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Olympische Spiele Tokio 2020

Nach Hitze-WM kommen „heißeste Spiele“

Heiß, heißer, Tokio: Die WM in Doha ist für die deutschen Leichtathleten ein wahrer Härtetest für die Olympischen Spiele 2020.

„Die Klimabedingungen in Japan werden nicht viel anders sein“, sagte Idriss Gonschinska, Generaldirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. „Es werden die heißesten Olympischen Spiele überhaupt erwartet.“ Deshalb erproben die Gastgeber sogar, Schneekanonen gegen die im Juli zu erwartende Hitze einzusetzen.

„Hier war es hart, in Tokio wird es härter“, prophezeite Geher Jonathan Hilbert.

Vierte

Hussong verpasst Speer-Bronze - Kendricks fliegt am höchsten

Speerwerferin Christin Hussong aus Zweibrücken hat das zweite Edelmetall der deutschen Leichtathleten bei der WM in Doha ganz knapp verpasst. Die Europameisterin flog im letzten Durchgang aus den Medaillenrängen.

Für eine packende Flugshow im Stabhochspringen sorgten der 19 Jahre junge Schwede Armand Duplantis und der 27 Jahre alte Titelverteidiger Sam Kendricks aus den USA. Am Ende setzte sich der Routinier durch. Leverkusens Talent Bo Kanda Lita Baehre überzeugte bei seiner WM-Premiere als Vierter.

Champion

Kendricks Stabhochsprung-Weltmeister - Lita Baehre Vierter

Stabhochspringer Sam Kendricks hat seinen Titel bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha eindrucksvoll verteidigt.

Der 27 Jahre alte Amerikaner gewann die spannende Konkurrenz im Khalifa-Stadion mit 5,97 Metern. Europameister Armand Duplantis aus Schweden holte mit der gleichen Höhe Silber - wie einst Sergej Bubka eroberte er mit 19 seine erste WM-Medaille. Der Pole Piotr Lisek landete mit 5,87 Metern auf dem dritten Platz.

Für die beiden deutschen Stabartisten war jeweils bei 5,70 Metern Endstation: Diese Höhe ...

Christin Hussong

Das bringt der Tag bei der Leichtathletik-WM

Nach der ersten Medaille durch Gesa Krause über 3000 Meter Hindernis gehen die deutschen Leichtathleten in Doha zumindest mit Außenseiterchancen in den fünften WM-Wettkampftag. Weiteres Edelmetall nach Bronze vom Vorabend ist durchaus möglich.

Im Stabhochsprung (19.05 Uhr/ARD) mit dem schwedischen Teenager Armand Duplantis haben der deutsche Meister Raphael Holzdeppe aus Zweibrücken und Bo Kanda Lita Baehre aus Leverkusen in der Qualifikation überzeugt.

Leichtathletik-WM

Deutsches Stabhochsprung-Duo im Finale

Der deutsche Stabhochsprung-Meister Raphael Holzdeppe (Zweibrücken) und Bo Kanda Lita Baehre (Leverkusen) haben bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha das Finale erreicht.

Holzdeppe überquerte in der Qualifikation 5,75 Meter und kämpft am kommenden Dienstag (19.05 Uhr MESZ) ebenso wie Lita Baehre (5,70) um die Medaillen. Der Leverkusener Torben Blech schaffte nur 5,45 Meter und schied aus. Titelverteidiger Sam Kendricks aus den USA und sieben weitere Springer meisterten die 5,75 Meter.

Pole Lisek gewinnt in Ulm: Zweiter wird Lita Baehre

Der Pole Piotr Lisek hat mit 5,81 Meter den City-Jump der Stabhochspringer in Ulm gewonnen. Auf Platz zwei kam am Freitag Bo Kanda Lita Baehre von Bayer Leverkusen vor dem Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe aus Zweibrücken. Beide Leichtathleten übersprangen 5,61 Meter, Lita Baehre hatte jedoch weniger Versuche benötigt. Bei den Frauen siegte Stefanie Dauber vom SSV Ulm mit 4,36 Meter. Vergeblich versuchte sich Lisek an der Sechs-Meter-Höhe. Er hatte beim Diamond-League-Meeting in Monaco Mitte Juli 6,02 Meter übersprungen.

Raphael Holzdeppe

Holzdeppe deutscher Meister im Stabhochsprung

Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe hat bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Berlin im Stabhochsprung Titelverteidiger Bo Kanda Lita Baehre entthront.

Der 29-Jährige aus Zweibrücken überflog am Sonntag im Olympiastadion 5,76 Meter, der U23-Europameister aus Leverkusen kam auf 5,71. Dritter wurde dessen Clubkollege Torben Blech mit 5,51 Metern.

Die erforderlichen 5,71 Meter als Norm für die WM Ende September in Doha/Katar hatte das Trio bereits zuvor erfüllt.

Sieger

Pole Lisek gewinnt Stabhochsprung-Meeting in Wittenberg

Torben Blech hat sich beim Stabhochsprung-Meeting „Luther springt“ in Wittenberg nur dem Polen Piotr Lisek geschlagen geben müssen.

Der 24 Jahre alte Athlet von Bayer 04 Leverkusen überquerte 5,71 Meter. Der EM-Vierte Lisek, der vor wenigen Tagen beim Diamond-League-Meeting in Monte Carlo 6,02 Meter gesprungen war, schaffte zehn Zentimeter mehr. Dritter wurde Liseks Landsmann Robert Sobera (5,66) vor dem deutschen Meister Bo Kanda Lita Baehre aus Leverkusen, der ebenfalls 5,66 Meter meisterte.

Andreas Hofmann

Gute Frühform: Deutsche Leichtathleten lassen aufhorchen

Deutschlands Leichtathleten haben am Pfingstwochenende mit guten Leistungen aufhorchen lassen.

Christopher Linke stellte über 20 Kilometer den deutschen Rekord ein, Andreas Hofmann schleuderte den Speer so weit wie kein anderer Athlet in diesem Jahr und Alina Reh sorgte über 10.000 Meter für die viertschnellste Zeit einer Deutschen überhaupt.

Beim Traditionsmeeting in Rehlingen unterstrich Speerwurf-Ass Hofmann mit der Weltjahresbestleistung von 89,65 Metern seine beeindruckende Frühform im WM-Jahr.

Andreas Hofmann

Speerwerfer Hofmann siegt in Rehlingen

Speerwurf-Ass Andreas Hofmann hat erneut seine beeindruckende Frühform im WM-Jahr unterstrichen. Zwei Wochen nach seinem Sieg in Offenburg gewann der Mannheimer beim Pfingstsportfest in Rehlingen mit der Weltjahresbestleistung von 89,65 Metern.

Der 27 Jahre alte EM-Zweite von 2018 verwies den Mainzer Julian Weber (84,35) deutlich auf Rang zwei. Eine Klasse-Vorstellung bot auch Lokalmatadorin Laura Müller, die über 100 Meter in 11,15 Sekunden siegte.