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Beim ökumenischen Bibelgespräch bringt Pfarrer Rudolf Hagmann die Schönheit und Interpretationen des Hohelieds näher.

„Schön bist du, meine Freundin“

Die ökumenische Bibelwoche lädt in diesem Jahr dazu ein, Schönheiten in der Bibel zu entdecken, Liebeslieder in einer Deutlichkeit, wie man sie dort wohl nicht erwarten würde. Am ersten Abend hat Pfarrer Rudolf Hagmann von der katholischen St. Gallusgemeinde im evangelischen Gemeindehaus in das „Hohelied der Liebe“ aus dem Alten Testament eingeführt.

„Ja, schön bist du, meine Freundin! Du bist so wunderschön... Bis es Tag wird und die Schatten fliehen, will ich hingehen und bei dir ruhen.


Die Akteure des Wörter Beitrags zum Reformationsjubiläums am Samstagabend in der Martin-Luther-Kirche in Wört-Bösenlustnau; von

Katharina von Bora liest Luther die Leviten

Es ist erstaunlich, mit wie viel Kreativität an das Jubiläum von Luthers Thesenanschlag an der Schlosskirche von Wittenberg gedacht wird. Die evangelische Kirchengemeinde Wört hatte aus diesem Anlass drei Musiker und eine Schauspielerin in ihre Martin-Luther-Kirche geladen.

Die Schwäbisch Haller Darstellerin Christine Häussler rezitierte aus den Reden von Katharina von Bora nach dem Bestseller von Christine Brückner „Wenn du geredet hättest, Desdemona“.

Beim Sommerkonzert in der Schlosskirche haben das Blockflötenconsort B-Five und der Tenor Johannes Weiss (rechts) in die Zeit de

Auch Luther liebte die Geselligkeit und den Tanz

„Musica, zur Lust und Freud“ hat das Blockflötenconsort B-Five am Sonntagabend beim dritten Sommerkonzert in der Schlosskirche versprochen und die Zuhörer mit exquisitem Klang erfreut. Mit dabei war diesmal auch der Tenor Johannes Weiss, als Sänger, Dirigent und Cembalist ein ausgewiesener Spezialist für Alte Musik wie die Musiker. Zusammen führten sie mit Liedern und Tänzen in die Zeit der Reformation.

Wie Kantor Sönke Wittnebel in seiner Begrüßung sagte, war es eine seltene Ausnahme, dass er ein Ensemble zwei Jahre hintereinander ...


Engagiert spielen Mitglieder des Blockflötenensembles „Pipelife“ mit Gritli Kohler-Nyvall (links). Anspruchsvolle
 sakrale und

Eine Collage rund um das Leben von Martin Luther

„Musik aus der Reformationszeit sowie Szenen aus dem Leben Martin Luthers“ sind auf dem Musica-Programm in der evangelischen Johanneskirche VS-Schwenningen gestanden. Geboten wurde eine gelungene Collage, die mit viel Beachtung durch das Publikum aufgenommen wurde.

So stand der Samstag-Spätnachmittag auf drei Säulen: Pfarrerin Brigitte Güntter sprach wichtige Lebensstationen Luthers an, wies auf den Anstoß gebenden Ablasshandel genau so hin, wie auf Disputationen, Heirat mit „Herrn Käthe“ und die Begegnung mit dem Tod.

Das Vokalensemble Sachseln weitet die Visionen des Niklaus von Flüe mit „Musica mystica“ im Münster Heiligkreuztal.

Visionen des Glaubens mit Musik ausgeweitet

Zum 600. Geburtstag von Niklaus von Flüe haben die Schweizer Künstler Alois Spichtig und Toni Halter 16 seiner Visionen an der Klostermauer Heiligkreuztal in Halbreliefs dargestellt. Zu fünf von ihnen hat das Vokalensemble der Kantorei Sachseln im Münster Heiligkreuztal ein als „Musica mystica“ bezeichnetes Konzert gegeben, das Vokalmusik vom frühen Mittelalter bis in die Neuzeit mit den Visionen von Bruder Klaus in Verbindung brachte.

