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Studie: 30 Prozent Öko-Landbau „kein Spaziergang“

Das im neuen Naturschutzgesetz festgeschriebene Ziel von 30 Prozent Biolandbau bis 2030 ist laut einer Studie im Auftrag der Landtags-Grünen nur mit besseren Vermarktungs- und Verarbeitungsstrukturen zu erreichen. Wenn keine gezielten Maßnahmen ergriffen würden, käme man voraussichtlich nur bei etwa 15 Prozent an, sagte Burkhard Schaer vom Marktforschungsunternehmen Ecozept, das mit dem auf Biolandbau spezialisierten Forschungsinstitut Fibl Projekte eine Machbarkeitsstudie erstellt hatte.

Biobauernhof

Studie: Für 30 Prozent Öko-Landbau bessere Strukturen nötig

Das im neuen Naturschutzgesetz festgeschriebene Ziel von 30 Prozent Biolandbau bis 2030 ist nach einer Studie im Auftrag der Landtags-Grünen nur mit besseren Vermarktungs- und Verarbeitungsstrukturen zu erreichen. Wenn keine gezielten Maßnahmen ergriffen würden, käme man voraussichtlich nur bei etwa 15 Prozent an, sagte Burkhard Schaer vom Marktforschungsunternehmen Ecozept, das mit dem auf Biolandbau spezialisierten Forschungsinstitut FIBL Projekte eine Machbarkeitsstudie erstellt hatte.

 Der bayerische Grünen-Fraktionsvorsitzende Ludwig Hartmann, Jan Lorch (Vaude) und Sozialminister Manne Lucha (von links) schaue

Besuch aus der Politik: Vaude hinterlässt nachhaltig Eindruck

Wenn Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha wie jetzt am Freitag nach Obereisenbach kommt, um Vaude zu besuchen, wirkt es zu Beginn fast wie ein Familientreffen: Da wird teils geherzt, viel gelacht, die Laune ist gut. Der grüne Minister müsste die Zentrale des Outdoorspezialisten wohl nicht mehr besichtigen, so oft war er schon da. Aber er kam ja auch nicht allein.

Mit im Gepäck hatte Lucha diesmal Ludwig Hartmann, den Fraktionsvorsitzenden der Grünen in Bayern.

Trotz Förderprogramm: Unternehmen zieht es kaum aufs Land

Der ländliche Raum in Bayern kann weiterhin nur wenig von dem Wirtschaftsförderungsprogramm „Invest in Bavaria“ (IB) der Staatsregierung profitieren. 2018 verzeichnete die Agentur im Freistaat nur neun Unternehmensansiedlungen mit rund 270 Arbeitsplätzen im allgemeinen ländlichen Raum. Dies geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen im bayerischen Landtag hervor. Dem gegenüber stehen in Ballungszentren 108 Ansiedlungen mit rund 1454 Jobs sowie 4 Ansiedlungen mit 93 neuen Arbeitsplätzen in ländlichen Räumen ...

 Ludwig Hartmann

Grüne sehen ökologischen Wettbewerb mit Söder

Die Grünen im bayerischen Landtag wollen sich in Zukunft auch als „parlamentarischer Arm der bayerischen Umweltschutzbewegung“ betätigen. Derzeit überlege man, wie man das Bündnis, das das extrem erfolgreiche Volksbegehren „Rettet die Bienen“ auf die Beine gestellt hat, zusammenhalten könne, sagte Fraktionsvorsitzender Ludwig Hartmann am Montag in München.

Nächstes Projekt dieses Bündnisses könnte eine Neuauflage des Volksbegehrens gegen den Flächenfraß sein, das beim ersten Anlauf am Bayerischen Verfassungsgerichtshof (BayVerfGH) ...

Lokführer fährt eine Bahn

Lokführermangel in Bayern hat dramatische Folgen: Busse und Taxis statt Zügen

„Ich habe es aufgegeben, mit dem Zug zu fahren“, sagt Tunahan Gümüs. Es ist kurz vor 7.00 Uhr, der 16-Jährige sitzt im Expressbus auf dem Weg von Eichstätt nach Ingolstadt. Eigentlich fahre er gern mit der Bahn zur Berufsoberschule, sagt Gümüs. „Aber weil die so unzuverlässig ist, fahren wir nur noch mit dem Bus“, sagt sein 17 Jahre alter Klassenkamerad Nikola Capin. Das Zentrum von Eichstätt, der Großen Kreisstadt, in der die beiden Jugendlichen wohnen, hat seit dem 10.

Ludwig Hartmann

Landtag will Druck auf Bahnunternehmen erhöhen

Der Bayerische Landtag will die geballten Zugausfälle auf einigen Regionalstrecken nicht tatenlos hinnehmen. Die Staatsregierung soll Bahnunternehmen stärker in die Pflicht nehmen und mögliche Vertragsstrafen ausschöpfen, wie aus einem Antrag von CSU und Freien Wählern hervorgeht, der am Donnerstag auch mit den Stimmen von Grünen, SPD und FDP beschlossen wurde. Die AfD enthielt sich.

SPD und Grüne bezeichneten die Zugausfälle bei Bayerischer Regiobahn und Länderbahn als „Desaster“.

AfD will gegen Artenschutz-Gesetz klagen

Die AfD-Fraktion will vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof gegen das Artenschutz-Gesetz klagen, mit dem das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ergänzt werden soll. Das kündigte der AfD-Abgeordnete Ingo Hahn am Mittwoch in der finalen Debatte über das gesamte Artenschutz-Paket an. Der Gesetzentwurf des Volksbegehrens werde nur scheinbar vollständig und unverändert angenommen - er werde vielmehr mit dem zusätzlichen Begleitgesetz entkräftet und verändert, so Hahn.

Hubert Aiwanger

Regierung will Flächenverbrauch ohne Obergrenze halbieren

Die Staatsregierung will den Flächenverbrauch in Bayern binnen zehn Jahren halbieren, lehnt eine gesetzliche Obergrenze für neue Siedlungs- oder Verkehrsflächen aber weiter ab. Das Ziel von maximal fünf Hektar pro Tag bis 2030 soll als unverbindliche Richtgröße im Landesplanungsgesetz festgeschrieben werden, wie Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nach der Kabinettssitzung am Dienstag in München sagte.

Dabei soll nicht alles den Kommunen überlassen blieben.

Grünen-Politiker Ludwig Hartmann

Fix oder freiwillig? Streit um Flächenverbrauch geht weiter

Beim Dauerstreitthema Flächenverbrauch bleiben die Fronten zwischen der Staatsregierung und den Grünen im Landtag verhärtet. Während die Oppositionsfraktion weiterhin - und wie bei dem vor einem Jahr vor Gericht gescheiterten Volksbegehren - eine fixe Obergrenze von fünf Hektar für den täglichen Flächenverbrauch fordert, lehnt die Koalition von CSU und Freien Wählern dies nach wie vor kategorisch ab. Sie setzt hingegen darauf, dass mit freiwilligen Maßnahmen der Kommunen in etwa dieselbe Zielgröße erreicht wird.