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Drogenkonsument

Konkrete Vorschläge für Entkriminalisierung von Drogen

Juristen, Mediziner und Sozialwissenschaftler kämpfen für eine Entkriminalisierung von Drogen. Bei einer Tagung in Frankfurt bekräftigten die Mitglieder des sogenannten Schildower Kreises ihre Argumente und legten konkrete Vorschläge für eine Regulierung vor.

Die Mitglieder des 2007 gegründete Netzwerks wollen nach eigenen Angaben „auf die schädlichen Folgen der Drogenprohibition aufmerksam machen und legale Alternativen zur repressiven Drogenpolitik aufzeigen“.

Cannabis

Überprüfung der Drogengesetze wird gefordert

Strafrechtler und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) fordern von den Bundestagsfraktionen die Einsetzung einer Enquete-Kommission Cannabis.

23 Jahre nach der Aufforderung des Bundesverfassungsgerichts, sich mit dem Thema zu befassen, sei nichts geschehen, sagte der Strafrechtler Prof. Lorenz Böllinger der Deutschen Presse-Agentur. Im Bundestag müsse überprüft werden, ob die Betäubungsmittelgesetze aus den siebziger Jahren noch zeitgemäß seien.


Eine männliche Hanf-Pflanze steht in Stuttgart auf einem Balkon, im Hintergrund ist Timo Strohmenger, Sprecher des Cannabis Soc

Suche nach legalem Rausch: Kiffer träumen von Cannabis Social Clubs

Timo Strohmenger ist 43 Jahre alt, betreibt seit elf Jahren in Stuttgart ein Restaurant – und konsumiert regelmäßig Cannabis. „Es ist eine Diskriminierung“, schimpft er über das Verbot der Droge. „Ich will mich nicht in die Ecke stellen lassen: Rastafari – der kriegt nichts hin.“ Vor einem Jahr hat er den Cannabis Social Club (CSC) Stuttgart gegründet. Ziel der Gruppe ist ein Verein, dessen erwachsene Mitglieder Hanf selbst anbauen und zum Selbstkostenpreis konsumieren.

Strafrechtsprofessor fordert Länderhoheit für Cannabis

In der Debatte um eine Legalisierung von Cannabis fordert der Bremer Strafrechtsprofessor Lorenz Böllinger regionale Modellprojekte zur Abgabe von Cannabis. „Weil der politische Widerstand zu groß für eine baldige Legalisierung ist, wollen wir eine Experimentierklausel im Betäubungsmittelgesetz vorschlagen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die Länder sollten über Abgabemodelle selbst entscheiden. Einen entsprechenden Entwurf wollen mehrere Strafrechtsexperten zum Jahreswechsel vorlegen.

Cannabis

Experten fordern Cannabis-Liberalisierung

Breiter Konsens für die Liberalisierung von Cannabis: Experten aus verschiedenen Fachgebieten haben bei einer Tagung in Frankfurt eine Entkriminalisierung des Konsums gefordert.

Weltweit zeige sich die Erfolglosigkeit der strafrechtlichen Bekämpfung von Drogennachfrage und -angebot, betonte der sogenannte Schildower Kreis in einer Resolution. Die Initiative von mehr als 100 Strafrechtsprofessoren setzt sich für eine neue Drogenpolitik ein.

178 Schüler haben das Abi in der Tasche

Das diesjährige Abitur war für alle Schulen in Baden-Württemberg eine besondere Herausforderung, da die Zusammenführung von zwei Jahrgängen aus G8- und G9-Schülern einen erhöhten Platz- und Personalbedarf erforderte. „Wir sind froh, dass wir diese Hürde nun geschafft haben“, meinte erleichtert Schulleiter Gerhard Weithmann vom Carl-Laemmle-Gymnasium nach Abschlusder mündlichen Prüfungen am vergangenen Donnerstag.

Unter Vorsitz des externen Prüfungsvorsitzenden, Oberstudiendirektor Bernhard Nagl vom Albert-Einstein-Gymnasium ...

24 junge Menschen sagen "Ja", am Wochenende feiern zwei weitere Gruppen Konfirmation

Mit festlichen Gottesdiensten ist am vergangenen Samstag und Sonntag für 24 junge Menschen das Vorbereitungsjahr zur Konfirmation zu Ende gegangen. Höhepunkt im Konfirmationsgottesdienst war die feierliche Verpflichtung und Segnung der Jugendlichen, die sich mit ihrem "Ja" zur evangelischen Kirche bekennen und dafür um Gottes bestärkenden Segen baten. Die Konfirmanden am 5. April waren Daniel Angele, Janina Böllinger, Raphael Cravero, Natali Döbler, Nico Held, Eduard Hergert, Mike Jandl, Tamaris Kern, Felix Lorenz, Anja Pandur, Tim Robin ...

Kannibalismus-Fall: Polizei sucht mögliche weitere Opfer

Kassel (dpa) - Im Kannibalismus-Fall von Rotenburg sucht die Polizei nach möglichen weiteren Opfern des mordverdächtigen 41- Jährigen. Der Mann hatte gestanden, einen 42 Jahre alten Berliner vor laufender Kamera getötet und teilweise gegessen zu haben - angeblich mit Einverständnis des Opfers. Gegen den Ex-Oberfeldwebel war wegen des Verdachts des Lustmordes Haftbefehl erlassen worden.

Er wurde am Donnerstag weiter vernommen, wie Staatsanwalt Michael Geidies in Kassel mitteilte.

Kannibalismus kein Straftatbestand

Kannibalismus ist kein Tatbestand nach dem deutschen Strafrecht. Darauf wies der Bremer Strafrechtsprofessor Lorenz Böllinger am Donnerstag hin. Das Essen von Menschenfleisch als solches verstößt nicht gegen deutsches Recht, sagte Böllinger der dpa.

Abgesehen davon, dass der mutmaßliche Täter aus Rotenburg wegen eines Tötungsdelikts angeklagt werden wird, hätte er sich allerdings auch der Störung der Totenruhe (Paragraf 168 StGB) strafbar gemacht.