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Videobeweis

Zwischen „Quatsch“ und Verständnis: Videobeweis spaltet

Nicht im Kölner Keller, sondern in Lagos an der Algarveküste absolvieren die deutschen Spitzenschiedsrichter dieser Tage ihr Trainingslager.

Nach einer Bundesliga-Hinrunde mit vielen Scherereien um den verflixten Videobeweis müssen sich die Referees für eine heiße Rückrunde wappnen. Deshalb haben sie auch drei Arbeitsstationen für Simulationstraining dabei. So unklar derzeit ist, wer deutscher Fußball-Meister wird, so eindeutig scheint: Die Debatten um Handspiele und strittige Abseitspositionen werden weitergehen.

Fußball-Regelhüter

Regelhüter bleiben bei Grundsatz: „Abseits ist Abseits“

In der Diskussion um die Nutzung des Videobeweises bei knappen Abseitsentscheidungen planen die Regelhüter des International Football Association Board keine weitreichenden Änderungen.

„Wenn die Bilder mit kalibrierten Linien und dem Lot zeigen, dass eine Abseitsstellung vorliegt, dann soll sich der Video-Assistent weiterhin melden“, sagte IFAB-Geschäftsführer Lukas Brud bei „sportschau.de“. „Auch wenn es nur um einen Zentimeter geht. Abseits ist Abseits.

Jochen Drees

DFB-Videochef: Durchsagen „perspektivisch“ eine gute Option

DFB-Projektleiter Jochen Drees hält Durchsagen der Schiedsrichter nach Videobeweis-Entscheidungen noch auf dem Feld „perspektivisch für eine gute Option“. Das sagte der frühere Unparteiische im Gespräch mit „sportschau.de“.

So könnten die Zuschauer „stärker“ mitgenommen werden. Allerdings sei noch unklar, inwieweit das regelgebende International Football Association Board (IFAB) solche Reformen anstrebe. Es sei deshalb zu früh zu sagen, dass in den deutschen Stadien bald Durchsagen der Schiedsrichter zu hören sein werden.

Elfmeter

Medien: IFAB will Elfmeterregel teilweise rückgängig machen

Nach der massiven Kritik bei der Frauen-WM soll die umstrittene Elfmeterregel einem Medienbericht zufolge wieder teilweise rückgängig gemacht werden.

Wie sportschau.de berichtet, will das für die Fußball-Regeln zuständige International Football Association Board (IFAB) die Gelben Karten für Torhüter, die beim Elfmeter die Linie verlassen, dauerhaft abschaffen - zumindest im Elfmeterschießen. Bislang hatte das IFAB die Regel bei der Frauen-WM nur ausgesetzt.

Regelhüter

Regelhüter zu Handspiel: „Nie einhundertprozentige Klarheit“

Regelwächter Lukas Brud vom International Football Association Board (IFAB) hat die geplanten Änderungen bei der umstrittenen Handspielregel erklärt.

„Die Neuerung wird sein, dass zukünftig auch unabsichtliche Handspiele definiert werden“, wird der 38-Jährige in der „Bild“-Zeitung zitiert. „Das heißt, dass auf die Konsequenz eines Handspiels und dessen Einfluss auf den Spielverlauf geachtet wird.“

Brud, der Geschäftsführer bei der obersten Regelbehörde des Fußballs ist, erklärte: „Hat ein Spieler seines Arm zum Beispiel ...

Videobeweis

Regelhüter: Videobeweis hat Fußball gerechter gemacht

Lukas Brud vom International Football Association Board (IFAB) wertet die Einführung des Videobeweises als vollen Erfolg.

„Der Videobeweis hat seinen Anspruch, den Fußball gerechter zu machen, erfüllt. Das zeigt die Hinrunde der Bundesliga, in der 40 falsche Entscheidungen korrigiert wurden. Die Spiele sind wesentlich fairer geworden“, sagte Brud, der Geschäftsführer bei der obersten Regelbehörde des Fußball ist, dem Fachmagazin „Kicker“.

Video-Assist

Videobeweis: WM-Einsatz immer wahrscheinlicher

Ungeachtet der vielen kritischen Stimmen aus Deutschland soll der Videobeweis sehr wahrscheinlich auch bei der Fußball-WM in Russland zum Einsatz kommen.

Die Mitglieder des International Football Association Board (IFAB) zogen bei einem Treffen in Zürich eine positive Bilanz des internationalen Experiments. „Wir haben uns die Ergebnisse angeschaut, und die sind sehr ermutigend“, sagte IFAB-Geschäftsführer Lukas Brud.

Die zuvor angekündigte klare Empfehlung an die Generalversammlung des IFAB wurde aber zumindest öffentlich ...

Videobeweis

Fußball-Regelhüter wollen an Videobeweis festhalten

Die obersten Regelhüter des Fußballs wollen an dem heftig diskutierten Videobeweis festhalten und Fans in Zukunft die Übertragung der überprüften Situationen im Stadion ermöglichen. Das berichtet der „Kicker“.

Das Fachmagazin beruft sich dabei auf die Ergebnisse einer Zwischenbilanz, die das „International Football Association Board“ (IFAB) zusammen mit Vertretern jener Verbände gezogen hat, in denen der Videobeweis in dieser Saison testweise zum Einsatz kommt.

«Poppy»-Armbinde

England und DFB-Team ehren Kriegsgefallene

Mit einer starken Geste wollen England und Deutschland am Freitag beim Fußball-Länderspiel in London ihre Solidarität zum Ausdruck bringen.

Wie der englische Fußball-Verband FA und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekanntgaben, werden beide Teams im Wembley-Stadion mit „Poppy“-Armbinden auflaufen und so gemeinsam an die in Kriegen gefallenen Soldaten erinnern.

Die rote Klatschmohnblüte tragen viele Briten traditionell rund um den Remembrance Day, der am kommenden Sonntag begangen wird, an ihrer Kleidung.

Rooney mit «Poppy»-Symbol

England will mit „Poppy“-Symbol gegen Deutschland spielen

Die englische Fußball-Nationalmannschaft soll beim kommenden Freundschaftsspiel gegen Deutschland mit „Poppy“-Armbinden auflaufen.

Der nationale Fußball-Verband FA gab bekannt, dass er für die Partie am 11. November im Wembley-Stadion eine entsprechende Genehmigung beim Weltverband FIFA beantragt hat. Um die symbolische rote Klatschmohnblüte und das Tragen auf dem Spielfeld hatte es im vergangenen Jahr noch einen öffentlichen Streit mit der FIFA gegeben.