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 Mit der Situation in den Grundschulen im Kreis Lindau ist Schulrätin Simone Wenzel (im Hintergrund Bürgermeister Ulrich Pfanner

Ganztags in der Schule ab Herbst 2026: Wieso das von Kommunen viel Planung erfordert

Den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz haben Familien schon lange. Nicht immer funktioniert das reibungslos. Nun kommt in knapp vier Jahren auch der Anspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler. Im Gespräch mit Schulrätin Simone Wenzel lassen sich die Bürgermeister erklären, welche Varianten es geben kann, und was dabei jeweils an Herausforderungen auf die Gemeinden zukommt.

„Das wird uns die nächsten drei Jahre intensiv beschäftigen.

Elke Schneider hält einen kurzen Rückblich auf 22 Jahre Vorstandarbeit im Kreisjugendring Lindau. Im Bild von links Tine Meßmer

Nach zwölf Jahren muss Jochen Schneider sein Ehrenamt aufgeben

Es war eine beinahe familiäre Verabschiedung: Jochen Schneider hat nach zwölf Jahren sein Amt als Vorsitzender im Kreisjugendring beendet. Nicht weil er unbedingt wollte, sondern weil die Satzung dies so vorsieht: Nach der ersten Wahl darf ein Vorsitzender des Kreisjugendrings laut Satzung noch fünf Mal wieder gewählt werden – nach spätestens zwölf Jahren gibt er also sein Amt weiter. So ist es nun bei Jochen Schneider gewesen – er hat seine sechs möglichen Amtsperioden, die beim Kreisjugendring jeweils zwei Jahre betragen, vollständig erfüllt.

Südtirol als Vorbild für Lindauer Schulen?

Die Freien Bürger Lindau haben sich zu ihrer Jahreshauptversammlung getroffen. Im Mittelpunkt stand dabei die aktuelle Situation der städtischen Schulen, heißt es in dem Bericht zur Versammlung.

Erwin Unseld gab zu Beginn einen Einblick in die Historie der einzelnen Schulen und erklärte an besonderen Beispielen aus Südtirol wie wichtig es sei, dass die gesamte Bevölkerung hinter ihren Schulen stehe. Schließlich hätten die Schulen eine große Bedeutung für die Entwicklung der Gesellschaft.

Schulen sich das Hauptthema

Im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Freien Bürger Lindau hat vor Kurzem die aktuelle Situation der städtischen Schulen gestanden. Erwin Unseld gab zu Beginn einen Einblick in die Historie der einzelnen Schulen und erklärte an besonderen Beispielen aus Südtirol wie wichtig es sei, dass die gesamte Bevölkerung hinter ihren Schulen stehe. Schließlich hätten die Schulen eine große Bedeutung für die Entwicklung der Gesellschaft. Dazu bedarf es einer modernen Pädagogik und Räume, in denen sich die Schüler wohl fühlen.

„Man kann gar nicht genug darüber reden, wie wichtig es ist, einfach nur zu handeln“ sagt Jenin Bohle. Die 21Jährige wurde von i

Wie diese Lindauerin schon zwei Menschenleben gerettet hat

Eigentlich wollte sich Jenin Bohle vor ihrem Dienstantritt nur noch schnell etwas zu Essen besorgen. Als die junge Krankenschwester in Ausbildung mit ihren Einkäufen wieder aus dem Einkaufsmarkt in Aeschach herauskommt, fällt ihr eine Menschentraube auf, die um einen am Boden liegenden Mann steht.

Schnell geht sie zu der Gruppe aus etwa acht Leuten, fragt „kann ich etwas helfen?“ –und erntet Schulterzucken. Ein Blick auf den älteren Mann am Boden zeigt ihr, dass sie keine Zeit mehr mit Fragen verlieren darf.

Zwei Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion München während einer Streifentätigkeit am Hauptbahnhof im Gespräch mit Beamten d

Haftbefehl statt gültiger Papiere: Nigerianer wird am Bahnhof von Polizisten aufgegriffen

Bundespolizisten haben einen Haftbefehl gegen einen nigerianischen Staatsangehörigen vollstreckt, den Lindauer Grenzpolizisten am Bahnhof Lindau-Reutin ohne die ausreichenden Dokumente festgestellt hatten. Wie sich herausstellte, war das nicht die erste Begegnung des Mannes mit der Polizei.

