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 Zum Gedenken an Horst Stern, der sich beim „Wäsenkrieg“ für den Erhalt des naturbelassenen Zustandes des Wäsen sehr engagiert h

Uferweg wird nach Horst Stern benannt

Auf sieben Schildern ist er nun in Lindau verewigt: Horst Stern, der Wissenschaftsjournalist, Filmemacher und Schriftsteller, der sich für den Umweltschutz engagiert hat und der im Januar vergangenen Jahres im Alter von 96 Jahren gestorben ist.

Auch in Lindau hat sein Engagement Spuren hinterlassen, im sogenannten „Wäsenkrieg“ Ende der 1970er-Jahre. Dieses Engagement, das maßgeblichen Anteil daran hat, dass ein Stück Bodenseeufer unverbaut blieb, eben der Wäsen, hat die Lindauer Stadträte im vergangenen März bewogen, den Uferweg ...

„Am See Natur und nicht Beton“: Weil vor 40 Jahren Tausende Lindauer zusammen mit Naturschützer Horst Stern und später auch OB J

Der Wäsen-Krieg: Wie ein hitziger Streit vor 40 Jahren das Bodensee-Ufer bis heute geprägt hat

Die Kehrtwende von Oberbürgermeister Josef Steurer in der Diskussion über den Bebauungsplan Auf den Wäsen und die geplante Jugendbildungsstätte markiert im Juli 1979 den Beginn eines äußerst emotionalen Schlagabtauschs: den Wäsen-Krieg.

Am See Natur und nicht Beton!

Slogan der Naturschützer

Auf der einen Seite 7000 Bürger, Naturschützer und OB, auf der anderen der Bezirk Schwaben, CSU-Stadt- und Kreisräte und vor allem Landrat Klaus Henninger.

 Sein Forschungsinstitut am Zecher Bodenseeufer wollte Felix Wankel 1978 zum einen aufstocken und außerdem einen Bootsschuppen a

Vor 40 Jahren: Naturschützer Horst Stern und Forscher Felix Wankel streiten über Baupläne am Seeufer im Landschaftsschutzgebiet Wäsen

Die Regierung von Schwaben befürchtet, dass ein erweitertes Wankel-Institut sich zum Industriebetrieb entwickeln könnte – mit nur einer Stimme Mehrheit lehnt der städtische Bauausschuss daraufhin die Ausweisung eines Sondergebiets für Wankel im Landschaftsschutzgebiet Wäsen ab. Die Stimmung in Lindau beginnt im Sommer 1978 langsam zu kochen. Mittendrin: Horst Stern, damals ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter des Landkreises Lindau. Er sah die Erweiterungspläne von Forscher Felix Wankel ähnlich wie Augsburg – „als die mögliche, ja sichere ...

 Auf einem Luftbild von Franz Thorbecke hat die LZ im Frühjahr 1978 verdeutlicht, wo die beiden Bauvorhaben Erweiterung Wankel-I

Wankel und Jugendbildungsstätte: Vor 40 Jahren schaukeln sich in Lindau zwei Bauwünsche hoch zum Wäsen-Krieg

Halbseitige Leserbriefe und große Anzeigen, hitzige Debatten und ein Schlachtruf, der bis heute nachwirkt: „Am See Natur und nicht Beton.“ Der Streit darüber, ob und was im Landschaftsschutzgebiet am Bodensee am Zecher Ufer gebaut werden darf, hat vor 40 Jahren die Stadt Lindau gespalten. Denn der Forscher Felix Wankel will neben seinem Forschungsinstitut ein Museum und ein Bootshaus bauen, der Bezirk Schwaben in der Nachbarschaft eine Jugendbildungsstätte.

 Die Kinderklinik in den Fachkliniken Wangen, hier der Haupteingang, muss bis auf Weiteres schließen.

Schließung der Wangener Kinderklinik und Ärzte-Kritik erreichen die Politik

Die Schließung der Wangener Kinderklinik aus Mangel an Fachärzten zieht weitere Kreise und hat jetzt auch die Politik erreicht. Die in ganz Deutschland bekannte Spezialeinrichtung für die Behandlung von Neurodermitis, Atemwegserkrankungen und Allergien an den Fachkliniken hatte am Montag angekündigt, bis zum Ende des personellen Engpasses nur noch Notfallpatienten aufzunehmen. Darüber äußern jetzt auch Ärztevertreter aus dem Umland ihr Unverständnis.

