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Abschlussbericht zum Wilke-Fleischskandal wird vorgestellt

Im Fleischskandal um die hessische Firma Wilke will Landesumweltministerin Priska Hinz von den Grünen am Mittag ihren Abschlussbericht vorlegen. Sie will als Konsequenz aus den Vorfällen die Lebensmittelüberwachung verbessern. Anfang Oktober hatten Behörden den Fleischhersteller Wilke geschlossen. Zuvor waren wiederholt Listerien-Keime nachgewiesen worden, die bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein können. Drei Todes- und 37 Krankheitsfälle werden mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht.

Wilke-Werksgelände

Ermittler prüfen im Fall Wilke-Wurst fast 40 Todesfälle

Im Fleischskandal um die Firma Wilke nehmen Ermittler die bislang bekannten Krankheits- und Todesfälle unter die Lupe.

Sie untersuchen, ob eine Verbindung mit den Listerienkeimen beweisbar und wie sie strafrechtlich zu bewerten ist. Unterdessen wurde bei Untersuchungen nach dem Listerien-Verdachtsfall in einer Fleischfirma im Oldenburger Münsterland ein weiterer Betrieb - und zwar im niedersächsischen Essen - vorläufig stillgelegt. Das Unternehmen äußerte sich dazu zunächst nicht.

Weiter Unklarheit über Listerien-Verdacht bei Norma

Im Fall des Listerien-Verdachts in Frikadellen der Discountkette Norma herrscht weiter Unklarheit. Von der Zentrale des Unternehmens in Nürnberg war auch am Dienstag keine Auskunft zu erhalten, wie viele der von einem Rückruf betroffenen Packungen verkauft worden sind. Am Montag hatte Norma berichtet, dass die Artikel „Gut Bartenhof Frikadelle Klassik“ und „Gut Bartenhof Frikadellenbällchen“ mit Mindesthaltbarkeitsdatum 5. November aus dem Verkauf genommen wurden.

Fleischfirma

Listerien in Frikadellen: Staatsanwaltschaft ermittelt

Der Skandal um möglicherweise mit Listerien belastete Fertigfrikadellen einer Fleischwarenfabrik aus dem Kreis Vechta beschäftigt nun auch die Staatsanwaltschaft Oldenburg.

Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit habe Strafanzeige gestellt, teilte Niedersachsens Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) mit.

Bei einer Kontrolle in der Firma in Goldenstedt am vergangenen Freitag waren Hinweise auf Listerien in Frikadellen gefunden worden.

Behörden setzen Kontrollen nach Listerien-Fund fort

Der Landkreis Vechta hat seine Untersuchungen nach dem Fund von Listerien in Fertigfrikadellen einer Fleischwarenfabrik in Goldenstedt fortgesetzt. Eine Entscheidung darüber, ob es bei der vorübergehenden Stilllegung der Produktion bleibe, sei noch nicht getroffen, sagte ein Sprecher des Landkreises. Verbraucherschützer fordern Konsequenzen aus dem Fall. Die Informationen müssten schneller und umfassender an die Verbraucher herangetragen werden, so die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Listerien

Norma informiert Kunden über Listerien-Verdacht

Der Discounter Norma hat nach eigenen Angaben die Verbraucher mit Aushängen über den Listerien-Verdacht in Frikadellen informiert. Wie eine Sprecherin der Supermarktkette in Nürnberg am Montag sagte, wurde die Ware noch am Freitagabend aus dem Verkauf genommen. Um wie viele Packungen es sich handelt und ob welche davon tatsächlich verkauft wurden, sagte sie nicht.

Die Firma Fleisch-Krone-Feinkost GmbH hatte am Freitagabend abgepackte Fertig-Frikadellen wegen eines Listerien-Verdachts zurückgerufen, die an Supermärkte von Rewe und ...

Listerien-Belastung bei Routinekontrolle aufgefallen

Der neue Listerienfall in einer niedersächsischen Fleischfirma ist offiziellen Angaben zufolge bei einer Routinekontrolle der Behörden aufgefallen. Der Kreis und das Landesamt für Verbraucherschutz entdeckten die mit den Bakterien belasteten Rückstellproben bei einer Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen für das Unternehmen, erklärte ein Sprecher des Landkreises Vechta. Die Fleisch-Krone Feinkost GmbH hatte Frikadellen wegen Listerien-Verdacht zurückgerufen und erklärt, Grund für den Rückruf seien Ergebnisse eigener Kontrollen gewesen.

Listerien

Listerien in Frikadellen: Schon früher Hygienemängel bekannt

Listerienfunde bei einem Fleischwarenhersteller aus dem Oldenburger Münsterland haben die Behörden zu weiteren Untersuchungen veranlasst.

Lebensmittelkontrolleure untersuchten am Montag die Betriebsstätte in Essen im Landkreis Cloppenburg. „Gravierende Hygienemängel wurden nicht festgestellt“, sagte ein Sprecher des Landkreises. Es sei bei der Unternehmenszentrale von Fleisch-Krone Feinkost auch kein belastendes Material gefunden worden.

Listerioseausbruch mit mehreren Erkrankten und zwei Toten

Bei einem mittelschweren Listerioseausbruch sind seit 2017 in Deutschland insgesamt 15 Menschen erkrankt und zwei davon gestorben. Das teilte das baden-württembergische Verbraucherschutzministerium mit Verweis auf einen nicht-öffentlichen Situationsbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) mit. Solche Ausbrüche kommen immer mal wieder vor. Noch ist unklar, wie es zu dem Listerioseausbruch kam.

Im vergangenen Jahr erkrankten dem RKI zufolge 701 Menschen in Deutschland an Listeriose.

Listerien-Verdacht: Zulassung für betroffenen Betrieb ruht

Nach Bekanntwerden eines Listerienverdachts in Fertig-Frikadellen haben die Behörden in Niedersachsen das Ruhen der Zulassung für den betroffenen Betrieb angeordnet. Diese Konsequenz sei für den Standort Goldenstedt der Firma Fleisch-Krone angeordnet worden, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Verbraucherschutzministeriums. Damit könne das Unternehmen derzeit nicht mehr am Handel teilnehmen. Die Fleisch-Krone Feinkost GmbH hatte zuvor vorsorglich Frikadellen wegen des Verdachts auf Listerien zurückgerufen.