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Handelskrieg zwischen den USA und China

Zwei Jahre Handelskrieg: Frostiger Waffenstillstand

Zwei Jahre nach Beginn des Handelskrieges der USA mit China befinden sich die beiden größten Volkswirtschaften stärker als je zuvor auf Konfrontationskurs.

Nach Strafzöllen über Waren im Wert von Hunderten Milliarden Dollar, unzähligen Drohungen und zähen Verhandlungen schien Mitte Januar endlich ein guter Waffenstillstand geschlossen: Die USA und China unterzeichneten den ersten Teil eines umfassenden Handelsabkommens. Doch die Freude hielt nicht lange an.

Gespräche

Merkel pocht auf mehr Marktzugang in China

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für einen besseren Marktzugang und die Gleichbehandlung deutscher und anderer ausländischer Unternehmen in China eingesetzt.

Bei einer Videokonferenz am Donnerstag mit Chinas Ministerpräsident Li Keqiang machte Merkel nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert deutlich, dass hier weitere Schritte nötig seien. Das angestrebte ambitionierte Investitionsabkommen, über das die EU und China verhandeln, sei dabei ein wichtiges Element.

Donald Trump (r), Präsident der USA, äußert sich neben Liu He, Vizepremier von China, vor

Zwei Jahre Handelskrieg: Frostiger Waffenstillstand von USA und China

Zwei Jahre nach Beginn des Handelskrieges der USA mit China befinden sich die beiden größten Volkswirtschaften stärker als je zuvor auf Konfrontationskurs. Nach Strafzöllen über Waren im Wert von Hunderten Milliarden Dollar, unzähligen Drohungen und zähen Verhandlungen schien Mitte Januar endlich ein guter Waffenstillstand geschlossen: Die USA und China unterzeichneten den ersten Teil eines umfassenden Handelsabkommens. Doch die Freude hielt nicht lange an.

Proteste in Hongkong

Peking: Volkskongress billigt Sicherheitsgesetz für Hongkong

Trotz massiver internationaler Kritik hat Chinas Volkskongress die Pläne für ein neues Sicherheitsgesetz in Hongkong gebilligt.

Zum Abschluss ihrer Jahrestagung in Peking beauftragten die Abgeordneten am Donnerstag den Ständigen Ausschuss des Parlaments, das sogenannte Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit in der ehemaligen britischen Kronkolonie zu erlassen. In Hongkong - heute eine chinesische Sonderverwaltungsregion - gibt es seit Monaten Proteste gegen den Einfluss aus Peking.

China

Peking will in Hongkong eigene Sicherheitsorgane einsetzen

Wegen der großen Unsicherheiten durch die Corona-Krise weiß Chinas Regierung nicht, wo die zweitgrößte Volkswirtschaft in diesem Jahr hinsteuert.

Erstmals seit fast zwei Jahrzehnten wurde deswegen zum Auftakt der Plenarsitzung des Volkskongresses in Peking auf eine Zielvorgabe für das Wirtschaftswachstum verzichtet. Mit Milliardenhilfen und einer Erhöhung der Staatsausgaben soll die angeschlagene Konjunktur angekurbelt werden. Trotz der Krise steigt der Militärhaushalt aber wieder stark um 6,6 Prozent.

Volkskongress in China

Peking plant eigenes Sicherheitsgesetz für Hongkong

Mit einem höchst kontroversen Schritt will Chinas Führung ihre Kontrolle über Hongkong verschärfen. In Umgehung des Parlaments der chinesischen Sonderverwaltungsregion plant der Volkskongress in Peking, ein eigenes Sicherheitsgesetz für Hongkong zu erlassen.

Es zielt auf die prodemokratische Opposition und dürfte sich gegen Aktivitäten richten, die als subversiv und terroristisch eingestuft werden oder auf eine Unabhängigkeit der früheren britischen Kronkolonie abzielen könnten.

VW in China

Covid-19: EU-Unternehmen verzweifeln in China

Chinas radikale Maßnahmen im Kampf gegen die neuartige Lungenkrankheit sorgen für große Verwirrung und bereiten europäischen Unternehmen im Land enorme Probleme.

Die EU-Handelskammer in China teilte in Peking mit, dass widersprüchliche Regeln lokaler Stellen es extrem schwierig machten, die Arbeit diese Woche nach den - wegen des Virus verlängerten - Ferien über das chinesische Neujahrsfest wieder aufzunehmen. „Das Ausmaß der Herausforderungen ist riesig“, sagte Kammerpräsident Jörg Wuttke vor Journalisten.

Feldbetten

Coronavirus in China: „Ein Rennen gegen den Tod“

„Es ist vorbei. Er kann nicht atmen“, sagt die Frau verzweifelt. Ihr Vater liegt in dem Krankenbett im Hospital Nr. 5 der Metropole Wuhan. „Es gibt keine Lebenszeichen mehr.“

Der Blogger Fang Bin zeichnet die traurige Szene auf Video auf. Vor dem Krankenhaus filmt er in einem Kleinbus acht gelbe und orange Säcke mit Leichen. Er will die Wahrheit in den überfüllten Krankenhäusern der schwer von der Lungenkrankheit betroffenen Provinzhauptstadt von Hubei ans Tageslicht bringen, stellt seine Erlebnisse ins Internet.

Donald Trump

Neuer Waffentest Nordkoreas? Trump demonstriert Gelassenheit

Mit Blick auf Sorgen vor einem möglichen baldigen Raketentest Nordkoreas als „Weihnachtsgeschenk“ hat US-Präsident Donald Trump Gelassenheit demonstriert.

„Wir werden sehen, was passiert. Vielleicht ist es ein schönes Geschenk. Vielleicht ist es ein Geschenk, mit dem er mir eine schöne Vase im Gegensatz zu einem Raketentest schickt“, sagte Trump. Die Staats- und Regierungschefs aus China, Südkorea und Japan verständigten sich bei einem Dreier-Treffen darauf, in den Bemühungen um eine atomare Abrüstung ihres unberechenbaren Nachbarn ...

Asean-Gipfel

15 Länder einigen sich auf großen Freihandelspakt für Asien

15 Länder haben sich auf dem Asean-Gipfel in Thailand verständigt, den größten Freihandelspakt im asiatisch-pazifischen Raum RCEP im kommenden Jahr zu unterzeichnen.

Eines der 16 verhandelnden Länder, Indien, habe sich aber nicht dazu bereit erklärt, da es noch erhebliche Differenzen gebe, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung am Montagabend (Ortszeit) beim Abschluss des Treffens der Staats- und Regierungschefs der südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean).