Suchergebnis

Coronavirus-Patienten im Südwesten geht es gut

Den vier mit dem Coronavirus infizierten Patienten geht es weiterhin vergleichsweise gut. Zu den bislang erkrankten Patienten in Göppingen, Tübingen und Rottweil kamen bislang keine weiteren dazu, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. „Der Gesundheitszustand ist unverändert gut und stabil“, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Die Patienten blieben isoliert und würden beobachtet.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Südwesten bereitet sich indes auf einen möglichen Ausbruch von weiteren Erkrankungen vor.

Christoph Sonntag

Staatsanwaltschaft entlastet Kabarettisten Sonntag

In der Debatte um Fördermittel des Landes für ein Demokratieprojekt hat die Staatsanwaltschaft den Kabarettisten Christoph Sonntag entlastet.

„Bei Überprüfung der erhobenen Vorwürfe konnte kein hinreichender Tatverdacht für ein strafbares Verhalten festgestellt werden“, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde den „Stuttgarter Nachrichten“ (Freitag).

Er bestätigte auch der Deutschen Presse-Agentur, dass das Prüfverfahren eingestellt worden sei.

Das Dietrich-Theater von außen, daneben eine Frau, die Proben hält

Corona-Patient war in Neu-Ulm im Kino – das empfiehlt das Gesundheitsamt

Das Coronavirus könnte nun auch die Region erreicht haben: Wie der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Stuttgart sagte, war ein 25-jähriger Corona-Patient aus dem Landkreis Göppingen am Samstag in Neu-Ulm im Kino.

Später berichtet das Gesundheitsamt Neu-Ulm: Der Mann hat am Samstag um 20 Uhr den Film „Bad Boys for Live“ besucht, der in Saal 8 des Dietrich Theaters lief. Dort ist Platz für 330 Zuschauer, insgesamt 138 Frauen und Männer waren da.

Eine Frau zieht sich eine Atemschutzmaske auf

Das Coronavirus zeigt auch im Südwesten seine unheilvolle Dymanik

Noch ist Gesundheits- und Sozialminister Manfred Lucha offensichtlich tiefenentspannt, noch ahnt der Grünen-Politiker nichts von der unheilvollen Dynamik des Tages, an dessen Abend sieben am Coronavirus erkrankte Patienten Deutschland beunruhigen: Er begrüßt an diesem Aschermittwoch um Punkt 13 Uhr die Journalisten, die mehr über den ersten Coronavirus-Patienten in Baden-Württemberg erfahren wollen, zur Pressekonferenz.

Seine Botschaft: „Es gibt nach wie vor keinen kursierenden Virus bei uns.

Erster Coronavirus-Patient in NRW - Krisenstab im Einsatz

Newsblog: Neue Corona-Fälle in BaWü gemeldet - Spahn sieht „Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland“

In Baden-Württemberg haben sich weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Auch in der Region bereitet man sich auf eine Ausbreitung der Krankheit vor. Die Ereignissse des Tages in der Newsblog-Rückschau.

Mittlerweile vier Corona-infizierte Personen in Baden-Württemberg In Tübingen stehen mehr als zehn Oberärzte des Uniklinikums unter häuslicher Quarantäne Jens Spahn: „Wir befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland“ Ein Patient war am Wochenende noch in Neu-Ulm im Kino Baden-Württembergs ...

Coronavirus

Keine weiteren Infektionen: Patienten geht es gut

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ist nach den ersten vier Fällen in Baden-Württemberg nicht erneut gestiegen. Den bislang erkrankten Patienten in Göppingen, Tübingen und Rottweil geht es zudem vergleichsweise gut, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. „Der Gesundheitszustand ist unverändert gut und stabil“, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Die Patienten blieben isoliert und würden beobachtet, teilte das Ministerium mit.

Mitarbeiterin des Landesgesundheitsamts im Labor

„Patient Null“ aus Göppingen: Weitere Coronavirus-Fälle

Irgendwann am Nachmittag wirkte die Kette der Meldungen wie ein Dominoeffekt. Kaum hatte Gesundheitsminister Manne Lucha die Details zum ersten baden-württembergischen Coronavirus-Patienten aus dem Kreis Göppingen veröffentlicht, da schlug zunächst das Universitätsklinikum in Tübingen Alarm und meldete zwei weitere Fälle. Wenige Stunden später folgte der vierte Fall, ein Patient in Rottweil. Spätestens am Mittwoch war klar, dass das Coronavirus auf seinem rasanten Zug um die Welt auch an Baden-Württemberg nicht vorbeiziehen wird.

Manne Lucha hält eine Rede

Lucha appelliert bei geplanten Reisen an Vernunft

Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) appelliert mit Blick auf geplante Italien-Aufenthalte oder Reisen in andere vom Coronavirus betroffene Gebiete an die Vernunft der Bevölkerung. Die Menschen sollten „nicht gerade dahin gehen, wo die Lage noch unübersichtlich ist“, sagte er am Mittwoch in Stuttgart. Zu einer freien Gesellschaft gehörten auch das Umplanen und der Verzicht. Am Dienstagabend war bekannt geworden, dass sich ein 25 Jahre alter Mann aus dem Kreis Göppingen vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt hatte.

Eine Laborantin zeigt einen Test für das neue Virus 2019-nCov

Expertin: „Coronavirus trifft auf naive Bevölkerung“

Im Vergleich zur Influenza kann sich das neuartige Coronavirus nach Einschätzung der Infektionsschutz-Expertin Isolde Piechotowski weitgehend ungehindert ausbreiten. Deshalb müsse es wie im Göppinger Fall konsequent verfolgt werden. „Bei der Influenza gibt es eine Impfquote, wenngleich sie noch zu gering ist“, sagte die Mitarbeiterin des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Stuttgart. Auch sei ein Teil der Menschen immun. „Aber das Coronavirus trifft auf eine völlig naive Bevölkerung.