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May übersteht Misstrauensvotum

Einen Tag nach der historischen Niederlage für ihren Brexit-Deal mit Brüssel hat die britische Premierministerin Theresa May einen Misstrauensantrag der Opposition überstanden. Eine Mehrheit der Abgeordneten sprach May und ihrem Kabinett im Parlament in London das Vertrauen aus. Der britische Oppositionschef Jeremy Corbyn hatte zuvor eine Neuwahl gefordert. May konterte, eine Neuwahl würde die Spaltung im Land vertiefen, Chaos und Stillstand bringen.

Misstrauensantrag gegen britische Regierung gescheitert

Der Misstrauensantrag gegen die britische Regierung ist gescheitert. Eine Mehrheit von 325 zu 306 der Abgeordneten sprach Premierministerin Theresa May und ihrem Kabinett im Parlament in London das Vertrauen aus. Oppositionschef Jeremy Corbyn hatte zuvor eine Neuwahl gefordert. Die „Zombie-Regierung“, deren „Frankenstein-Deal“ nun offiziell tot sei, solle den Weg frei machen, sagte der Labour-Politiker. Eine Neuwahl sei „das Schlechteste, was wir machen können“, konterte May.

 Ostwürttemberg als Wirtschaftsregion könnte bei einem harten Brexit stärker als andere regionen treffen.

Drohender Brexit: Das sagt die Ostalb

In London haben britische Politiker den Deal der Premierministerin Theresa May zum Brexit abgelehnt. In dem knapp 800 Kilometer entfernten Aalen ist man über diese Entscheidung nicht begeistert. Im Gegenteil, Unternehmer, IHK und Hochschule befürchten dadurch das Schlimmste: Ein ungeregelter Austritt Großbritanniens aus der EU. Viele hoffen, dass sich das Blatt wendet und die Briten sich doch noch gegen einen Brexit entscheiden.

Die 42-jährige Barbara Madden wohnt mit ihrer fast dreijährigen Tochter Lotti und ihrem Mann Kieran, der ...

EU und Merkel fordern von London klare Linie zu Brexit

Nach der historischen Ablehnung des Brexit-Vertrages im britischen Parlament fordern EU-Spitzenpolitiker zügige Ansagen der Regierung in London. Großbritannien müsse nun alleine eine Lösungsmöglichkeit entwickeln, wurde Kanzlerin Angela Merkel nach einer Sitzung im Auswärtigen Ausschuss von Teilnehmern zitiert. Sie habe sich gegen Neuverhandlungen des Austrittvertrages zwischen London und Brüssel ausgesprochen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker habe eine gemeinsame Linie mit den europäischen Hauptstädten abgesteckt, sagte sein ...

Bunte Krawatte, markante Stimme. Der Sprecher des House of Commons, John Bercow, bei der Brexit-Debatte

Humorvoller Lautsprecher mit bunter Krawatte: John Bercow

Er war einer der Protagonisten des Tags der Brexit-Abstimmung: John Bercow, Parlamentssprecher im britischen Unterhaus. „Order, Order!“ Immer wieder unterbrach Bercow mit dem Ordnungsruf die Debatten rund um das Votum über den Brexit-Deal von Premierministerin Theresa May, den Ausruf garnierte er mit humorvoll-bestimmten Aufforderungen zur Ruhe. Solche Auftritte sind typisch für Bercow.

Der kurzgewachsene Sohn eines jüdischen Londoner Taxifahrers hat sein Außenseitertum von Kindesbeinen an durch unerschütterlichen Glauben an die ...

EU-Gipfel

Ratlos in Berlin: Kaum Spielraum für Merkel bei Brexit-Drama

Entschlossen wirkt die Kanzlerin und gefasst, als sie an diesem Mittwochmorgen vor die Kameras tritt. Etwas Neues zu sagen hat sie aber nicht zum Brexit-Drama.

„Wir warten jetzt auf das, was die britische Premierministerin vorschlägt“, sagt sie vor dem Raum 2800 des Bundestags. Dort trifft sich der Auswärtige Ausschuss, und natürlich geht es um die Abstimmungsniederlage von Premierministerin Theresa May und das Scheitern des Brexit-Deals.

Brexit

Nach dem Brexit-Debakel: Welche Optionen bleiben jetzt noch?

All das Für und Wider, die Warnungen vor Chaos und Absturz, die Appelle an die Vernunft - es hat alles nichts genützt. Das Brexit-Abkommen ist im britischen Unterhaus krachend gescheitert.

Nur zehn Wochen vor dem geplanten Austritt brauchen Großbritannien und die Europäische Union nun dringend einen Plan B. Die britische Premierministerin Theresa May hat für Montag einen Vorschlag angekündigt, und die EU blickt gespannt nach London. Doch bleiben nicht mehr viele Optionen, um einen chaotischen Bruch am Brexit-Tag 29.

Kurz: Verschiebung des Brexits möglicherweise sinnvoll

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz würde unter bestimmten Bedingungen eine Verschiebung des Austrittstermins Großbritanniens aus der EU befürworten. „Wenn es notwendig ist, Zeit zu gewinnen, sollten wir die Möglichkeit in Betracht ziehen“, sagte Kurz in Wien. Voraussetzung seien aber eine ordentliche Strategie und ein Plan. Hier sei London am Zug, seine Vorstellungen zu präzisieren. Das mit der EU vereinbarte Austrittsabkommen war gestern Abend im britischen Parlament gescheitert.

Dolores O'Riordan

Neuer Cranberries-Song ein Jahr nach Tod der Sängerin

Am ersten Todestag ihrer Sängerin Dolores O'Riordan hat sich die irische Band The Cranberries mit einem neuen Lied zurückgemeldet. Am Dienstag wurde das Stück mit dem Titel „All Over Now“ auf dem offiziellen Youtube-Kanal der Gruppe veröffentlicht.

Darin auch zu hören: O'Riordans Stimme. Den Angaben unter dem Video zufolge ist der Song die erste Single des neuen und letzten Albums „In The End“, das am 24. April erscheinen soll.

O'Riordan wurde am 15.

Corbyn

Labour-Chef Corbyn und seine seltsame Rolle beim Brexit

Im jahrelangen Brexit-Drama der Briten hat Jeremy Corbyn eine der widersprüchlichsten Rollen. Bereits Jahrzehnte, bevor der einst notorisch querschießende Hinterbänkler an die Spitze der oppositionellen Labour-Partei rückte, war er als EU-Skeptiker bekannt.

Der Londoner kritisierte den Staatenbund von links, unter anderem für seine Wirtschaftspolitik. Im September 2015, Monate vor der Brexit-Volksabstimmung der Briten, machte die Basis der britischen Sozialdemokraten Corbyn überraschend zum Kopf einer Partei, die ganz offiziell den ...