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Zwei unbekannte Männer sitzen auf den Stühlen. Hinter ihnen stehen 2 Polizisten

Mafia-Prozess in Konstanz mit Pizza Rucola als Provokation und einem bröckelnden Schweigegelübde

Wenn die italienische Mafia in der deutschen Provinz zuschlägt, stellt sich das so dar: Am 27. Mai 2017 rollt eine Limousine der Marke Mercedes im Schritttempo an einer Gaststätte vorbei. Im Erdgeschoss brennt Licht, doch ein Rollo verdeckt den Blick nach innen. Der Beifahrer fordert den Fahrer auf, das Seitenfenster zu öffnen und ihm den geladenen Revolver zu reichen. Dann beugt sich der Mann über den Fahrer – und feuert aus kurzer Distanz fünf Schüsse in den Gastraum.

Mafia-Prozess

Zwei Angeklagte im Konstanzer „Mafia-Prozess“ verurteilt

Im sogenannten Mafiaprozess in Konstanz sind zwei weitere Angeklagte verurteilt worden. Wie eine Sprecherin des Gerichts am Mittwoch sagte, wurde am Dienstag zum einen ein 35-Jähriger wegen des Handels und Besitzes von Betäubungsmitteln schuldig gesprochen - der Mann muss für zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Ein 31-Jähriger erhielt wegen des Handels mit Betäubungsmitteln eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Eine Bronzestatue der Justitia

Ende des Schweigens im „Mafia-Prozess“

Im Prozess um eine Bande mutmaßlicher Drogenhändler mit Verbindungen zur Mafia hat sich am Dienstag zum ersten Mal einer der neun Angeklagten persönlich zu den Tatvorwürfen geäußert und dabei einen Mitangeklagten belastet. Der 42-Jährige räumte vor dem Landgericht Konstanz ein, für seinen Cousin 30 Kilogramm Marihuana in seinem Keller gelagert zu haben. Den Vorwurf, mit diesen Drogen gehandelt zu haben, wies er hingegen von sich. Die Kammer hatte dem Mann bei einem umfassenden Geständnis eine Bewährungsstrafe von weniger als zwei Jahren in ...

Ehemalige Firmen-Kantine

Streit um Sitzordnung bremst „Mafia-Prozess“

Der Prozess um bandenmäßigen Drogenhandel mit möglicherweise mafiösen Strukturen am Landgericht Konstanz verzögert sich. Am Dienstag bremste ein Streit um die Sitzordnung die Verhandlung. In einer eigens für den Prozess umgerüsteten Ex-Firmenkantine sitzen die neun Angeklagten und ihre 17 Verteidiger hinter dem Zeugenstand und nicht, wie sonst üblich, davor oder seitlich. Einige Anwälte beschwerten sich, so könnten sie Gesichter bei der Zeugenbefragung nicht sehen und die Glaubwürdigkeit der Zeugen schwer einschätzen.

Zu Gerichtsgebäude umgerüstete Kantine

„Mafia-Prozess“ zieht in Ex-Firmenkantine und pausiert

Der Prozess um eine Bande mutmaßlicher Drogenhändler mit Verbindungen zur Mafia ist am ersten Tag nach dem Umzug in eine Ex-Firmenkantine unterbrochen worden. Das Landgericht Konstanz hatte vier Verhandlungstage eingeplant, bis der erste Zeuge gehört wird - nun ist nach knapp zweieinhalb Tagen vorerst Pause. „Im Grunde haben wir heute schon kein Programm mehr“, sagte der Vorsitzende Richter Arno Hornstein am Dienstag.

Das liege unter anderem am Auskunftsverhalten der neun Angeklagten, so Hornstein.

Statue der Justitia

Prozess zu mafiösen Strukturen gestaltet sich zäh

Im Prozess um bandenmäßigen Drogenhandel mit möglicherweise mafiösen Strukturen haben die neun Angeklagten auch am zweiten Verhandlungstag nicht zur Sache ausgesagt. Vor dem Landgericht Konstanz, das aus Platzgründen derzeit in Karlsruhe tagt, lieferten sich am Dienstag die Anwälte von einem der Männer stattdessen Scharmützel mit Sachverständigen sowie der Staatsanwaltschaft über die Verhandlungsfähigkeit ihres Mandanten.

Angaben zur Person machte am Dienstag lediglich ein 42-Jähriger, der über seinen Verteidiger einen kurzen ...

Den Paten vom Schwarzwald wird der Prozess gemacht

„La Famiglia“ ist bestens gelaunt. Die Herren tragen Freizeitkleidung, Poloshirts, Jeans und Turnschuhe. Es wird gelächelt und gewunken, es gibt Küsschen auf die Wangen. Es herrscht Wiedersehensfreude. Allein eine Dame etwas abseits, wohl eine Ehefrau, schluchzt und vergießt Tränen, ihre Nase ist gerötet. Kein Wunder, denn die Herren, die sich unter der Stuckdecke des Schwursaals im Landgericht Karlsruhe herzen, tragen Handschellen und Fußfesseln.

Beginn Mafia-Prozess in Karlsruhe

Angeklagte im „Mafia“-Prozess wollen nicht reden

Im sogenannten Mafia-Prozess in Karlsruhe vor dem Landgericht Konstanz wollen die neun Angeklagten zunächst nicht aussagen. „Wer nichts sieht, nichts hört und nicht redet, wird in Ruhe 100 Jahre alt“, sagte am Freitag der Anwalt von einem der Männer. Sein Mandant sei ein unbescholtener Pizzabäcker. Die Männer stehen wegen bandenmäßigen Drogenhandels in großem Stil vor Gericht, außerdem in einem Fall wegen versuchten Mordes sowie Körperverletzung, Brandstiftung und illegalen Waffenbesitzes.

Landgericht Karlsruhe

„Mafia-Prozess“ in Karlsruhe gestartet

Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen hat in Karlsruhe ein Prozess gegen neun Männer begonnen, die der italienischen Mafia zugerechnet werden. Etwa ein Dutzend Polizisten patrouilliert vor dem Landgerichtsgebäude, weitere Beamte sind im Inneren des Hauses unterwegs.

Die Eingänge werden streng überwacht und Taschen und Rucksäcke penibel kontrolliert. Die Angeklagten stehen wegen bandenmäßigen Drogenhandels sowie Körperverletzung, Waffenbesitz und Brandstiftung vor Gericht.

Prozess gegen mutmaßliche Mafiosi beginnt in Karlsruhe

Neun mutmaßliche Mafiosi stehen ab heute unter anderem wegen Drogenhandels, Körperverletzung und Brandstiftung vor dem Landgericht Konstanz. Einem von vier Hauptbeschuldigten wird dabei versuchter Mord vorgeworfen: Laut Anklage soll er im Mai 2017 in ein Restaurant in Hüfingen im Schwarzwald geschossen haben. Verletzt wurde niemand. Die Männer sollen in großem Stil mit Drogen gehandelt haben und mit den Mafia-Organisationen Cosa Nostra und 'Ndrangheta in Verbindung stehen.