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Blaulicht

Wasserschaden im Neubau des Münchner Volkstheaters

Feuerwehreinsatz im Neubau des Münchner Volkstheaters: Eine Löschanlage hat am frühen Montagmorgen den Bereich hinter der Hauptbühne überflutet. Mehrere tausend Liter Wasser seien durch den Bühnenboden in den Keller gelaufen und hätten sich dort verteilt, sagte ein Theatersprecher in München. Dabei seien auch technische Anlagen nass geworden. Der Schaden ist dem Sprecher zufolge noch nicht absehbar. Die Vorstellungen auf der Bühne 1, die rund 600 Zuschauern Platz bietet, wurden bis einschließlich Freitag abgesagt.

Die Außenfassade des Neubau fügt sich in seiner Ziegelbauweise harmonisch in die Umgebung im Schlachthofviertel ein.

In München steht ein neues Volkstheater

Die Landeshauptstadt befindet sich im kulturellen Glückstaumel. Innerhalb eines Monats konnte OB Dieter Reiter gleich drei städtische Neubauten für die Kultur eröffnen: das Schwere Reiter mit roher Stahlarchitektur für die freie Szene, den Interim-Gasteig HP8 mit der staunenswert perfekten Isarphilharmonie, und nun am Wochenende das Münchner Volkstheater. Drei Kulturbauten auf einmal, das ist sensationell, zumal es heutzutage unglaublich anmutet, wenn eine Stadt ein neues Theater baut.

Vor der Eröffnung vom neuen Volkstheater Münchner

Münchner Volkstheater startet Saison in Neubau

Das Münchner Volkstheater kann fast vier Jahrzehnte nach der Gründung endlich in einem speziellen Theaterhaus spielen. Nach der Eröffnung der neuen Bühne am heutigen Freitagabend (18.00 Uhr) sind bis Sonntag mehrere Premierenstücke geplant.

Das Theater hat einen knapp 131 Millionen Euro teuren Neubau im Schlachthofviertel der Landeshauptstadt bekommen. Das Gebäude löst das bisherige Theater ab, das seit der Gründung 1983 dem Volkstheater als Heimat diente.

 Gogol und Maex treten am 18. Dezember in der Festhalle Leutkirch auf.

Parade-Kabarettistin eröffnet die „Leutkircher Kleinkunst“

Politisches Kabarett, Comedy-Akrobatik, Musik-Kabarett und sozialkritisches Mundart-Volkstheater bietet die Reihe „Leutkircher Kleinkunst“ in der Spielzeit 2021/2022“. Zum Auftakt gastiert am Samstag, 9. Oktober um 19.30 Uhr die bayrische Parade-Kabarettistin Luise Kinseher in der Festhalle. Das geht aus einer Pressemitteilung der veranstaltenden VHS Leutkirch hervor.

Von 2011 bis 2018 „derbleckte“ Luise Kinseher als „Mama Bavaria“ beim Starkbieranstich auf dem Münchner Nockherberg die bayrische Polit-Prominenz und allerlei ...

Monika Baumgartner

Die Mutter vom „Bergdoktor“ - Monika Baumgartner wird 70

Auf der Theaterbühne hat Monika Baumgartner ihre Schauspielkarriere begonnen, seit 2007 gehört sie zu den Stars des ZDF-Dauerbrenners «Der Bergdoktor». Regelmäßig schalten mehr als sieben Millionen Menschen ein, wenn sie als Lisbeth Gruber den turbulenten Alltag der TV-Familie zu managen versucht.

Die Schauspielerin ist froh, dass das Team auch während der Corona-Krise arbeiten konnte, einige andere Projekte wie Lesungen hätten allerdings ausfallen müssen.

Wilfried Klaus

Wilfried Klaus wird 80 und findet das richtig gut

Seit Mitte der 1960er Jahre hat Wilfried Klaus in einer Vielzahl deutscher Fernsehserien mitgewirkt - von «Tatort» über «Derrick» bis «Monaco Franze». Die Rolle seines Lebens hatte der gebürtige Oberbayer aber als TV-Kommissar in der Serie «SOKO 5113».

30 Jahre lang gab er den genauso gemütlichen wie scharfsinnigen Ermittler Horst Schickl. Am Donnerstag (8. Juli) wird Klaus 80 Jahre alt.

Und er freut sich darauf, wie er der Deutschen Presse-Agentur verriet: «Die Zahl macht mir keineswegs Angst.

Vorstellung des Volkstheater-Neubaus

Neues Volkstheater im Plan: Eröffnung Oktober 2021

Noch ist es eine Baustelle, aber langsam können Kisten und Koffer gepackt werden: Das Münchner Volkstheater zieht im Mai 2021 nach fast 40 Jahren in seinen Neubau im Schlachthofviertel. Im Oktober will Intendant Christian Stückl das Haus, für das die Stadt rund 131 Millionen Euro ausgibt, mit einer ersten Aufführung eröffnen. Kosten und Bauzeit seien trotz Pandemie im Plan, berichtete Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag bei einer Begehung.

Leeres Theater

Zuschauer-Obergrenze trifft Theater hart

Für die Theater in Bayern ist eine Obergrenze von 50 Zuschauern bei sehr hohen Corona-Infektionszahlen ein schwerer Schlag. „Eine Begrenzung auf nur 50 Personen macht aus einem modernen, offenen Haus ein elitäres Bollwerk“, kritisierte die Bayerische Staatsoper in München, wo seit Montag verschärfte Corona-Regeln gelten. Den Häusern brechen wichtige Einnahmen weg, viele sehen sogar ihren Kulturauftrag in Gefahr. Trotzdem wollen die meisten weiter spielen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, auch wenn statt 200 nur noch 50 ...

Bayerische Staatsoper

Intendanten fordern Rücknahme der Corona-Maßnahmen

Die Intendanten bayerischer Bühnen fordern Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einem offenen Brief auf, verschärfte Corona-Auflagen für Theater zurückzunehmen. „Bisher hat es keine nachweisliche Infektion durch einen Theaterbesuch gegeben“, heißt es in dem Brief vom Freitag, den unter anderen der Intendant der Bayerischen Staatsoper, Nikolaus Bachler, Kammerspiel-Chefin Barbara Mundel und die Intendanten der Staatstheater in Nürnberg und Augsburg, Jens Daniel Herzog und André Bücker, unterschrieben haben.

 Wahnsinn und Komik liegen in Taboris „Goldberg-Variationen“ nah beieinander. Im Bild sind von links Cengiz Görür (als halbstark

Christian Stückl inszeniert Taboris „Goldberg-Variationen“

Für einen Theatermann aus Leidenschaft wie Christian Stückl war das Frühjahr ein Desaster. Sein Volkstheater geschlossen, die Passionsspiele, die nur alle zehn Jahre stattfinden, wegen der Corona-Pandemie auf das Jahr 2022 verlegt. Für Spielleiter Stückl wäre es die vierte Inszenierung der Passion gewesen. Als die Corona-Verbote gelockert wurden, tat sich fürs Theater keine Perspektive auf. Kultur ist Ministerpräsident Söder, in der Pandemie faktisch Alleinherrscher in Bayern, offensichtlich herzlich egal.