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Tanja Weidner spielt die Rolle der „Marquise von O.“ nach dem Schauspiel von Heinrich von Kleist im Bahnhof Fischbach.

Keine Frage einer Epoche

Das Wolfgang-Borchert-Theater aus Münster hat mit dem Schauspiel „Die Marquise von O“ nach der gleichnamigen Novelle von Heinrich von Kleist im Bahnhof Fischbach das Publikum unterhalten. Das Stück wird von einer Frau gespielt, ja fast schon bewältigt, denn Tanja Weidner spielt und spricht die Rollen der Marquise, ihrer Mutter, ihres Vaters, ihres Bruders, die des russischen Offiziers und die der Erzählerin.

Ein Schauspiel, in der Zeit der beginnenden Aufklärung, in der eine Frau dem männlichen Patriarchat unterworfen ist, ist eine ...

Keine Brandstiftung im Münsteraner Flughafen-Parkhaus

Drei Tage nach dem Brand in einem Parkhaus am Flughafen Münster/Osnabrück schließen die Ermittler Brandstiftung aus. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat hätten sich bisher nicht ergeben, teilte die Polizei mit. Brandsachbearbeiter der Polizei und Sachverständige seien weiter auf der Suche, warum das Feuer am Montagabend im Deck 1 des Parkhauses A ausgebrochen war. So werden noch Bilder aus einer Videoüberwachung ausgewertet. Die Polizei rechnet damit, dass die Untersuchung noch bis kommende Woche dauert.

Heidi Wagner-Kerkhof erhält Hilde-Broer-Preis

Heidi Wagner-Kerkhof erhält Hilde-Broër-Preis

Der elfte Hilde-Broër-Preis ist vergangene Woche in Münster an die Bildhauerin und Medailleurin Heidi Wagner-Kerkhof aus Halle verliehen worden. Der Hilde-Broër-Preis ist der jüngste deutsche Bildhauerpreis, der alle zwei Jahre an einen Künstler oder eine Künstlerin für das Lebenswerk auf dem Gebiet der Medaillenkunst vergeben wird.

Hilde Broër, eine der originellsten Medaillenschöpferinnen des vergangenen Jahrhunderts, hat in Kressbronn in über 50 Jahren ein stringentes und vielseitiges skulpturales sowie reliefplastisches Werk im ...

 Nach dem Londoner Vorbild soll in Neu-Ulm eine „Speaker’s Corner“ eingerichtet werden.

Vorbild London: Neu-Ulm bekommt einen „Speaker’s Corner“

Im Hyde Park in London gibt es seit fast 150 Jahren einen Platz, an dem jeder frei über selbst gewählte Themen sprechen kann: den Speaker’s Corner. Für die meist etwas skurrilen Sprecher gibt es nur eine Einschränkung: Die Queen und die königliche Familie sind tabu.

Nach dem britischen Vorbild will nun auch die Stadt Neu-Ulm einen Ort für Sprecher unter freiem Himmel schaffen – wobei weder der OB noch der Stadtrat als Sujet der Reden unantastbar sind.

Jugendwort des Jahres

Kein „I bims“, kein „Yolo“, kein „Jugendwort des Jahres“

Es ist das Ende einer kleinen Ära: Die Wahl zum „Jugendwort des Jahres“ fällt in diesem Jahr aus. Kein „Babo“ mehr, kein „Smombie“, kein „Yolo“ und kein „I bims“. Das bestätigt der Leiter des Pons-Verlags, Erhard Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur.

Ob es sich um ein endgültiges Aus für die stets medienwirksam inszenierte Wahl oder nur um eine Pause handelt, „wird noch entschieden“, sagt er. Das Jugendwort, diese umstrittene wie belächelte kleine Institution in der deutschen Sprache, es gibt sie nicht mehr - zumindest vorerst.

Der Barde Michael Skuppin erweckte im Gedenkraum den Geistlichen in „Sailers-Traum“ zum Leben.

