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Jens Spahn (links mit RKI-Chef Lothar Wieler.

Intensivstationen füllen sich – und Omikron sorgt für Unsicherheit

Mittlerweile gelten in Deutschland fast flächendeckend 2G-Reglen - also Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen, Gastronomie oder Einzelhandel nur noch für Geimpfte oder Genesene, zum Teil benötigen sogar sie einen negativen Corona-Test. Unterdessen füllen sich die Intensivstationen der Krankenhäuser weiter, die Omikron-Mutante des Virus breitet sich aus.

Allzeithoch auf Intensivstationen Auf ihrer letzten gemeinsamen Pressekonferenz riefen der scheidende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der Präsident des ...

Jens Spahn

Spahn erwartet „traurigen Höhepunkt“ um Weihnachten

Für das dringend erhoffte Eindämmen der Corona-Welle im Advent fordern Politik und Mediziner eine konsequente Umsetzung strengerer Auflagen in ganz Deutschland.

«Wir haben keine Zeit zu verlieren, keinen einzigen Tag», sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler. Der scheidende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechtfertigte umfassende Beschränkungen für Ungeimpfte, um eine noch dramatischere Zuspitzung abzuwenden.

Jens Spahn (rechts, CDU), geschäftsführender Bundesgesundheitsminister, und Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Institut

Wieler mahnt zu schnellen Verschärfungen: „Wir haben keine Zeit zu verlieren, keinen einzigen Tag“

RKI-Präsident Lothar Wieler hat eine umfassende und schnelle Umsetzung der beschlossenen schärferen Corona-Maßnahmen angemahnt.

Die neue Virusvariante Omikron sei in Deutschland angekommen, könne noch ansteckender sein als die Delta-Variante und auch bereits Geimpfte und bereits Genesene leichter infizieren, sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) am Freitag in Berlin. Omikron könnte nach seinen Worten in noch kürzerer Zeit zu noch mehr Fällen führen als die Delta-Variante.

Impfspritzen

Impfpflicht: Rechtlich möglich - auch gewollt und sinnvoll?

«Wir machen ein Impfangebot, setzen auf Freiwilligkeit und Vernunft.» Gut ein Jahr ist dieser Satz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn alt.

Allein: Mit Freiwilligkeit wurde in Deutschland bislang keine angemessene Impfquote erreicht. Die Lage ist nun äußerst kritisch - und eine allgemeine Impfpflicht erscheint immer wahrscheinlicher.

Warum wird der Ruf danach lauter und lauter?

Der relativ hohe Anteil an Ungeimpften sorgt für eine prekäre Lage in dieser vierten Corona-Welle.

Zwei Jahre Corona

Wie lange noch von der Pandemie zur Endemie?

Rund zwei Jahre sind vergangen seit den ersten Berichten über eine mysteriöse Lungenkrankheit in der chinesischen Metropole Wuhan.

Mittlerweile steckt Deutschland in der vierten Corona-Welle - der bisher schlimmsten, gemessen an der Zahl der Infizierten. Und Experten halten hierzulande noch immer so viele Menschen für empfänglich, dass das Virus weitere Wellen befeuern könnte. Hört das denn nie auf?

Corona dürfte bleiben

Ausrotten lässt sich ein so ansteckender und verbreiteter Erreger wie Sars-CoV-2 laut ...

Ein Covid-19-Patient wird auf dem Flughafen Hannover von Rettungskräften aus einem Flugzeug des ADAC entladen, um mit einem Inte

Die Corona-Lage: Volle Kliniken, Omikron und Streit um impfende Apotheker

Die Politik ringt um neue Pandemiemaßnahmen, auch wegen der Corona-Mutante Omikron. Das Bundesverfassungsgericht hat dafür in einem Urteil Raum gelassen. Aktuelle Entwicklungen im Land.

Beruhigen sich die Infektionszahlen?

Tatsächlich meldete das Robert-Koch-Institut am Dienstag 452,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche – nach dem bisherigen Höchstwert von 452,4 am Tag zuvor. Einen Rückgang der Sieben-Tage-Inzidenz hatte es zuletzt vom 2.

Coronavirus - Großbritannien

Sorge ja, Panik nein: Was bislang über Omikron bekannt ist

Die Corona-Variante Omikron (B.1.1.529) ist bereits in Deutschland angekommen. Am Sonntag wurde Fälle von Reisenden in Bayern und Hessen bekannt, die sich mit der neuen Mutante angesteckt haben. Das Gefährdungsrisiko wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "sehr hoch", weil sie ungewöhnlich viele Mutationen aufweist und steigende Infektionszahlen mit sich bringen wird. Hier erhalten Sie die wichtigsten Antworten:

Wo ist die Omikron-Variante verbreitet?

Omikron-Variante

Das wissen wir über die neue Corona-Variante

Die neue Corona-Variante namens Omikron ist in diversten Ländern auf dem Vormarsch. Das hat Auswirkungen. Die SZ beantwortet dazu die wichtigsten Fragen. 

Wie weit hat sich Omikron bereits ausgebreitet? Obwohl Südafrika sehr schnell die Welt über die neue Mutante informiert hatte, konnte die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Omikron getaufte Variante B.1.1.529 Afrika bereits verlassen und ist etwa in Großbritannien, Belgien, Tschechien, Italien und Australien aufgetaucht.

Vielerorts am Limit: Intensivstationen in Deutschland.

Newsblog: Landesregierung von Baden-Württemberg kündigt weitere Corona-Verschärfungen an

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹:  Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 138.500 (815.271 Gesamt – ca. 665.100 Genesene - 11.688 Todesfälle) Inzidenz Baden-Württemberg: 514,7 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 837.200 (5.761.696 Gesamt – ca. 4.823.700 Genesene - 100.883 Tote) Inzidenz Deutschland: 446,7 Das Wichtigste auf einen Blick: Landesregierung von ...

Reisende am Flughafen Kapstadt

Immer mehr Nachweise: Was wir bislang über Omikron wissen

Erst seit Freitag ist weltweit überhaupt allgemein bekannt, dass es sie gibt - und schon mehren sich die internationalen Nachweise der Omikron-Variante (B.1.1.529) des Coronavirus.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die außergewöhnlich viele Veränderungen im Erbgut tragende Abwandlung direkt als «besorgniserregend» ein. Doch was ist überhaupt schon zur Gefährlichkeit bekannt? Eine Übersicht.

Ist Omikron ansteckender?