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Berghain

Berliner Clubs sehen Existenz bedroht

Mit der seit fast drei Wochen andauernden Schließung wegen der Corona-Krise sehen sich viele Clubs der international bekannten Berliner Nachtszene unmittelbar in ihrer Existenz bedroht.

„Wir waren die ersten, die zugemacht haben, und werden wohl die letzten sein, die wieder aufmachen können“, sagte Pamela Schobeß, Chefin des Clubs „Gretchen“, am Mittwoch in Berlin während eines Streamings der von den Einrichtungen getragenen Clubcommission.

Kater Blau

Berliner Clubs zufrieden mit Livestream

Der tägliche Livestream mit DJ-Sets aus den wegen der Corona-Krise geschlossenen Berliner Clubs soll angesichts des Erfolges über die Hauptstadt hinaus ausgeweitet werden.

Von der kommenden Woche an wollen sich auch Clubs etwa aus Hamburg, München, Leipzig, Wien oder Amsterdam an #UnitedWeStream beteiligen, wie der Sprecher der Clubcommission, Lutz Leichsenring, der dpa sagte.

Nach der ersten Woche der Streams sprach Leichsenring von mehr als drei Millionen Unique Usern auf der Seite.

Berliner Nachtleben

Erstes DJ-Set im Livestream der geschlossenen Berliner Clubs

Mit einem Set der Berliner DJane Jamiie haben die wegen des Coronavirus geschlossenen Clubs der Hauptstadt am Mittwochabend ihren Livestream von ihren teils weltbekannten Dancefloors eröffnet.

Mit der Aktion #UnitedWeStream will die Clubszene um ihr Überleben angesichts weggebrochener Umsätze kämpfen. Täglich sollen von 19.00 Uhr an DJ-Sets zunächst bis Mitternacht live über das Internet gestreamt werden. Den Anfang machte das an der Spree zwischen Kreuzberg und Friedrichshain gelegene „Watergate“, einer der angesagten Clubs der ...

Berliner Nachtleben

Kulturbranche kämpft mit Coronavirus

Das neue Coronavirus macht vor der Kultur nicht halt. Die Intervalle zwischen Absagen auch großer und branchenwichtiger Veranstaltungen werden immer kürzer.

Die Leipziger Buchmesse fällt genauso aus wie etwa Buchmessen in Bologna, Paris und London oder die Kunstmessen Art Basel Hongkong und Art Dubai. Doch es trifft auch die Kleinen. Der berühmte KitKatClub in Berlin cancelt eine Veranstaltung ebenso wie das Kunsthaus Dahlem. Begründung jeweils: Sars-CoV-2.

Berliner Clubs bedanken sich bei Party-Polizisten

Die Berliner Clubszene bedankt sich bei den Hauptstadt-Polizisten, die wegen einer ausgeuferten Party in Hamburg zurückgeschickt wurden. Die Beamten hätten den G20-Gipfel „mit Lebensfreunde, viel Körpereinsatz und Hingabe begleitet“, teilte die Berliner Clubcommission mit. Der Zusammenschluss der Berliner Clubs halte den Polizisten „ein paar Gästelistenplätze“ in einem Club ihrer Wahl bereit, so der Pressesprecher Lutz Leichsenring. Die mehr als 220 Berliner Polizisten waren nach Hamburg geschickt worden, um die örtliche Polizei beim ...

Schutz vor Trotteln - Berlin und die In-Debatte

Berlin (dpa) - Am Wochenende hat Berlin einen neuen Titel verpasst bekommen. „1. Weltfreiheitshauptstadt“ verkünden Klebestreifen auf den gelben Ortsschildern, wohl eine Aktion von Guerillakünstlern.

Gerade hat das US-Magazin „The New Yorker“ dem Mythos Berlin neun Seiten Text gewidmet. Der Autor, ein biederer „American hockey dad“ lernt die Freizügigkeit der Stadt kennen, den legendären Club „Berghain“ und dessen Boxen an der Tanzfläche, „groß wie ein Trabant“.

Weiter Streit um GEMA-Gebühren

Berlin (dpa) - Der Streit um die Bezahlung für die Nutzung von Musik in Diskotheken und Clubs geht auch nach einer Einigung der GEMA mit einzelnen Branchenverbänden weiter.

Die Berliner Clubcomission, die bekannte Clubs der Hauptstadt vertritt, erklärte am Dienstag, die beteiligten Verbände seien nicht ansatzweise repräsentativ. Nach wie vor gebe es keine Lösung für die Clubszene, die zum erheblichen Teil abseits der GEMA-Tarifstruktur aktiv sei, sagte der Clubcomission-Sprecher Lutz Leichsenring, der Nachrichtenagentur dpa.

Etappensieg für umstrittene Tarifreform der Gema

München (dpa) - Ist die Gema schuld, wenn demnächst Discos dichtmachen? Seit der Musikrechteverwerter die Gebühren für Tanztempel reformieren will, laufen Disco-Betreiber, Politiker und der Gaststättenverband Sturm.

Bis zu zehnfach höhere Abgaben, klagen sie, stürzten kleine Clubs in den Ruin. Stimmt nicht, sagt die Gema. Nur die Großen würden draufzahlen - kleine Betreiber sogar sparen. Nun kann die Gema einen Erfolg für sich verbuchen: Ein erster großer Verband - der Bund Deutscher Karneval (BDK) - hat die neuen Tarife akzeptiert ...