Sebastian Sailer nachgespürt

Auf den Spuren von Männern, die mit ihrem literarischen Werk in die Geschichte eingegangen sind und Menschen heute noch bewegen, wandelt das Literaturnetzwerk Oberschwaben. Nun lud es nach Obermarchtal und Dieterskirch ein, um Sebastian Sailer zu würdigen, den Chorherrn und Dorfpfarrer, Theologen und Kanzelredner und vor allem auch schwäbischen Dichter, der bis heute unvergessen ist.

Hermann Branz führte zunächst durch das Münster von Obermarchtal und erläuterte die Geschichte des Klosters, in das Sailer 1730 eintrat und 1738 seine ...

Ehrungen im Münsterchor Heiligkreuztal (von links): Vorsitzender Heiner Knobelspies, Chorleiter Kurt Zieger, Dominika Pfeiffer,

Kurt Zieger schwingt seit 20 Jahren den Taktstock

Drei Mitglieder sind bei der Hauptversammlung des Münsterchors Heiligkreuztal mit der Urkunde des Cäcilienverbands geehrt worden. Die Wahlen erbrachten wenig Veränderung.

Der Münsterchor ist der älteste aktive Verein in Heiligkreuztal. Vorsitzender Heiner Knobelspies, der neben den Mitgliedern auch Präses Monsignore Heinrich-Maria Burkard begrüßen konnte, verwies auf den ältesten schriftlichen Hinweis auf den Chor: Er stammt aus dem Jahr 1833.

Für Dürbheim ist der AC Röhlingen eine Nummer zu groß

Der Ringer-Verbandsligist SV Dürbheim hat beim AC Röhlingen 8:26 verloren. Die Gäste mussten die Überlegenheit des noch unbesiegten Tabellenführers anerkennen.

Für den SVD gab es nur zwei Siege zu bejubeln. David Borsos (61 kg, G) hatte Nachwuchstalent Martin Haas sicher im Griff und punktete ihn überlegen mit 16:0-Punkten aus. Sieg Nummer zwei holte sich Sebastian Zepf (80 kg), der erneut seine derzeit bestechende Form unterstrich. Er ließ Fabian Stock keine Chance und holte sich mit schnellen Beinangriffen ebenfalls einen ...

Jörg Sommer führte mit seinem Dirigat die knapp 50 Sänger und Sängerinnen, die 18 Musiker und die vier Solisten zusammen.

Glanzvolles Konzert mit Gänsehaut-Gefühl

„Die Aufführung des Requiems von Pater Ernest Weinrauch und des Offertoriums von Pater Isfrid Kayser im Münster war ein glanzvoller kultureller Höhepunkt des Jahres, der weit über unsere Gemeinde hinaus strahlte“, kommentierte der Vorsitzende des veranstaltenden Geschichtsvereins Zwiefalten, Hubertus-Jörg Riedlinger, das Konzert am Sonntag in seinem Dank an alle daran Beteiligten.

Und wahrhaft, Gänsehaut-Feeling war angesagt bei den geistlichen Klängen, die zur Nachmittagsstunde den Raum des Zwiefalter Münsters erfüllten.

 Der Chor Gruppo Corale Musicale Insieme hat sein Können kürzlich in Ochsenhausen zum Besten gegeben.

Chor aus Castelfranco brilliert mit Klassikern in Ochsenhausen

Der Chor Gruppo Corale Musicale Insieme ist am vergangenen Wochenende einer Einladung von Rino Bernardi, Mitglied des Partnerschaftskomitees der Stadt Ochsenhausen, zum Besuch in Deutschland gefolgt. 70 Sänger mit ihrem Gründer und Dirigenten, Maestro Renzo Simonetto, reisten aus dem Veneto an, um bei ihrem Landsmann Bernardi und seiner Familie in seiner zweiten oberschwäbischen Heimat vorbeizuschauen.

Der Samstag wurde genutzt, um einen Abstecher nach Ulm zu machen, wo das weltbekannte Ulmer Münster, das Fischerviertel und einiges ...