Suchergebnis

Xi Jinping in Rom

„Empfang wie für einen König“: Italiens Flirt mit China

Mehr Geld für Häfen und Straßen, mehr Touristen, mehr Kultur: Italien verspricht sich von einer umstrittenen Annäherung an China Vorteile auf allen Ebenen.

Als erstes Land der sieben großen Industrienationen G7 will sich Italien diesen Samstag dem chinesischen Mega-Infrastrukturprojekt „Neue Seidenstraße“ anschließen. Zum Auftakt einer Europareise von Chinas Staatspräsident Xi Jinping rollte ihm Rom am Freitag den roten Teppich aus.

Italiens Präsident Sergio Mattarella spielte nach einem Treffen mit Xi auf Bedenken ...

Ausgebrannter Schulbus

Mann steckt Schulbus in Italien in Brand - Kinder in Panik

Ein Mann hat in Italien einen Bus voller Schulkinder in seine Gewalt gebracht und dann in Brand gesetzt. Der italienische Staatsbürger mit senegalesischen Wurzeln bedrohte etwa 50 Kinder in der Nähe von Mailand mit dem Tod, bevor die Polizei alle in einer dramatischen Aktion retten konnte.

Die Staatsanwaltschaft geht auch einem terroristischen Motiv nach. Der 47-Jährige soll während der Tat Bezug auf den Tod von Migranten im Mittelmeer genommen haben.

 Giuseppe Conte, Ministerpräsident von Italien, bei seiner Rede vor dem Europaparlament.

Italien will mit Europa-Kritik punkten

Recht ungemütlich wurde es für Italiens Regierungschef Giuseppe Conte im Europaparlament in Straßburg. Im Rahmen einer Debattenserie über Europas Zukunft haben sich bereits Angela Merkel, Emmanuel Macron und viele ihrer Kollegen den kritischen Fragen der Abgeordneten gestellt. Nun war Conte an der Reihe. Mit ihm gingen die Parlamentarier am Dienstagabend besonders scharf ins Gericht – obwohl der versuchte, sich als engagierter Europäer darzustellen.

Frankreich-Italien-Krise: Macron telefoniert mit Mattarella

In der diplomatischen Krise zwischen den EU-Partnern Frankreich und Italien reden die Staatsspitzen miteinander. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron habe mit seinem italienischen Kollegen Sergio Mattarella telefoniert, teilte der Élyséepalast am späten Abend in Paris mit. Die beiden Präsidenten schlugen laut Mitteilung versöhnliche Töne an. Nach einem unangemeldeten Besuch des römischen Vize-Regierungschefs Luigi Di Maio bei Aktivisten der „Gelbwesten“ in Frankreich hatte Paris in der vergangenen Woche seinen Botschafter aus der ...

Giuseppe Conte

Conte für stärkeres EU-Parlament und bürgernahes Europa

Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte hat mehr Befugnisse für das Europäische Parlament gefordert.

Dieses sei die vom Volk legitimierte Institution auf EU-Ebene, sagte Conte am Dienstag vor den Abgeordneten. Das Parlament solle selbst Gesetze einbringen können und mehr Untersuchungsrechte bekommen.

Insgesamt sei die zentrale Aufgabe, die Europäische Union bürgernäher zu machen, sagte Conte. Sie müsse ein „Projekt für das Volk“ werden.

ARCHIV - 17.01.2019, Italien, Rom: Matteo Salvini, Innenminister von Italien, gibt eine Pressekonferenz. (zu dpa «Salvini schläg

Wahlkampfgetöse von Rechtsaußen: Warum der Streit zwischen Italien und Frankreich eskaliert

Wenn der Europawahlkampf ein Auftaktdatum hat, dann ist es wohl der 7. Februar. Nicht weil da irgendwelche wichtigen Wahlkampfveranstaltungen stattgefunden hätten. Sondern weil da klar wurde, wo in den nächsten Wochen die Fronten verlaufen werden. Nämlich zwischen Populisten und jener Gruppe, die Emmanuel Macron die „Progressiven“ nennt.

Der französische Präsident ist nicht nur das Ziel der Rechtspopulistin Marine Le Pen, sondern auch ihrer Gesinnungsgenossen in Europa.

Luigi Di Maio

Verhärtete Fronten zwischen Paris und Rom

In der diplomatischen Krise zwischen den EU-Partnern Frankreich und Italien sind die Fronten verhärtet.

Der französische Regierungssprecher Benjamin Griveaux machte den italienischen Vize-Regierungschef Luigi Di Maio und seinen unangemeldeten Besuch bei Aktivisten der „Gelbwesten“ in Frankreich für den Rückruf des französischen Botschafters verantwortlich. „Das ist kein dauerhafter Rückruf“, sagte er dem Radiosender Europe 1. Aber man wolle ein Signal nach Italien senden.

Macron empfängt Conte

Frankreich ruft Botschafter aus Italien zurück

Wochenlange Streitereien zwischen Frankreich und Italien haben sich zu einer handfesten politischen Krise zugespitzt. Paris beorderte am Donnerstag seinen Botschafter aus dem Nachbarland für Gespräche zurück.

Die jüngsten Einmischungen Italiens seien eine „inakzeptable Provokation“, teilte das französische Außenministerium zur Begründung mit. „Sie verletzen den Respekt, den demokratisch und frei gewählte Regierungen einander schulden.“

Zu dem Eklat dürfte auch ein Treffen des italienischen Vize-Regierungschefs Luigi Di ...

Weiter populär: Italiens Innenminister Matteo Salvini

Auf dem Weg in die Regierungskrise: Warum in Italien die Zeichen auf Sturm stehen

Stehen bald schon Neuwahlen in Italien an? Die Zeichen stehen auf Sturm. Je länger die Koalition aus der populistischen 5-Sterne-Bewegung M5S und der nationalistisch-europafeindlichen Lega besteht, desto deutlicher treten die gravierenden Unterschiede zwischen den Parteien hervor.

Die Lega will unter allen Umständen, dass die Schnellzugverbindung TAV zwischen dem norditalienischen Turin und dem französischen Lyon fertiggestellt wird, an der seit Jahren gebaut wird.

Leonardo da Vinci

Hype und Streit um Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci kannte keine Grenzen. Weder in der Kunst noch im wahren Leben. Er interessierte sich für Pferdefüße genauso wie für Krebse, Kriegsgeräte, Tauchanzüge oder mechanische Flügel. Er malte, baute, tüftelte ohne Unterlass. Universalgenie nennt man ihn daher.

Doch so universal darf der Renaissance-Künstler, Erfinder, Musiker und Philosoph derzeit überhaupt nicht sein. Denn zum Jubiläum seines 500. Todestages am 2. Mai will sich Italien „sein Genie“ nicht wegnehmen lassen - schon gar nicht von Frankreich.