Zu den Visionen Stern, Gottesantlitz, Reinigende Feile, Turm und Rad hatte Chorleiterin Cornelia ...


Brigitte Wendeberg (rechts) dirigierte den Ebinger Kammerchor bei der A-cappella-Passionsmusik aus verschiedenen Epochen in der

Ergreifend wie letzte Aufschreie

Der Kammerchor Ebingen unter der Leitung von Brigitte Wendeberg hat bereits zum dritten Mal in sieben Jahren in der evangelischen Kirche anspruchsvolle A-cappella-Musik dargeboten. Passend zur Fastenzeit waren es reine A-cappella-Passionswerke aus verschiedenen Epochen unter dem Titel „Chormusik zur Passion“ – Stücke voller Tristesse, nichts Romantisches, keine jubelnden Lobgesänge. Vielleicht war das der Grund dafür, dass nur gut 50 Zuhörer – fast ausschließlich Freunde und Bekannte der Choristen sowie Sänger aus anderen Chören – dem Konzert ...

Reiche Verzierungen und langer Atem

Wie aus dem Nichts ist ein kleines Festival aufgetaucht, das zwar in Tettnang zu Hause ist, aber im Lindauer Münster sein Eröffnungskonzert gestaltet hat: „Tage Alter Musik am Bodensee“ heißt es, steht unter der künstlerischen Leitung des Harfenisten Maximilian Ehrhardt und rückt in einem weiteren Konzert am heutigen Samstag den 1752 in Tettnang geborenen Klosterkomponisten Meingosus Gaelle in den Mittelpunkt.

In eine noch frühere Zeit, das 16.

Die fünf Sängerinnen von „Wishful Singing“ beeindrucken mit der großen Bandbreite ihres Könnens.

Singfreude steckt das Publikum an

Das Programmjahr der Gesellschaft Kunst und Kultur (Kuku) hat wunderbar begonnen: Fünf junge Sängerinnen verblüfften das große Publikum gestern im Leopoldsaal regelrecht mit kunstvollem, mal ernstem und mal heiterem Gesang. Das Konzert im Leopoldsaal war ein musikalischer Genuss - eine Begegnung mit fünf Stimmen, die jeweils über eine gehörige Portion Persönlichkeit verfügten.

„Wishful Singing“ - das sind fünf Frauen, die nicht nur von ihren Sehnsüchten, Leidenschaften und Wünschen singen.

Vom Zauber der Renaissancemusik

Unter dem Titel „L’amour, la mort et la vie“ haben vier Gesang- und Musikensembles vom Bodensee allein oder in verschiedenen Kombinationen in der evangelischen Friedenskirche in Langenargen Musik der Renaissance geboten. Am Freitagabend waren längst nicht alle Plätze besetzt, gastierte doch gleichzeitig bei den Langenargener Schlosskonzerten das international bekannte Szymanowski-Quartett.

Der Kreis derer, die sich von Musik der Renaissance angesprochen fühlen, ist naturgemäß klein, klingt sie doch selbst für Barock oder Klassik ...

Zuhörer erleben edles Musizieren

Ein edles Konzertieren haben die Zuhörer in St.Gallus erlebt. Das Ensemble "La Giralda" spielte Musik auf historischen Instrumenten. Eine der besten deutschen Zinkistinnen, Martina Bulla, spielte diese heikle Holztrompete vorzüglich, ebenso kompetent war Tilla Dotzler auf Bass-und Diskantgambe.

Die Leiterin des Ensembles, Regina Sanders, auf Blockflöte und Dulzian kompetent, und ihr Mann Bernard Sanders am Portativ (kleine Orgel), hatten ein interessantes Programm mit Musik von 1500 bis 1700 zusammengestellt.