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Das Mühlheimer Rathaus im Jahre 1910.

Rathaus soll ursprüngliches Erscheinungsbild erhalten

Das historische Rathaus in der Hauptstraße gehört zu den großen Baustellen der Stadt Mühlheim. Im kommenden Jahr soll die Fassade des mehr als 600 Jahre alten Gebäudes saniert werden. Dabei ist geplant, die Säulenhalle in die frühere Form zurückzuversetzen.

Die Eckpfeiler des Sanierungskonzepts, das Verbandsbaumeister Aldo Menean und sein Mitarbeiter Gottlieb Riedinger ausgearbeitet haben, hat der Gemeinderat bereits im September vergangenen Jahres beschlossen.

 Zur Einweihung des Gemeinschaftshauses kam 1951 eine ganze Menschenmenge. Die Stadtkapelle umrahmte die Feier musikalisch.

70 Jahre Mühlheimer Gemeindehaus: Badeanstalt, Backraum, Milchsammelstelle und mehr

Ein bekanntes Gebäude der Stadt Mühlheim feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag: das Gemeinschaftshaus. Heute sind in dem Gebäude Wohnungen untergebracht, doch das war nicht immer so. Stadtarchivar Ludwig Henzler und Ursula Scheunemann, Vorsitzende des Heimatvereins, blicken auf die Anfänge des Bauwerks zurück.

Mit der Feststellung: „Badeanstalt, Waschanstalt, Mangelstube, Backraum und Milchsammelstelle in einem Haus“ wurde 1951 das ungewöhnliche und gemeinnützige Bauwerk der Öffentlichkeit übergeben.

Das historische Mühlheimer Rathaus wirft die Frage auf: Bleibt die Balustrade erhalten oder kommt sie weg?

Rathaussanierung: Offenes Erdgeschoss wird befürwortet

Im kommenden Jahr soll die Fassade des mehr als 600 Jahre alten Mühlheimer Rathauses saniert werden. Das von Verbandsbaumeister Aldo Menean und seinem Mitarbeiter Gottlieb Riedinger ausgearbeitete Sanierungskonzept für die Generalsanierung der Fassade sieht Gesamtkosten von fast 782 000 Euro bei zugesicherten Zuschüssen von 140 290 Euro vor. Diesem Konzept hatte der Mühlheimer Gemeinderat in seiner Sitzung am 15. September 2020 zugestimmt.

Neben dem Sanierungskonzept als Gesamtes, stand bei der Beratung in der Festhalle und beim ...

Medienberater Walter Bosch vom Linus Wittich-Verlag (von links), Bürgermeister Jörg Kaltenbach, Kulturamtsleiter Uwe Steinbächer

Mühlheim stellt sich mit neuem Bildband vor

Der Bildband „Mühlheim an der Donau mit Stadtteil Stetten“ ist in neuer dritter Auflage frisch aus der Druckerpresse herausgekommen. „Auf das neue Buch darf man zurecht stolz sein“, stellt Bürgermeister Jörg Kaltenbach bei der Vorstellung der Arbeit zufrieden fest. Diesmal war Mühlheims Kulturamtsleiter Uwe Steinbächer der Takt- und Ideengeber für die neue Auflage. Das neue Buch hat zwölf Seiten mehr als die Vorgängerauflage. Der Text im Bildband mit Hinweisen auf kleine und große Sehenswürdigkeiten ist diesmal zweisprachig – in deutsch und ...

Steinmetz Klaus Locher restauriert derzeit den Gedenkstein an die gefallenen Mühlheimer im Krieg von 1870/71. Das Epitaph soll n

Heimatverein Mühlheim lässt Gedenktafel restaurieren

MÜHLHEIM - Der Heimatverein Mühlheim lässt derzeit eine Tafel restaurieren, die an die Gefallenen des deutsch-französischen Kriegs 1870/71 erinnert. Wenn Corona nicht dazwischen funkt, soll sie am 30. November vorgestellt werden – einem Tag mit Symbolcharakter.

Die Schlacht bei Villiers ist einer der letzten Versuche der französischen Armee, die deutschen Truppen am Einmarsch nach Paris zu hindern. Von Mobilgarden aus der Hauptstadt unterstützt, marschiert sie Ende November bei Villiers gegen preußische, württembergische und ...

