Suchergebnis

Landrat Elmar Stegmann

Infektionszahlen schießen in die Höhe: Das Lindauer Gesundheitsamt ist überlastet

Landrat Elmar Stegmann redet nicht um den heißen Brei herum. „Wir sind überlastet“, sagt er. Wenn sich das Infektionsgeschehen weiter mit einer solchen Dynamik entwickle, „dann können wir nur hinterher laufen.“ Was dann passiert, das habe die vergangene Woche bereits gezeigt.

Früher hatte das Gesundheitsamt zehn Mitarbeiter, jetzt sind es 74.

Elmar Stegmann, Landrat

Die Lage hat sich extrem schnell zugespitzt: Vor etwa einer Woche hat die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis gerade den Wert 35 erreicht, die ...

 Meinrad Gfall erläutert den Landschaftsfinger „Im Talfächer der Ach“, dargestellt in der Broschüre „Gesamtstädtisches Freiraumk

Plädoyer für die grünen Freiräume

Es gibt in Lindau „sehr große Schätze, die man lieben und hüten muss“. Das sagt Meinrad Gfall, Geschäftsführer der Lindauer Gartentage 2021 und einstiger Chef der Lindauer Stadtgärtnerei. Zu diesen Schätzen zählen für ihn die sogenannten Landschaftsfinger. Einer von ihnen ist der Finger „Im Talfächer der Ach“. Ihn wollte der „Freundeskreis Natur in Lindau 2021“ „erwandern“ – wie auch schon andere Finger, doch corona-bedingt musste die Wanderung abgesagt werden.

 Die aktuellen Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben auch in Wangen erhebliche Auswirkungen. Das zeigt sich in Rea

Reaktionen auf Corona-Beschlüsse: Entsetzen, Unmut – aber auch Verständnis

Die am Mittwoch von Bund und Ländern wegen der steigenden Corona-Fallzahlen vereinbarten neuerlichen Einschränkungen und Schließungen verursachen bei besonders Betroffenen in Wangen großteils Entsetzen und stoßen auf Unverständnis.

OB Michael Lang sprach am Abend von „einem ganz schweren Tag“. Zugleich hält er die Beschlüsse für richtig und wirbt um Verständnis. Die Reaktionen im Überblick.

Das sagt Wangens OB:

„Ich halte es für den richtigen Schritt“, so Michael Lang.

 Es gibt nicht viele Fotos zur Spanischen Grippe, die vor gut hundert Jahren die ganze Welt heimgesucht hat. Erhalten ist unter

„Eine verheerende Seuche“ grassiert in Lindau - Teil II

Die Corona-Pandemie hat die Frage aufgeworfen, ob die Welt schon einmal ähnliches erlebt hat. Medizinhistoriker verweisen auf die „Spanische Grippe“, die vor gut hundert Jahren, zwischen 1918 und 1920, grassierte – auch hier in Lindau – namentlich in der Altstadt und in den damals noch selbständigen Gemeinden Aeschach, Hoyren und Reutin. Entsprechende Hinweise finden sich im Stadtarchiv. Dessen Leiter Heiner Stauder ist dem nachgegangen und hat die Ereignisse für die LZ zusammengefasst.

Meinrad Gfall und Claudia Grießer im Landschaftsfinger „In den feuchten Senken“

Meinrad Gfall und Claudia Grießer führen durch den „Landschaftsfinger“ im Hinterland von Lindau

Es gibt in Lindau eine „Straße des Grauens“, wie er sagt. Diese zu gehen, das mutet Meinrad Gfall, Geschäftsführer der Lindauer Gartentage 2021 und einstiger Chef der Lindauer Stadtgärtnerei, den Teilnehmern der Führung durch den so genannten Landschaftsfinger „In den feuchten Senken“, initiiert vom „Freundeskreis Natur in Lindau 2021“, zu. Allerdings nicht, ohne den Teilnehmern zuvor Ermutigendes mit auf den Weg gegeben zu haben, das diese beim Gang durch das graue Einerlei der Robert-Bosch-Straße/Heuriedweg durchhalten lässt – wie etwa: „Wir ...

Das neue Magazin.

D’Stadtfreunde druckfrisch

Die druckfrische Ausgabe der „d’Stadtfreunde Tettnang“ liegt vor. „Ein Schwerpunkt ist das Thema Bauen und Wohnen“, erklärt Kirsten Lichtinger, die für die redaktionellen Texte des Magazins verantwortlich ist. Das Layout kommt von der Tettnanger Grafikerin Britta Nickel, die Stadt-Fotos von Stefan Trautmann, ebenfalls ein Tettnanger.

„Damit wollen wir zeigen, dass die Montfortstadt mit ihren vielfältigen Bauvorhaben auf Wachstumskurs ist“, betont Klaus Dannecker, Verlagsleiter der „Schwäbischen Zeitung“ Tettnang, die auch ...

Einer der Autofahrer hatte 2,1 Promille.

Polizei erwischt zwei betrunkene Autofahrer

Deutlich betrunken ist ein 40-jähriger Autofahrer gewesen, der am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr in der Lindauer Straße in Tettnang von der Polizei kontrolliert wurde. Ein Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von rund 2,1 Promille, woraufhin eine Blutentnahme im Krankenhaus veranlasst wurde. Der 40-Jährige hat sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr zu verantworten. Ein weiterer Autofahrer, der gegen 20.15 Uhr überprüft wurde und einen Alkoholwert von über 0,5 Promille aufwies, hat nun mit einem Bußgeld, einem Fahrverbot und Punkten in ...

Hier auf den Wiesen links und rechts des Weges „Am Brühl“ in Lampertsweiler sollen die neuen Wohngebäude errichtet werden.

Drei neue Häuser für junge Familien in Weißensberg

Einerseits die gewachsene Siedlungsstruktur erhalten, andererseits die Voraussetzungen schaffen, um vorhandene Baupotenziale zu entwickeln – das ist das Ziel der Außenbereichssatzung „Lampertsweiler“, die in der Gemeinderatssitzung ihre zweite Hürde nahm. Jeweils einstimmig beschlossen die Ratsmitglieder die Aufstellung der Satzung sowie deren Billigung und Auslegung. Wie berichtet wollen in dem Weißensberger Ortsteil zwei ortsansässige Familien Wohngebäude für den Eigenbedarf errichten.

 Die Stadt Wangen ruft in den Straßen der Altstadt zum Tragen der Masken auf.

Das bedeuten die schärferen Corona-Regeln in Wangen konkret

Wegen der stark steigenden Infektionszahlen gelten seit Montag schärfere Regeln gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Doch diverse Punkte in der neuen Landesverordnung bieten Interpretationsspielraum. Und was bedeuten Formulierungen wie „öffentlicher Raum“ bei der Maskenpflicht beispielsweise für die Wangener Innenstadt? Die SZ hat nachgefragt.

Der Mund-Nasen-Schutz ist in Fußgängerzonen oder auf Marktplätzen Pflicht. Ebenso dort im „öffentlichen Raum, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht immer eingehalten werden kann“.

Die Ampel springt auf Gelb.

Ab sofort Maskenpflicht auf der ganzen Insel

Der Landkreis Lindau hat am Sonntag die Schwelle von 35 Infektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Der Kreis ergreift daher zunächst für die nächsten fünf Tage – bis Freitag, 24 Uhr – Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen möglichst wieder einzudämmen. Dabei sah es am Samstag noch so aus, als gingen die Neuinfektionen zurück.

Viele Bürger, aber auch die Verantwortlichen waren am Samstag erleichtert, dass die Infektionsquote im Landkreis Lindau wieder leicht gesunken ist.