Suchergebnis

 Seit Donnerstag können Familien, Paare oder Einzelpersonen die Skilift in Karsee mieten.

Ein eigener Skilift für eine Stunde? Wie es zu dem Angebot und dem hohen Preis kam

Wer Skifahren möchte, hat es in dieser Saison schwer. Aufgrund der Corona-Maßnahmen stehen die meisten Skilifte in der Region still. Ein Tagesausflug nach Österreich oder in die Schweiz ist ebenfalls nicht möglich.

Doch seit Donnerstag läuft der Skilift in Karsee bei Wangen. Familien, Paare oder Einzelpersonen, also immer nur ein Haushalt, können den Skilift für 150 Euro in der Stunde mieten.

Schwäbische.de hat mit Mathias Haller, einem der fünf Liftbetreiber, darüber gesprochen, wie es zu der Idee kam und wie der Preis ...

 Bei strahlendem Sonnenschein hatte am Montagnachmittag eine Familie den Hirtenteich-Kinderlift gemietet und verbrachte eine unb

In Corona-Zeiten wird der Skilift stundenweise vermietet

Seit etwas mehr als zwei Wochen haben hauptsächlich Schlittenfahrer die Hänge rund um das Wintersportzentrum Hirtenteich und die Ostalb-Skilifte in Beschlag genommen. Seit Sonntag weht in Lauterburg wieder ein etwas anderer Wind, in Aalen wird das am Mittwoch der Fall sein. Denn die Skilifte sind oder gehen in Betrieb und können von Wintersportlern stundenweise gemietet werden. Dabei achten die Verantwortlichen genau darauf, wer wo fährt.

Bobby Krapp hat bereits zum Wochenende sowohl den Hirtenteich- als auch den Kinderlift geöffnet.

Die Sonne scheint am blauen Himmel

Sonne satt: Ausflügler starten in den Kunstschnee

Sonne satt - das Winterwetter hat am Sonntag zahlreiche Ausflügler in die Berge gelockt. In der Gegend um den Schliersee, beliebtes Ausflugsziel der Münchner, waren die Parkplätze mittags gut belegt. Auch in Garmisch-Partenkirchen herrschte reger Andrang.

Da die Lifte im Lockdown stillstehen, hieß es: Zu Fuß auf den Berg. An den sonst von Skifahrern bevölkerten Pisten waren Schneeschuh- und Tourengeher, Fußgänger oder Familien mit Schlitten unterwegs.

Schnee liegt auf den Bäumen an einem Hang am Spitzingsee

Mäßiger Betrieb in Ausflugsgebieten

In den oberbayerischen Ausflugsgebieten ist die Lage an den Feiertagen weitgehend entspannt geblieben. Vor allem an Weihnachten und am ersten Feiertag habe es wetterbedingt keinen Andrang gegeben, teilte die Bayerische Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen am Samstag mit. Auch der Geschäftsführer der Brauneck- und Wallbergbahnen, Peter Lorenz, sprach von ruhigen Tagen. Am Samstag herrschte bei teils sonnigem Wetter und etwas Neuschnee deutlich mehr Betrieb.

Die Schlitten- und Bobfahrer nutzen den ersten Schnee des Winters an der Isnyer Felderhalde, auf deren Hang im Hintergrund recht

Jetzt darf an der Felderhalde auch nachts beschneit werden

Die Felderhalde darf ab sofort auch nachts technisch beschneit werden. Die entsprechende Genehmigung ist vom Landratsamt Ravensburg nach übereinstimmenden Rückmeldungen aus dem Isnyer Rathaus und von Verantwortlichen der „Familien Lifte Isny GmbH“ auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“ am Montag erteilt worden.

„Im Laufe des Genehmigungsverfahrens gab es keine Einwendungen – weder von Angrenzern, noch von den Trägern öffentlicher Belange“, erklärt Hans-Peter Hummel diesen Dienstag.

Zwei Schilder im Wintersportgebiet

Wintersportverbände fordern Fahrplan für Wintersport

Ski- und Snowboardverbände fordern einen klaren Fahrplan für den Wintersport. Es müsse auch über die Weihnachtsferien hinaus Aussagen geben, wann Lifte starten könnten und ob Loipen öffnen dürften, verlangten die Verbände am Donnerstag.

Seit Sommer seien Hygienekonzepte erarbeitet worden - nun werde dennoch pauschal ein Lockdown beschlossen. Wintersport sei Outdoorsport und hab zunächst nichts mit Après-Ski und Party zu tun. Zudem müsse zwischen den Sportarten differenziert werden.

Söder unter Druck: Wegen Corona stillstehende Lifte sollen Bergrettung gefährden

Die Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen, Elisabeth Koch, hat Ministerpräsident Markus Söder zur Stellungnahme für den Umgang mit neuen Gefahren ohne Liftbetrieb aufgerufen. Ohne Bergbahnen sei unklar, wie angesichts steigender Zahlen von Tourengehern Rettungskräfte bei Unfällen am Berg rasch zu Verletzten kommen sollten, schrieb die CSU-Politikerin am Donnerstag an ihren Parteikollegen in der Staatskanzlei.

Unabhängig davon, dass die Schließung der Lifte „einen immensen Schaden für meinen touristisch geprägten Ort bedeutet“, ...

 Skispaß ohne Lift-

Bayern schließt Skigebiete bis nächstes Jahr

Hiobsbotschaft für Hunderttausende Skisportler: Skitourismus wird in Bayern – sofern er auf Liftbetrieb baut – wegen der Corona-Pandemie auch für Tagesausflügler bis in den Januar hinein praktisch nicht möglich sein. Im Freistaat dürfen Skilifte, Seilbahnen und die dazugehörige Gastronomie während des Lockdowns ohnehin nicht öffnen. Wer in ein Risikogebiet reist, als das gegenwärtig unter anderem die Alpenländer Österreich, Schweiz und Liechtenstein eingestuft sind, muss bei der Rückkehr nach Bayern zehn Tage in Quarantäne.

Der Verband Deutscher Seilbahnen stellt sich gegen den Vorschlag von Angela Merkel.

Schließung aller Skigebiete wäre für Liftbetreiber katastrophal

Die Liftbetreiber in Deutschland lehnen die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vorgeschlagene Schließung aller Skigebiete ab. Ein Wintersportverbot wäre für die betroffenen Regionen katastrophal und zudem unverständlich, sagte Matthias Stauch, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen (VDS), am Donnerstag bei einer virtuellen Pressekonferenz.

Es kommt nicht vom Skisport.

Matthias Stauch, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen

Bewegung an der ...

Liftbetreiber

Bayern schiebt dem Skifahren erst einmal einen Riegel vor

Hiobsbotschaft für Hunderttausende Skisportler im Freistaat: Skitourismus wird - sofern er auf Liftbetrieb baut - wegen der Corona-Pandemie auch für Tagesausflügler bis in den Januar hinein praktisch nicht möglich sein. In Bayern dürfen Skilifte, Seilbahnen und die dazugehörige Gastronomie während des Lockdowns ohnehin nicht öffnen. Wer in ein Risikogebiet reist, als das gegenwärtig unter anderem die Alpenländer Österreich, Schweiz und Liechtenstein eingestuft sind, muss bei der Rückkehr nach Bayern zehn Tage in Quarantäne.