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Louvre-Kunstbunker in Nordfrankreich

Ein Bunker für 250.000 Kunstwerke

Aus der Luft gleicht das riesige Louvre-Kunstlager einer Sprungschanze, innen eher einem langen Verkehrstunnel. 60 Millionen Euro hat das Mega-Depot im nordfranzösischen Liévin offiziell gekostet. Dafür sollen in dem etwa 200 Kilometer von Paris entfernten Ort 250.000 Werke sicher lagern. Liévin zählt rund 30.000 Einwohner und liegt nur 600 Meter von Lens entfernt, wo der Louvre im Dezember 2012 seine Dependance „Louvre Lens“ eröffnet hat.

Die Nation habe dem Louvre Schätze anvertraut, die in Paris gefährdet und hier in Sicherheit ...

Louvre-Lens

Ist Louvre-Lens gescheitert?

Über 150 Millionen Euro hat die Architektur der Dependance des Pariser Louvre in Lens gekostet. Denn die Ausgaben sollten sich lohnen.

Mit der spektakulären Zweigstelle, die am 12. Dezember in der nordfranzösischen Stadt eröffnet wurde, verfolgten die Initiatoren hehre Ziele: Die Niederlassung des berühmten Mutterhauses in Paris sollte in der ehemaligen Bergwerksregion als Image-Polierer und wirtschaftliches Aufputschmittel dienen - so wie das Guggenheim-Museum im spanischen Bilbao.

Rechteckige Kuben

EM-Stadt Lille: Ch'ti-Bier und Schwimmbad-Museum

Durch Lille muss man mit der Nase nach oben flanieren. „Le nez en l'air“, wie in dem kleinen Stadtführer auf Französisch steht. Übertrieben haben die Autoren damit nicht. Im historischen Zentrum der Stadt steht ein barockes Haus im flämischen Baustil neben dem anderen.

Nicht nur Fußball-Fans, die zur EM nach Lille kommen, können über die Architektur staunen. Kunstvoll verzierte Mittelgiebel und religiöse Skulpturen schmücken die Fassaden aus dem 17.

Stade de Bordeaux

Die Städte und Stadien der Fußball-EM in Frankreich

In zehn Stadien in zehn Städten wird bei der Fußball-EM 2016 in Frankreich gespielt.

BORDEAUX - Seit 2007 steht die Stadt am Ufer der Garonne auf der Welterbe-Liste der Unesco. In der ganzen Welt ist die Region um die Handelsstadt für ihre hervorragende Weinlagen bekannt. Die Hauptstadt der Aquitaine hat etwa 245 000 Einwohner. Die Strände am Atlantik sind etwa 50 Kilometer entfernt. (Stade de Bordeaux, 42 000 Zuschauer, Neubau 2015, 4 Gruppenspiele, 1 Viertelfinale)

LENS - In Deutschland ist Lens wegen der schlimmen ...

Sicherheit

Sicherheit hat bei EM in Frankreich Priorität

Fußball unter Polizeischutz, Fan-Meilen mit Militärpatrouillen, Gendarmerie um die Stadien. Spieler, Fans und Besucher werden bei der Fußball-EM in Frankreich mehr Geduld brauchen als bei anderen Sportereignissen. Viel mehr Geduld - für Checks, Durchsuchungen, Inspektionen, Kontrollen.

Während Diskussionen um potenzielle Titelfavoriten, Turnierstars und Torschützenkönige noch kaum zu vernehmen sind, redet Frankreich nach den Terroranschlägen vom vergangenen Jahr über die Sicherheit bei den 51 Spielen vom 10.

Museum der Sklaverei

Guadeloupe: Umstrittene Erinnerung an die Sklaverei

Pointe-à-Pitre (dpa) – Früher stand hier die größte Zuckerrohrfabrik der Kleinen Antillen, einer Inselgruppe in der östlichen Karibik. Hunderte von Sklaven reinigten und zerteilten Tonnen von Rüben.

Ein Standort, der passender nicht sein könnte für das neue Museum der Sklaverei in Pointe-à-Pitre, einer Stadt des französischen Überseedépartements Guadeloupes. Seit Dienstag ist es geöffnet. Nicht nur die Kosten von mehr als 85 Millionen Euro sind umstritten.

Louvre-Besuch

Louvre will 2016 Mesopotamien-Schau zeigen

Als Antwort auf die Zerstörungen der antiken Kultstätten und Museen im Irak will Frankreich im nächsten Jahr eine große Ausstellung über Mesopotamien zeigen.

Der Louvre werde die Werkschau in enger Zusammenarbeit mit dem irakischen Nationalmuseum in Bagdad organisieren, wie der französische Präsident François Hollande am Mittwoch nach dem Besuch des Pariser Museums sagte. Anfang März hatte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die altorientalischen Kulturstätten Nimrud und Al-Hadra im Irak zerstört.

Musée des Confluences Opening

Lyon gönnt sich Riesenmuseum

Es ist teurer als die Louvre-Museums-Dependance im nordfranzösischen Lens und das einzigartige Museum für die Zivilisationen Europas und des Mittelmeers (MuCEM) in Marseille.

Mit knapp 300 Millionen Euro und einer Fläche von rund 24 000 Quadratmetern hat sich Lyon eines der größten und kostspieligsten Museen gegönnt, das in Frankreich in den vergangenen Jahren eröffnet wurde. Und es ist eines der umstrittensten. Viele Kontroversen haben die jahrelange Bauzeit begleitet und die Besonderheit des Museums in den Hintergrund gerückt.


Mitglieder des Baarvereins in einem gigantischen Minentrichter südlich von Ypern.

Baarverein fährt nach Verdun

Der Verein für Geschichte und Naturgeschichte Baarverein hat eine Fahrt auf die Schlachtfelder, Friedhöfe und Gedenkorte der Westfront des ersten Weltkriegs organisiert. Vier Tage war die Reisegruppe, deren Teilnehmer aus der gesamten Region stammen, unterwegs.

Die Exkursion begann mit dem Besuch in Verdun. Dort wurde der Verein vom Bürgermeister des völlig zerstörten und nicht wieder aufgebauten Dorf Fleury begrüßt. Anschließend konnten sich die 24 Teilnehmer ein eindrückliches Bild von den Schrecken des Krieges im Fort Douaumont ...

Les desastres de la guerre

Von Goya bis Richter: Entzauberung des Krieges

Lens (dpa) - Die größten französischen und deutschen Gräberfelder des Ersten Weltkrieges liegen nur wenige Kilometer vom nordfranzösischen Lens entfernt. Auch der Zweite Weltkrieg hinterließ verheerende Spuren.

Dass die Ausstellung „Les désastres de la guerre. 1800 bis 2014“ (etwa: Die Schrecken des Krieges. 1800 bis 2014) im Louvre Lens stattfindet, ist daher kein Zufall. „Die Stadt und die Region wurden von den Kriegen nicht verschont.