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Mann mit Robe im Unterhaus

Den Humor im Brexit-Wirrwarr nicht verloren

Trotz des schier endlosen Brexit-Streits haben britische Politiker ihren Humor nicht eingebüsst. Lindsay Hoyle, 62, beispielsweise hat sich kürzlich einen Papagei angeschafft und das Tier nach dem amtierenden Premierminister Boris Johnson genannt.

Am späten Montagabend wurde Labour-Mann Hoyle zum 158. Speaker des Unterhauses gewählt. Hartnäckig halten sich dort Zweifel daran, ob der Ex-Vize des heute legendären John Bercow den Mut und das Format dafür aufbringen wird, dem Regierungschef ins Wort oder in den Arm zu fallen.

Lindsay Hoyle ist neuer Präsident des britischen Unterhauses

Lindsay Hoyle ist zum neuen Präsidenten des britischen Unterhauses gewählt worden. Der Labour-Abgeordnete und bisherige Vize-Sprecher setzte sich in der vierten Wahlrunde gegen seinen Parteifreund Chris Bryant durch. Der neue „Speaker of the House of Commons“ wird traditionell von seinen Kollegen zu seinem Stuhl gezerrt - eine Tradition aus früheren Jahrhunderten, als der Unterhauspräsident nicht selten in der Auseinandersetzung mit der Krone auf dem Schafott landete.

Lindsay Hoyle ist neuer Präsident des britischen Unterhauses.

Das Unterhaus hofft auf einen Versöhner

Egal, wie sich das Parlament nach der Wahl im Dezember zusammensetzt – im Londoner Unterhaus herrscht ab sofort ein anderer Ton. In einem quälend langen, umständlichen Verfahren bestimmten die Abgeordneten der endenden Legislaturperiode am Montagabend die Nachfolge für den aus dem Amt geschiedenen Speaker John Bercow – und wählten den Labour-Abgeordneten Lindsay Hoyle. Dabei distanzierten sich sämtliche Kandidaten – vier Frauen und drei Männer – mehr oder weniger deutlich vom langjährigen Parlamentspräsidenten.

Auswahlverfahren für Unterhauspräsidenten dauert an

Das Auswahlverfahren für das Amt des Unterhauspräsidenten ist am Nachmittag in eine zweite Runde gegangen. Zwei der sieben Kandidaten im Rennen um die Nachfolge von John Bercow als „Speaker of the House of Commons“ schieden im ersten Wahlgang aus. Nur 562 der 650 Abgeordneten gaben ihre Stimme ab. Keiner der Kandidaten konnte die notwendige Mehrheit der abgegeben Stimmen erreichen. Als Favorit galt der Labour-Abgeordnete Lindsay Hoyle, bisher Vize-Sprecher.

dpa-Nachrichtenüberblick POLITIK, Montag, 04.11.2019 - 18 Uhr

Einigung bei Grundrente wird zunehmend zur Koalitionsfrage

Berlin (dpa) - Der Streit über die Grundrente wird zunehmend zur Grundsatzfrage für die Zukunft der großen Koalition. Die SPD machte am Montag klar, dass ein Scheitern der Grundrente ein großes Fragezeichen hinter den Bestand des Regierungsbündnisses insgesamt setzen würde. Mehrere führende Koalitionspolitiker mahnten zu einer Einigung. Zahlreiche Abgeordnete aus der CDU/CSU-Fraktion stemmen sich aber gegen eine Lösung ohne umfassende Prüfung des Bedarfs der ...

Lindsay Hoyle

Lindsay Hoyle ist neuer Präsident des britischen Unterhauses

Lindsay Hoyle ist am Montag zum neuen Präsidenten des britischen Unterhauses gewählt worden. Der Labour-Abgeordnete und bisherige Vize-Sprecher setzte sich in der vierten Wahlrunde gegen seinen Parteifreund Chris Bryant durch.

Der neue „Speaker of the House of Commons“ wird traditionell von seinen Kollegen zu seinem Stuhl gezerrt - eine Tradition aus früheren Jahrhunderten, als der Unterhauspräsident nicht selten in der Auseinandersetzung mit der Krone auf dem Schafott landete.

Brexit

Johnson setzt im Brexit-Streit auf Mäßigung

Mit Zugeständnissen im erbittert geführten Brexit-Streit will der britische Premierminister Boris Johnson unentschlossene Wähler auf seine Seite ziehen.

Gut einen Monat vor der Parlamentswahl am 12. Dezember entschuldigte sich der konservative Regierungschef dafür, dass er entgegen seiner wiederholten Versprechen das Land nicht zum 31. Oktober aus der Europäischen Union geführt hat.

Außerdem wollen seine Tories im Wahlkampf auf die Drohung eines No-Deal-Brexits verzichten, wie die Tageszeitung „The Times“ berichtete.

Fish and Chips

Heiß & fettig: 150 Jahre Fish and Chips

London (dpa) - Es ist das Traumpaar der Fritteusen dieser Welt. Bis es im 190 Grad heißem Fett endlich zueinander fand, hat es allerdings lange gedauert. Jetzt feiert das britische Nationalgericht Fish and Chips seinen 150. Hochzeitstag.

Über Dekaden hinweg verbrachten die beiden ein recht einsames Leben. Heute würde man es wohl eine Fernbeziehung nennen: Auf der einen Seite die dicken Kartoffelstäbchen, auf der anderen der Backfisch.

Als Mitbringsel jüdischer Einwanderer aus Iberien verschlug es den frittierten Fisch ...

Fish & Chips

Briten feiern 150 Jahre Fish & Chips

London (dpa) - Vor Fett triefend, stinkend und mächtig ungesund: Die Briten haben am Donnerstag voller Stolz ihr Nationalgericht Fish & Chips gefeiert. Vor 150 Jahren soll die kulinarische Spezialität erstmals verkauft worden sein.

Aber noch immer streiten sich die Experten, ob das etwa 1000 Kalorien stramme Hauptgericht erst in London oder in der Kleinstadt Mossely bei Manchester serviert wurde.

In mehr als 11 500 Läden gibt es den Backfisch - meist Kabeljau - mit dicken frittierten Kartoffelstäbchen, die eher ...