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Luisa Neubauer

Klimaaktivistin Neubauer will Druck auf Parteien hochhalten

Die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer will im kommenden Wahljahr mit der Bewegung Fridays for Future die Parteien stärker bei den Klimazielen in die Pflicht nehmen.

„Es geht darum, dass die Parteien zeigen, dass sie Paris einhalten wollen und das auch artikulieren können in ihren Programmen“, sagte Neubauer im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl 2021. Das sei der Anspruch, der vom Pariser Klimaabkommen abgeleitet sei. „Wir werden alles dafür tun, den Druck entsprechend aufzubauen“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Auf dem Feld

EU-Parlament stimmt für Agrar-Kompromiss

Ungeachtet der Kritik von Umweltaktivisten und Naturschutzverbänden hat das Europaparlament seine Position zur geplanten milliardenschweren EU-Agrarreform verabschiedet.

Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Freitag einem Kompromiss zu, der Ergebnis mehrerer Abstimmungsrunden diese Woche war. Bereits am Mittwoch hatten sich die EU-Staaten auf eine Linie verständigt. Somit können beide Seiten in Kürze Verhandlungen miteinander über die Reform aufnehmen.

Katharina Barley

Europa-SPD will gegen Vorschlag zu EU-Agrarpolitik stimmen

Kurz vor der entscheidenden Abstimmung des Europaparlaments zur Reform der EU-Agrarpolitik haben die SPD-Abgeordneten angekündigt, den vorliegenden Vorschlag abzulehnen.

Sie stimme für nichts, was sich nicht mit dem „Green Deal“ oder dem Pariser Klimaabkommen vereinbaren lasse, erklärte die Vizepräsidentin des Parlamentes, Katarina Barley, am späten Donnerstag auf Twitter.

Das Europaparlament stimmt seit Dienstag über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) für die kommenden Jahre ab.

Demonstration in Stuttgart

Fridays for Future trotzt Pandemie und Regen

Berlin und Kiew, Stockholm und Seoul, Sydney und Edinburgh: Wenn die Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future zum Protest aufruft, gehen Menschen rund um den Globus auf die Straße.

Inmitten der Corona-Krise demonstrierten die Aktivisten am Freitag erstmals seit Monaten wieder im großen Stil - weil auch während der Pandemie die Erderhitzung keine Pause macht, wie sie sagten.

In Berlin und vielen anderen deutschen Städten schränkten nicht nur die Hygiene- und Abstandsregeln die Versammlungen ein, auch der Regen machte den ...

Bundeswirtschaftsminister Altmaier

Altmaier überrascht mit Klimaschutz-Offensive

Angesichts der Dramatik des Klimawandels wirbt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für einen „historischen Kompromiss“ zwischen Klima und Wirtschaft.

Der CDU-Politiker forderte am Freitag in Berlin, dem Klimaschutz in der Politik Vorrang einzuräumen und zugleich die Unternehmen vor Nachteilen im Wettbewerb zu schützen. „Ich bin der Auffassung, dass wir Klimaschutz als die zentrale und vorrangige Herausforderung unser Generation begreifen und auch entsprechend handeln müssen“, sagte Altmaier.

Sechs junge Portugiesen verklagen 33 Länder

Klimaklage der Kinder gegen Deutschland & Co.

Mariana ist erst acht Jahre alt, aber die ebenso junge wie tapfere Portugiesin nimmt es in ihrem Kampf um eine bessere und sicherere Zukunft für ihre Generation sogar mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf.

Wegen des Klimawandels verklagte sie am Donnerstag Deutschland und 32 weitere Länder beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg. Mitkläger bei dieser ungewöhnlichen Aktion sind zwei ältere Geschwister des Mädchens aus Leiria im Zentrum Portugals sowie drei Freunde.

Schaufelbagger im Hintergrund

Demo und Besetzung in Garzweiler

Braunkohlegegner haben am Sonntag einen Kohlebagger im rheinischen Tagebau Garzweiler besetzt. Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die sich vor Ort an einer Kundgebung beteiligte, verteidigte die Aktion.

Die Ungerechtigkeit sei hier so groß, dass man sich dagegen wehren müsse, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Am Nachmittag beendete die Polizei die Aktion.

An der Kundgebung beteiligten sich nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 1000 und 3000 Menschen.

Brände im brasilianischen Amazonas - Mercosur

Merkel zweifelt an Umsetzung des Mercosur-Abkommens

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der Abholzung im Amazonas-Gebiet „erhebliche Zweifel“ an der Umsetzung des EU-Handelsabkommens mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur.

Man sehe „mit großer Sorge“ auf Abholzung und Brandrodungen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. „Und in dem Zusammenhang stellen sich ernsthafte Fragen, ob eine Umsetzung des Abkommens in dem intendierten Geist zur Zeit gewährleistet wäre.

Greta Thunberg

Greta Thunberg fordert Mut von Merkel

In brütender Hitze, in Sichtweite des Kanzleramts, machte Greta Thunberg klar, was sie von Angela Merkel erwartet.

„Wir wollen, dass Anführer aktiv werden und die Klimakrise wie eine Krise behandeln“, sagte die 17-Jährige Schwedin und weltberühmte Klimaaktivistin am Donnerstag in Berlin, nachdem sie und drei Mitstreiterinnen von Fridays for Future mit der Bundeskanzlerin gesprochen hatten. „Sie hat eine riesige Verantwortung, aber auch eine riesige Chance, so eine Anführerin zu werden.

Neubauer und Thunberg

Fridays for Future will wieder weltweit auf die Straße

Die Klimabewegung Fridays for Future will trotz der Corona-Krise im Herbst wieder weltweit auf den Straßen demonstrieren.

„Nach langen Abstimmungen mit Aktivistinnen und Aktivisten aus der ganzen Welt haben wir uns entschieden, für den 25. September zum nächsten globalen Klimastreik aufzurufen“, sagte die Aktivistin Luisa Neubauer der Deutschen Presse-Agentur. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen; konkrete Aktionsformate würden noch erarbeitet.