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Lamin Ceesay lebt in der Flüchtlingsunterkunft am Altshauser Weiher.

Flüchtling macht Schneiderlehre: Warum er trotzdem die Abschiebung fürchtet

Einem Traum ist Lamin Ceesay schon sehr nah: Sich nach seiner Flucht aus Gambia ein Leben in Deutschland aufzubauen. Sein zweiter Traum: Wieder als Journalist arbeiten. Um auch diesen zu realisieren, macht er eine Ausbildung bei Trigema in Altshausen, lernt fleißig Deutsch.

Theoretisch gibt es auch in Gambia eine Meinungsfreiheit, aber (...) immer wieder verschwanden Kritiker einfach so. 

Lamin Ceesay

Lamin Ceesay stammt aus dem Dorf Tankular, lebte zuletzt in der Stadt Serekunda, arbeitete als Schneider ...

Recep Tayyip Erdogan

Erdgas-Konflikt mit der Türkei sorgt für Unruhe in der EU

Die Zuspitzung des Streits um Erdgasfelder im östlichen Mittelmeer sorgt in der EU zunehmend für Besorgnis.

Bei Gesprächen der EU-Außenminister soll heute beraten werden, wie die EU den betroffenen Mitgliedstaaten Griechenland und Zypern in ihrem Konflikt mit der Türkei noch stärker unter die Arme greifen könnte. Zur Debatte stehen diplomatische Initiativen, aber auch eine Verschärfung von Sanktionen.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte nach dem letzten Ministerrat im Juli bereits die Vorbereitung weiterer ...

Mutmaßlicher Auftragsmord

Mord an Georgier: Fehlende russische Kooperation beklagt

Knapp ein Jahr nach dem mutmaßlichen Auftragsmord an einem Georgier in Berlin wartet die Bundesregierung weiter auf russische Kooperation bei der Aufklärung.

In der Antwort auf eine Anfrage der Linken-Außenpolitikerin Sevim Dagdelen weist das Justizministerium darauf hin, dass deutsche Regierungsstellen und Behörden von August bis November 2019 mehr als ein Dutzend Mal Kontakt mit russischen Stellen gesucht hätten, um an Informationen zu dem Fall zu gelangen.

Konflikt in Libyen

Libyen-Embargo: EU-Länder treiben Sanktionspläne voran

Deutschland, Frankreich und Italien wollen die anhaltenden Waffenlieferungen in das Bürgerkriegsland Libyen nun mit EU-Sanktionen eindämmen.

Die drei Länder haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf eine Liste mit Unternehmen und Personen verständigt, die Schiffe, Flugzeuge oder andere Logistik für den Transport von Waffen bereitstellen und damit gegen das seit 2011 bestehende UN-Embargo verstoßen. Konkret geht es nach Angaben aus EU-Kreisen um drei Firmen aus der Türkei, Jordanien und Kasachstan sowie um zwei ...

Fregatte «Hamburg»

Fregatte „Hamburg“ zum Irini-Einsatz vor Libyen ausgelaufen

Die Fregatte „Hamburg“ ist von Wilhelmshaven zu einem fünfmonatigen Mittelmeer-Einsatz vor der Küste des Bürgerkriegslandes Libyen ausgelaufen. Die 250 Soldatinnen und Soldaten an Bord werden an der seit Anfang Mai laufenden EU-Auslandsmission Irini teilnehmen.

Zu deren Aufgaben gehört es, das vom UN-Sicherheitsrat verhängte Waffenembargo gegen Libyen durchzusetzen, Informationen über illegale Ölexporte zu sammeln und Schleuserkriminalität zu unterbinden.

Fahrzeuge der türkischen Streitkräfte

Rüstung für die Türkei in Millionenhöhe bleibt

Auch nach dem Einmarsch der Türkei in Nordsyrien hat die Bundesregierung Rüstungslieferungen an den Nato-Partner in zweistelliger Millionenhöhe genehmigt.

In den neuneinhalb Monaten seit dem Start der Offensive am 9. Oktober 2019 bis zum 22. Juli 2020 gab sie grünes Licht für Lieferungen im Wert von 25,9 Millionen Euro. Darunter waren aber keine Kriegswaffen. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Politikerin Sevim Dagdelen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Matteo Salvini

Senat in Rom hebt Immunität von Ex-Minister Salvini auf

Der italienische Senat hat im Streit um die Seenotrettung von Migranten zum zweiten Mal in diesem Jahr die Immunität des früheren Innenministers Matteo Salvini aufgehoben.

Damit wird der Weg frei für einen weiteren Prozess gegen den Parteichef der rechten Lega wegen seiner Anti-Flüchtlingspolitik als Minister bis 2019. Nach einer mehrstündigen Debatte stimmten 149 Senatoren für die Aufhebung - und 141 dagegen, wie die Kammer mitteilte.

In dem aktuellen Fall geht es um ein Verfahren wegen Freiheitsberaubung und ...

Andrej Rawkow, Staatssekretär des Sicherheitsrats von Belarus

Belarus ermittelt wegen mutmaßlicher russischer Söldner

Nach der Festnahme mutmaßlicher russischer Söldner in Belarus (Weißrussland) kurz vor der Präsidentenwahl wird gegen die Männer ermittelt. Ihnen werde vorgeworfen, im Vorfeld der Abstimmung in anderthalb Wochen für Unruhen sorgen zu wollen, teilte das Ermittlungskomitee in Minsk mit.

Es werde geprüft, ob die 33 Männer in Untersuchungshaft kommen. Das Außenministerium in Minsk bestellte am Donnerstag den russischen Botschafter im Land ein.

Kronprinz Mohammed bin Zayed Al-Nahyan ist einer der wichtigesten Strippenzieher im nahen Osten.

Der Thronfolger der Vereinigten Arabischen Emirate: Der wichtigste Strippenzieher im nahen Osten

Als US-Präsident Donald Trump vor einigen Tagen mit einem Kronprinzen im Nahen Osten über die Weltpolitik plauderte, sprach er nicht mit dem saudischen Thronfolger Mohammed bin Salman, sondern mit Mohammed bin Zayed al-Nahyan, dem De-facto-Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate. Trump und der Prinz, genannt MBZ, sprachen über die Lage in der Region und den Konflikt in Libyen, in dem die Emirate eine wichtige Rolle spielen. Obwohl MBZ auf den ersten Blick nur der Herrscher eines Ministaates mit nicht einmal zehn Millionen Einwohnern ist, ...

Eine Frau in einem Ghetto in Niger

„Unsägliche Brutalität“ auf Migrationsrouten in Afrika

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt kommen nach einer Studie schon auf den afrikanischen Migrationsrouten in Richtung Mittelmeer jedes Jahr Tausende Menschen um oder werden misshandelt.

Sie gerieten in die Hände von Menschenschmugglern, Milizen, Militär oder Polizei und erlebten „unsägliche Brutalität“, berichteten das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und das Migrationszentrum des dänischen Flüchtlingsrat in Genf.

Die Organisationen gehen davon aus, dass 2018 und 2019 mindestens 1750 Menschen auf den Routen ...