 Anke Franke ist Geschäftsführerin der Evangelischen Diakonie Lindau und Heimleiterin des Maria-Martha-Stifts.

Diakonie will von der Stadt Lindau eine Gleichbehandlung der Altenheime

Dass die Stadt nicht für den Umbau des Maria-Martha-Stifts zahlen will und sogar das Aus des Pflegeheims in Kauf nimmt, schockiert die Verantwortlichen. Die Diakonie verweist darauf, dass Lindau bisher für Bauprojekte der Heime gezahlt hat.

Geschäftsführerin Anke Franke und Diakonie-Vorsitzender Eberhard Heuß fühlen sich ungerecht behandelt. Denn die Stadt begründet ihre Ablehnung von Zuschüssen damit, dass Lindau anderen Häuser auch nichts zahle.

 Weil die meisten Lindauer den Therese-von-Bayern-Platz als hässlich empfinden, sollen er nun Pflanztröge und Baumkübel ihn schö

Mit Pflanztrögen und Baumkübeln: Stadt Lindau macht den Therese-von-Bayern-Platz grüner

Der Therese-von-Bayern-Platz soll grüner und schöner werden. Stadträte und Verwaltung reagieren auf Kritik der Bürger und planen Pflanzkübel und Sitzgelegenheiten. Bäume kann man dort aber nicht pflanzen, wie Lindaus Pressesprecher Jürgen Widmer erklärt.

Der Projektausschuss zum Bau der Inselhalle hat sich mit der Kritik am Therese-von-Bayern-Platz befasst, wie Widmer auf Anfrage der Lindauer Zeitung bestätigt. Immer wieder – zuletzt beim LZ-Leserstammtisch der Insulaner – haben Bürger die große kahle Fläche beklagt, die nur aus ...

 Der Bauausschuss stimmt für einen Kompromiss, damit der Blumenstand von Sabine Auer vor der Brodlaube bleiben kann.

Kompromisslösung für Blumenstand in Sicht?

So viel Emotion hat es im Bauausschuss wahrscheinlich noch nie gegeben. Am Mittwochabend aber ging es um die Zukunft des Blumenstands von Sabine Auer, ein Thema, das die Gemüter der Lindauer erhitzt. Die Mehrheit der Ausschussmitglieder stimmte schließlich einem Antrag der Lindau Initiative (LI) zu, der vorschlug, den Platz vor der Brodlaube in zwei gleich große Flächen zu teilen. Ob im Frühjahr allerdings Café und Blumenstand tatsächlich friedlich nebeneinander stehen werden, ist fraglich.


Ab Ende Juli ist die Kolpingstraße nur einspurig in Richtung Aeschach befahrbar.

Stadt: Baustelle ist nur jetzt möglich

Manche Lindauer ärgern sich über den Zeitpunkt der angekündigten Sperre der Kolpingstraße ab Ende Juli. Doch es gibt keine andere Möglichkeit, wie Lindaus Pressesprecher Jürgen Widmer als Reaktion auf einen Leserbrief erklärt.

Denn eigentlich sei das dort nicht eine Baustelle, sondern zwei. Denn die Stadt müsse gemäß Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahnbundesamtes für die Unterführung dort noch eine Lärmschutzwand bauen und Straßenbauarbeiten vornehmen, während das Staatliche Bauamt Kempten, das für die Staatsstraße ...

So sah die Lindauer Zeitung nach elf Monaten Republikanisches Forum RF Lindau am 15. Februar 1969 dessen lokalen Kulturkampf um

Serie 1968: „Lasst uns dem Geschehen organisiert widersprechen“

Der Winter wich inzwischen langsam dem Frühling, eine auffällig hohe Zahl ölbedingter Gewässerverschmutzungen wurden für Lindaus Stadtgebiet gemeldet und vor Beginn der Kreistagssitzung in Simmerberg protestierten Ende Februar 1968 rund 200 Bauern gegen die Planungen zu einer kommenden Autobahn durch das Landkreisgebiet, wegen der damit verbundenen Zubetonierung von bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen.

In der DDR wurde für April 1968 öffentlich die Volksabstimmung über eine neue Verfassung vorbereitet.