Die Balustrade steht noch im Fokus der Planungen: Sie soll durch eine Metallkonstruktion oder eine Glaswand ersetzt werden.

Rathaussanierung auf 2022 verschoben

Wird die Balustrade am historischen Rathaus im Städtle abgebaut? Es sieht ganz danach aus. Bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung haben sich der Rat, Bürgermeister Jörg Kaltenbach und Verbandsbaumeister Aldo Menean sowie Ursula Scheunemann als Vertreterin des Heimatvereins und Stadtarchivar Ludwig Henzler für einen Verzicht der Balustrade am Rathaus ausgesprochen.

Mit dem Verzicht der Balustrade soll das Rathaus wieder das Aussehen von vor 1936 erhalten.

Im Stadtarchiv von Mühlheim hat Archivar Ludwig Henzler das Protokollbuch des Veteranenvereins entdeckt, der 1871 in der Folge d

Bittere Erinnerungen auch im Kreis Tuttlingen

Im Sommer vor 150 Jahren begann der Deutsch-Französische Krieg, ein tiefer Einschnitt in der Geschichte beider Länder. Auch im heutigen Landkreis Tuttlingen hat er seine Spuren hinterlassen.

Das Leben des Mauritius Buhl, genannt Moriz, endet im Alter von nur 24 Jahren am 30. November 1870. Der junge Mann ist aus Mühlheim an der Donau in den Krieg gezogen; an einem kalten Tag fällt der Feldwebel in der ersten Schlacht von Villiers-Champigny vor den Toren von Paris.

 Das Bildstöckle wird seit vielen Jahre von Heiner Lurz betreut.

Bildstöckle erstrahlt in neuem Glanz

Bildstöckle im Allgemeinen zeugen von einer tiefen Gläubigkeit in der Region. Im Jahre 2006 wurde die Herz-Jesu-Statue im Bildstöckle am Ortsende von Mühlheim in Richtung Kolbingen mutwillig zerstört. Damals ist eine neue Figur gestiftet worden. Diese war jedoch durch Witterungseinflüsse nicht mehr zu restaurieren. Eine weitere Statue erlitt mittlerweile dasselbe Schicksal.

Nach einer Absprache mit Heiner Lurz, der das Kleinod seit Jahrzehnten betreut und schmückt, hat das Bildstöckle am Radweg in Richtung Mühlheimer Altstadt eine ...

Die Sebastians-Kapelle am Eingang in die Mühlheimer Oberstadt ist ein altes Zeugnis christlichen Glaubens. Sie wurde dort aufger

Kapelle steht dort, wo der letzte Pestkranke starb

In Mühlheim und der Region gab es auch in den vorigen Jahrhunderten Epidemien, verbunden mit großer Not und Sorgen. In solch schweren Zeiten hat die Bevölkerung dem Herrgott für bessere Zeiten oft mit einem Bildstock oder einer Kapelle gedankt. Die Mühlheimer Sebastians-Kapelle unterhalb der Oberstadt ist ein besonderer Erinnerungsort an die Pest.

Gestiftet wurde die Kapelle von der Bürgerschaft. Die Kapelle, die 1610 an der Stelle errichtet wurde, an der der letzte Pestkranke starb, gehört mittlerweile zu den Orten in der ...

Die Gaststätte „Altes Stadttor“ in der Oberstadt darf mit einer Überdachung die Außenbewirtung großzügig aufwerten.

Mühlheimer Stadttor erhält ein neues Gesicht

Die Gaststätte „Altes Stadttor“ gilt als eine Visitenkarte für die historische Oberstadt Mühlheims. Seit mehr als 30 Jahren ist das „Alte Stadttor“ eine beliebte gastronomische Adresse. Die mittlerweile achtwöchige Corona bedingte Zwangspause war für Gastronomiebetriebe in Mühlheim und der Region eine Extrembelastung. Mit einer Außenüberdachung soll die Gaststätte nun aufgewertet werden.

Seit November des vergangenen Jahres hat der qualifizierte Koch Marius Simon als Pächter das „Alte Stadttor“ übernommen und will jetzt, zusammen ...