Beamte der Lindauer Grenzpolizei kontrollierten den Nigerianer am Samstagabend Bahnhof Lindau-Reutin. Der 37-Jährige habe zwar seinen gültigen Reisepass vorweisen können, der italienische Aufenthaltstitel des Migranten sei aber bereits abgelaufen ...

 Professorin Madelaine Böhme ist im Rahmen der Kinder-Uni zu Gast an der Federseeschule Gemeinschaftsschule Bad Buchau.

Kinder-Uni Oberschwaben: Warum ging Udo aufrecht?

Nahe der Gemeinde Pforzen im Ostallgäu machte Professorin Madelaine Böhme, Paläontologin an der Universität Tübingen eine sensationelle Entdeckung. Sie fand im Jahr 2016 Knochen eines Primaten, der hier vor 11,5 Millionen Jahren lebte. Sie und ihr Team nannten ihn Danuvius guggenmosi. Schnell bekam er den Spitznamen Udo, denn Udo Lindenberg feierte an jenem Tag seinen 70. Geburtstag.

Rund 80 kleine „Studierende“ aus verschiedenen Schulen fanden sich mit einigen Lehrkräften im „Hörsaal“ der Federseeschule Bad Buchau ein, wo am ...

 Zwei Zahnärzte aus Europa im Labor, rechts Hubert Kapahnke.

Zahnarzt aus Isny hilft als Ehrenamtlicher in Bolivien

Das Fazit von Zahnarzt Hubert Kapahnke nach zwei Monaten in Bolivien fällt unmissverständlich aus: „Gut vorstellbar, dass ich dieses Engagement wiederhole. Ich habe erlebt, mit wie wenig Aufwand und Hilfe man Menschen glücklicher machen kann“, sagt Kapahnke, der die Monate September und Oktober in einer zahnmedizinischen Praxis in der Region Cochabamba im Nordosten des südamerikanischens Landes ehrenamtlich mitgearbeitet hat.

Ehepaar Hubert und Karin Kapahnke wohnen seit fast 40 Jahren in Isny.

 Früher wurde, um den Schmelzpunkt von Eis zu senken, gekörntes Salz auf den Straßen verteilt. Inzwischen nutzen die Meistereien

Von sechs bis 22 Uhr einsatzbereit: So trotzt der Räumdienst im Allgäu den hohen Spritpreisen

Deutschland blickt auf einen äußerst warmen Herbst zurück – und angesichts der milden Witterung bis in den November hinein schien es so, als sei die kalte Jahreszeit noch ganz weit weg. Doch dass der Winter mit eisigen Temperaturen und Schneefall früher oder später zuschlägt, ist bekannt – auch bei Werner Schmid, der als Betriebsdienst-Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt Kempten für den Winterdienst zuständig ist.

Sein Team betreut ein Netz von ungefähr 1400 Straßenkilometern in den Landkreisen Oberallgäu, Unterallgäu, ...

 Blick auf die ehemalige Lindauer „Herberge zur Heimat“, später das evangelische „Hospiz“ am Nordende des Paradiesplatzes, heute

Als in Lindau die „Herberge zur Heimat“ gegründet wurde

In Lindau hatte der evangelische Johannisverein 1887 ähnlich wie in zahlreichen anderen deutschen Städten einen „Herbergsverein“ gegründet. Dieser erwarb das Jahrhunderte alte Gasthaus mit Schwefelbad „Im Paradies“ auf der Insel. Dieses ließ er 1891 zu einer „Herberge zur Heimat“ umbauen. Ein Blick ins Lindauer Geschichtsbuch.

Das Wandern von Handwerksgesellen nach erfolgreicher Lehre und Gesellenprüfung war seit den mittelalterlichen Zunftordnungen insbesonders im Bauhandwerk und den ihm verwandten Berufen weit verbreitet, ...