz kommentierend mit zentralen Themen.

Gut gekontert, Herr Doktor

An den Anfang seiner Ausführungen zum städtischen Finanzplan für das kommende Jahr stellte Marcus Ehm einen „Marktplatz“, also eine Samstagskolumne unserer Zeitung. Ehm weiß natürlich, dass es sich nicht gehört, einfach einen Text aus fremder Feder zu kopieren. Und außerdem dürfte dem Schultes die Kernaussage unseres Kommentars nicht behagt haben. „Verspätung im Rathaus“ hatten wir am vergangenen Samstag getitelt.

Also schrieb Marcus Ehm seinen eigenen Marktplatz: „Kraftakt im Rathaus – alle Achtung!

Kugel mit Perspektive auf Sigmaringen

Sigmaringen verliert 308 Einwohner

Die Kreisstadt muss ein Minus bei der Entwicklung der Einwohnerzahlen verkraften. Stand 30. Juni verlor Sigmaringen verglichen mit dem Vorjahr 308 Einwohner. 16 831 lebten zum Stichtag nach Angaben der Stadtverwaltung in der Stadt und den Ortsteilen. Das Minus wirkt sich negativ auf die Finanzen der Stadt aus: Vom Land bekommt Sigmaringen deshalb im kommenden Jahr rund 900 000 Euro weniger Zuweisungen, sagte Bürgermeister Marcus Ehm in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch.

Bei der Haushaltsberatung, die öffentlich stattfindet, geht es um die Finanzen der Gemeinde.

Schweinsgalopp versus Ausdauer: Wie Gemeinderäte in der Pandemie mit komplexen Themen umgehen

Das öffentliche Leben fährt durch die Pandemie gerade wieder herunter, Treffen in Gruppen sind weitestgehend untersagt. Gremiensitzungen, wie der Gemeinderat Sigmaringendorf am Montag eine abgehalten hat, sind eine Ausnahme, sie dürfen weiterhin stattfinden. Auf der Tagesordnung stand die Einbringung und die Beratung des Haushalts. Beraten wurde allerdings wenig, einen Vortrag über das Zahlenwerk, das die Finanzlage der Kommune abbildet, gab es nicht, laut Bürgermeister Philip Schwaiger aufgrund der Pandemie-Lage.

In der Samstagskolumne Marktplatz beobachten unsere Redakteure das Geschehen inner- und außerhalb des Rathauses.

Verspätung im Rathaus

Man konnte in den vergangenen Jahren die Uhr danach stellen: Immer im November hat der Kämmerer Bernt Aßfalg im Gemeinderat kiloschwere Wälzer verteilt. Den Dezember über hat sich das Gremium mit dem Zahlenwerk befasst und es in seiner letzten Sitzung vor dem Weihnachtsfest verabschiedet.

In diesem Jahr verspätet sich die städtische Haushaltsdebatte. Die Gründe? Liegt es am neuen Kämmerer Manfred Storrer, der sich erst in die Tiefen der Finanzen hineinfuchsen muss?

Aktuell steht noch Oberschmeien im Anzeiger, doch dies ändert sich ab kommendem Wochenende: Der neue Regiobus fährt stündlich na

Neuer Regiobus weist Radfahrer ab

Mit der Linie 600 gibt es zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag ein neues ÖPNV-Angebot, das sieben Tagen in der Woche und stündlich sowohl in Richtung Sigmaringen als auch in Richtung Meßkirch verkehren wird. Angebunden sind damit Laiz, Inzigkofen, Vilsingen, Engelswies, Rohrdorf und der Campus Galli. Coronabedingt konnte die Einweihung nur im kleinen Rahmen erfolgen. Landrätin Stefanie Bürkle sagt laut einer Mitteilung des Landkreises: „Sigmaringen, Meßkirch und eine Vielzahl an Orten im westlichen Kreisteil wachsen damit nochmal ein Stück ...

Die Kindergartengebühren in Sigmaringen steigen deutlich.

Kleinkindbetreuung könnte in einigen Jahren mehr als doppelt so teuer sein

Die Kindergartengebühren werden zum 1. Januar um knapp fünf Prozent steigen. Laut der Stadtverwaltung hängt die verhältnismäßige starke Erhöhung damit zusammen, dass es im vergangenen Jahr keine Erhöhung gegeben hat. Hintergrund der Kostensteigerung: In Sigmaringen tragen die Eltern etwa 15 Prozent der tatsächlichen Betriebsausgaben. Das empfiehlt jedoch einen Anteil in Höhe von 20 Prozent.

Wenn ein Kind in einer Regelgruppe untergebracht ist, liegen die monatlichen Beiträge monatlich künftig bei 119 Euro (bislang 114).

Die Gesundheit macht nicht mehr mit: Bernt Aßfalg hört als Geschäftsführer der Stadtwerke auf.

Bernt Aßfalg hört als Geschäftsführer auf

Die Entscheidung kommt plötzlich: Bernt Aßfalg hört wenige Monate nach seiner Berufung als Geschäftsführer der Stadtwerke auf. Grund ist seine Parkinson-Erkrankung: „Wenn ich meinen eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht werde, will ich nicht an meinem Stuhl kleben“, sagt Aßfalg am Freitagmorgen in einem Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“.

Wie eh und je ist Bernt Aßfalg flinken Schrittes unterwegs, als er im im früheren Bundeswehr-Gebäude an der Marie-Curie-Straße die Treppen hinunter geht.

 Bernd Schwarzendorfer spricht dem Kreistag nach seiner Wahl zum Dezernenten seinen Dank für das Vertrauen aus.

Bernd Schwarzendorfer setzt sich gegen 35 Mitbewerber durch

Der Kreistag des Landkreises Biberach hat Bernd Schwarzendorfer zum neuen Dezernenten für Verwaltung, Kommunales und Kultur gewählt. Er setzte sich gegen insgesamt 35 Mitbewerber durch. Schwarzendorfer tritt damit die Nachfolge von Manfred Storrer an, der bereits am 1. September seinen Dienst als Erster Beigeordneter und Leiter der Finanzverwaltung bei der Stadt Sigmaringen angetreten hat.

Schwarzendorfer leitet seit 2007 die Zentralstelle für Gremien, Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung im Landratsamt.