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Deutschland schiebt 44 Männer nach Afghanistan ab

Per Sammelcharter sind 44 abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben worden. Dies teilte das bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen am Donnerstag in Manching bei Ingolstadt mit.

24 der Abgeschobenen hätten sich zuletzt in Bayern aufgehalten. Unter ihnen seien elf, unter anderem wegen verschiedener Sexualdelikte, gefährlicher Körperverletzung, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Betäubungsmitteldelikten rechtskräftig verurteilte Straftäter gewesen.

Das Flugtaxi von Airbus

Airbus startet Testflüge mit neuem Lufttaxi

Airbus will im kommenden Jahr das erste Modell eines Lufttaxis bei Testflügen auf die Probe stellen. Der CityAirbus sei in den vergangenen Monaten bereits mehrfach im Hubschrauberwerk im schwäbischen Donauwörth erfolgreich abgehoben, sagte Airbus-Sprecher Gregor von Kursell am Dienstag. Es habe sich aber nur um bodennahe Test gehandelt, bei dem die Passagierdrohne auch angeseilt gewesen sei. Zuerst hatte die „Augsburger Allgemeine“ über die ersten Testflüge mit dem neuen Fluggerät berichtet.

Airbus und IG Metall: Eurofighter als Tornado-Nachfolger

In der Debatte um die Nachfolge der Bundeswehr-Tornados werben der Betriebsrat von Airbus Defence and Space und die IG Metall für den Eurofighter. „Die europäische Verteidigungsindustrie und die damit verbundenen Arbeitsplätze dürfen nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden“, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Airbus Defence and Space, Thomas Pretzl, am Dienstag im oberbayerischen Manching.

Konkurrent des von Airbus hergestellten Eurofighters um die Nachfolge des Tornados ist die F-18 des US-Konzerns Boeing.

Sorgen über giftige Chemikalie in Bayern

Möglicherweise krebsfördernde Chemikalien belasten an mehr Orten in Bayern den Boden oder das Grundwasser als bislang angenommen. Dies geht aus der Antwort einer parlamentarischen Anfrage der SPD-Landtagsfraktion an das Umweltministerium hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt. Demnach sind neben Industriestandorten und Bundeswehrstützpunkten auch aktive wie ehemalige Gebiete des US-Militärs von der Belastung mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) betroffen.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A9 bei Manching

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 9 bei Manching ist ein Mann ums Leben gekommen. Ein Autofahrer sei am späten Sonntagabend auf der linken Spur mit seinem Wagen auf ein vorausfahrendes Auto aufgefahren, teilte die Polizei am Montag mit. Dadurch verunglückte der 22 Jahre alte Fahrer des gerammten Autos tödlich.

Der Unfallverursacher, ebenfalls 22 Jahre alt, wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Autobahn 9 in Richtung Nürnberg wurde für etwa sechs Stunden komplett gesperrt.

Ankerzentrum

Viel Experten-Kritik an Ankerzentren für Flüchtlinge

Die Ankerzentren für Flüchtlinge sind umstritten - nun haben auch mehrere Experten im bayerischen Landtag viel Kritik an den Einrichtungen geübt. In einer Anhörung des Rechtsausschusses beklagten am Donnerstag mehrere Sachverständige eine unzureichende oder fehlende unabhängige Beratung der Asylbewerber, warnten vor einer zu langen Aufenthaltsdauer und kritisierten eine wenig bis gar nicht kindgerechte Unterbringung. Ein Kinder- und Jugendpsychiater sprach sogar von einer strukturellen Gefährdung des Kindeswohls.

 Mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Innenminister Thomas Strobl und Daimler-Chef Ola Källenius (von links, Bild oben) s

Volocopter-Probeflug geglückt: Zukunftslösung oder Luftnummer?

Tausende Hände recken sich zum Himmel, manche fotografieren und filmen mit Smartphones, andere halten Digitalkameras in die Höhe. Fest im Fokus der Menschen vor dem Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart: das Flugtaxi von Volocopter, das in 30 Metern Höhe seine Runden dreht. Es ist der erste öffentliche Probeflug in einer europäischen Stadt. Vier Minuten surrt der elektrisch angetriebene Ultraleichthubschrauber mit seinen 18 Rotoren umher. Gesteuert wird er von einem Piloten am Boden, unbemannt ist das zweisitzige Fluggerät beim Demoflug auch.

Justitia

Acht Haftbefehle nach Tumulten vor Ankerzentrum Deggendorf

Nach den Tumulten vor dem Ankerzentrum in Deggendorf sind gegen acht Tatverdächtige Haftbefehle erlassen worden. Gegen die sieben Männer aus Aserbaidschan im Alter von 27, 34, 37 und 39 Jahren und einen 26-jährigen Nigerianer bestehe der dringende Tatverdacht des schweren Landfriedensbruchs, der Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Dienstag mit. Ein weiterer beteiligter 38-jähriger Aserbaidschaner befinde sich in Abschiebehaft zur Rücküberstellung nach Italien.

Abschiebung von Afghanen und Nigerianer: Darunter Straftäter

Aus Bayern wurden in den vergangenen Tagen 31 abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan und Nigeria abgeschoben. 23 von ihnen hatten vorher Straftaten begangen, wie das Landesamt für Asyl und Rückführungen (LfAR) am Donnerstag in Manching bei Ingolstadt mitteilte. Demnach waren unter den Abgeschobenen fünf besonders gewalttätige Asylbewerber. Das LfAR betonte, dass der Fokus bei den Abschiebungen auf der Rückführung von Straftätern liege.

Zwei Afghanen und zwei Nigerianer waren den Angaben zufolge unter anderem wegen Totschlags, ...

Einzelnes Polizei-Blaulicht

Nach Schlägerei im Ankerzentrum werden Abschiebungen geprüft

Nach Ausschreitungen am Ankerzentrum im niederbayerischen Deggendorf wird die Abschiebung von mehreren beteiligten Asylbewerbern geprüft. Das bayerische Landesamt für Asyl übernehme die Koordinierung, teilte das Innenministerium am Donnerstag in München mit.

„Die Täter müssen mit der vollen Härte des Rechtsstaats rechnen“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Er fordert eine „konsequente Abschiebung von Straftätern“. Im Landesamt für Asyl gibt es eine spezielle Task-Force, die sich um gewalttätige Asylbewerber und deren ...